Steyr, im Jahr des Herrn 1388. Eine Serie grauenvoller Morde, renitente Ketzer und der fanatische Inquisitor Petrus Zwicker stürzen die Stadt in Angst und Schrecken. Angehörige der Waldenserbewegung werden als Ketzer gejagt und gefoltert, Scheiterhaufen lodern auf. Inmitten des rabenschwarzen Geschehens emittelt ein unerschrockenes Paar: Falk von Falkenstein und seine Frau Christine. Dann aber gerät Falk, der selbst ein furchtbares Geheimnis hütet, ins Visier des Inquisitors und damit in tödliche Gefahr.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Freudenberg
5/5
26.02.2018
Buch (Taschenbuch)
sehr interessanter und spannender historischer Roman
Klapptext:
Steyr, im Jahr des Herrn 1388. Eine Serie grauenvoller Morde, renitente Ketzer und der fanatische Inquisitor Petrus Zwicker stürzen die Stadt in Angst und Schrecken. Angehörige der Waldenserbewegung werden als Ketzer gejagt und gefoltert, Scheiterhaufen lodern auf. Inmitten des rabenschwarzen Geschehens emittelt ein unerschrockenes Paar: Falk von Falkenstein und seine Frau Christine. Dann aber gerät Falk, der selbst ein furchtbares Geheimnis hütet, ins Visier des Inquisitors und damit in tödliche Gefahr.
Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht.Schon die ersten Seiten haben mich in den Bann gezogen.Ich wurde in das Jahr 1388 in den Ort Steyr entführt.In dieser Zeit beherschte die Inquistition das Land und die Menschen lebten in Angst und Schrecken.Der Schreibstil war leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen,wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche hervorragend ausgearbeitet wurden.Besonders Falk und Christine fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch die mir nicht so liebenswerten Gestalten wurden sehr authentisch dargestellt und haben mich überzeugt.Ich habe Falk und Christine bei Ihren Ermittlungen begleitet und dabei grauenvolle,erschreckende und brutale Momente erlebt.Besonders die Foltermethoden haben mich sehr berührt und mir auch Angst gemacht.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschen dabei.Ich habe mit gelitten,mit gebangt und mit gefühlt.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Durch die sehr guten Recherchen des Autors habe ich auch viele Informationen über die damalige Zeit und die Inquistition erhalten.Besonders die Folterungen und die Menschenjagd der anders Gläubigen durch die Kirche fand ich sehr erschreckend und beängstigend.Die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelenen Schauplätze haben mich sehr fasziniert .Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zuerleben.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant und spannend.Mir wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig.Ich habe jede Seite dieses Buches verschlungen und spürte den düstere Umgebung sowie die unheimlichen Gassen und Ecken von Steyr.Das Ende fand ich sehr passend und ein gelungener Abschluß für dieses geniale Meisterwerk.Erwähnenswert ist auch noch das Nachwort sowie ein Glossar .
Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und dem Buchtitel.Für mich rundet es das billiante Werk ab.
Ich fantastische und atemberaubende Lesemomente mit dieser Lektüre.Für Leseliebhaber von historischen Romanen mit geschichtlichem Hintergrund ist dieses Buch sehr empfehlenswert.
Vampir989
aus Freudenberg
5/5
26.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Ich hatte große Erwartungen…
Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht.Schon die ersten Seiten haben mich in den Bann gezogen.Ich wurde in das Jahr 1388 in den Ort Steyr entführt.In dieser Zeit beherschte die Inquistition das Land und die Menschen lebten in Angst und Schrecken.Der Schreibstil war leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen,wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche hervorragend ausgearbeitet wurden.Besonders Falk und Christine fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch die mir nicht so liebenswerten Gestalten wurden sehr authentisch dargestellt und haben mich überzeugt.Ich habe Falk und Christine bei Ihren Ermittlungen begleitet und dabei grauenvolle,erschreckende und brutale Momente erlebt.Besonders die Foltermethoden haben mich sehr berührt und mir auch Angst gemacht.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschen dabei.Ich habe mit gelitten,mit gebangt und mit gefühlt.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Durch die sehr guten Recherchen des Autors habe ich auch viele Informationen über die damalige Zeit und die Inquistition erhalten.Besonders die Folterungen und die Menschenjagd der anders Gläubigen durch die Kirche fand ich sehr erschreckend und beängstigend.Die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelenen Schauplätze haben mich sehr fasziniert .Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zuerleben.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant und spannend.Mir wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig.Ich habe jede Seite dieses Buches verschlungen und spürte den düstere Umgebung sowie die unheimlichen Gassen und Ecken von Steyr.Das Ende fand ich sehr passend und ein gelungener Abschluß für dieses geniale Meisterwerk.Erwähnenswert ist auch noch das Nachwort sowie ein Glossar . Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und dem Buchtitel.Für mich rundet es das billiante Werk ab. Ich fantastische und atemberaubende Lesemomente mit dieser Lektüre.Für Leseliebhaber von historischen Romanen mit geschichtlichem Hintergrund ist dieses Buch sehr empfehlenswert.
Ladybella911
aus Besancon
5/5
20.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Dunkle Geheimnisse und die Gräuel der Inquisition
Mit diesem historischen Roman ist dem Autor, Peter Orontes, ein wahrhaftig großer historischer Roman gelungen.
Von Anfang an zieht er den Leser in seinen Bann. Man verfolgt mit atemloser Spannung die Geschehnisse, die dieser Geschichte zugrunde liegen. Die Verfolgung der Waldenser als Ketzer, die detailliert beschriebene Menschenjagd auf Andersgläubige und ihre grausamen Folterungen durch die Knechte des Inquisitors. Die Kirche und wie sie ihre ganze Machtfülle ausspielt
Im Fokus stehen Falk und Christine, ein sympathisches, unerschrockenes Paar, die versuchen, soviel Menschen als möglich vor dem Scheiterhaufen zu retten, auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens. Gleichzeitig ermitteln sie wegen des Todes einer jungen Frau auf Bitten ihres Mannes, Wernher von Sternberg.
Als eine Reihe von Morden geschieht und die beiden in einem unterirdischen Gewölbekeller mehrere mumifizierte Mädchenleichen finden, kommen sie bei ihren Ermittlungen in lebensbedrohliche Situationen, und auch der Inquisitor, Peter Zwicker, verfolgt sie.
Der Leser findet sich in ihnen wieder, erlebt ihre Ängste, ihre Furcht vor dem unerbittlichen Inquisitor hautnah mit, leidet mit den so grausam Gefolterten und kann sich dem Schrecken dieser Zeit nicht entziehen.
Ganz klar: dieses Buch ist nichts für schwache Gemüter, denn die einzelnen Szenen in den Kerkern der Folterknechte, die Leiden und Qualen der Menschen dort sind so lebensecht und ergreifend reell beschrieben, dass sich einem vor Grauen die Haare sträuben.
Wenn man dann mal Atem holt ist man froh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Der Roman ist von einer Eindringlichkeit, einer Intensität, die ihresgleichen sucht. Die Charaktere sind, auch in ihren Nebenfiguren, ,brillant gezeichnet und entstehen bildhaft und lebensecht vor unserem geistigen Auge.
Auch Steyr und das Umfeld sind so großartig beschrieben, dass man sich fast dort wähnt, den Rauch riecht, der durch die alten Gassen zieht, die umtriebigen Menschen, die durch sie hindurcheilen.
Sehr gelungen auch das Dramatis Personae am Anfang des Buches mit der Aufzählung historischer und fiktiver Persönlichkeiten, sowie das ausführliche Nachwort mit Erläuterungen zu den fiktiven und historischen Begebenheiten.
Ein Glossar am Ende rundet das Ganze perfekt ab.
Ein dramatisches und aufregendes Buch, welches mich voll überzeugt und mitgenommen hat und dem ich gerne 5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung ausspreche.
Bewertung
aus Meerbusch
5/5
16.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Fesselnder historischer Roman über die Schrecken der Inquisition
Ein Cover, welches sofort ins Auge fällt, ein kirchlicher Würdenträger, der ein purpurfarbenes Gewand trägt, ein sogenannter Purpurträger, das Gesicht halb verdeckt, zieht die Blicke des Lesers auf sich.
Der Roman Tochter der Inquisition von Peter Orantes spielt im Jahre 1388 in Steyr. Die Protagonisten des Romans Falk von Falkenstein und seine Frau Christine sind auf Bitten von Wernher von Sternberg nach Steyr gereist, um den Mord an seiner Frau Klara von Sternberg aufzuklären. Während sie versuchen, den Mord aufzuklären, geschehen immer mehr Morde und zu allem Überfluss reist der Inquisitor Petrus Zwicker an, um die Anhänger der Waldenser, die bei der katholischen Kirche als Ketzer verschrieben sind, aufzuspüren und brennen zu lassen. Auch Falk gerät in Gefahr, denn er hütet ein dunkles Geheimnis
Vor Beginn an entführt Peter Ornates den Leser in die Welt des Mittelalters, er schreibt flüssig und vor allen Dingen fesselnd und packend, man spürt die Spannung von Beginn an. Er schildert authentisch und nachvollziehbar die damaligen Schrecken der Inquisition, sehr gut nachvollziehbar die Ängste und Nöte der Menschen, ebenso wie die Folterung, die so bildhaft beschrieben sind, dass jedem vor seinem geistigen Auge die grausamen Folterungen vorstellbar sind, aber nicht so unbedingt für zarte Gemüter geeignet.
Die Charaktere der Personen sind vielschichtig und lebendig, selbst der berüchtigte Inquisitor bekommt in einigen wenigen Szenen menschliche Züge und auch der Protagonist Falk hat seine dunklen Seiten. Hier wird die Empathie des Lesers angesprochen. Der schwelende Konflikt der als Ketzer verrufenen Waldenser, einer protestantischen Glaubensbewegung, mit der Kirche und damit auch der Bevölkerung nimmt den Leser gefangen und zeigt detailliert auf, wie die Kirche mit Menschen umgegangen ist, die andersgläubig waren, zu ihrem Glauben standen und bereit waren, für ihren Glauben zu sterben.
Am Ende des Romans ergänzt ein Glossar der mittelalterlichen Begriffe, aber auch der historischen belegbaren Personen und Ereignisse.
Von Beginn an baut der Autor einen Spannungsbogen auf, der den Leser bis zu seinem überraschenden Ende gefangen nimmt. Für mich war es ein sehr guter historischer Roman, spannend, fesselnd und auch ein wenig tiefgründig.
Von mir eine klare Leseempfehlung.
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