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Globale Bewegungsfreiheit Ein philosophisches Plädoyer für offene Grenzen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.10.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

17,5/10,8/2 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Dunkellila / Senf

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29802-2

Beschreibung

Rezension

»Intellektuell grenzüberschreitend, empfiehlt sich dieses Buch allen, die sich mit Migrationspolitik befassen und bereit sind, über ihre eigene Nasenspitze hinauszudenken.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Cassees Buch lädt in moderatem Tonfall zu einem radikalen Gedankenexperiment ein.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Ein mutiges Buch zur richtigen Zeit, das moralische Prämissen setzt und mit dem sich der Autor gegen ein Abgleiten in die Barbarei aufbäumt.« ("SWR2")
»Das Buch ist eine tour de force , die alle wichtigen Positionen in der englischsprachigen und in der deutschen Literatur zur Frage eines Rechts auf globale Bewegungsfreiheit in überschaubarem Umfang zusammenfasst, in eine Beziehung zueinander stellt und kritisch bespricht.« ("theorieblog.de")
»[Cassees] vertragstheoretischer Ansatz erhellt auf unparteiische Weise sowohl die moralische Relevanz eines Migrationsrechts als auch seine moralisch gerechtfertigten Einschränkungen.« ("Zeitschrift für philosophische Literatur")
»Mit seiner Studie Globale Bewegungsfreiheit legt Andreas Cassee eine beeindruckende und umfassende Sichtung der Dikussion über die sogenannte Ethik der Immigration vor ... « ("Zeitschrift für philosophische Literatur")
»… klar und einfach nachvollziehbar.« ("Neue Wege")
»Cassees Studie ist ausgesprochen lesenswert — und dies schon allein deshalb, weil sie sehr konzentriert etliche Positionen sowie eine Vielzahl Argumente rekonstruiert, und weil Cassee diese detailliert analysiert und oft auch umfassend kritisiert.« ("Philosophischer Literaturanzeiger")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.10.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

17,5/10,8/2 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Dunkellila / Senf

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29802-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Globale Bewegungsfreiheit
  • Teil I: Argumente für ein Recht auf Ausschluss

    Das Recht auf Ausschluss: Ein Recht worauf?

    Staatlicher Zwang und moralische Rechtfertigung

    Kulturelle und institutionalistische Argumentationsstrategien

    Wellman über Vereinigungsfreiheit

    Wellmans Argument

    Wenn Staaten wie Clubs wären

    Die Aufnahmepolitik von Clubs als moralfreie Zone?

    Ein Recht, bisherige Mitglieder und ihre Nachkommen auszuschließen?*

    Politischer und territorialer Ausschluss

    Zwischenfazit

    Weshalb Staaten nicht wie Clubs sind

    Partikuläre Projekte vs. gerechter Rahmen

    Kollektive Ausschlussrechte und individuelle Outside-Optionen

    Territorialstaaten als Container-Assoziationen

    Die Roten und die Blauen

    Pevnick über kollektive Eigentumsrechte

    Pevnicks Argument

    Vier Probleme für Pevnick

    Aneignungstheoretische Prämissen

    Historisches Unrecht

    Territorialität

    Unfreiwilligkeit und die Asymmetrie zwischen Einwanderern und neuen Generationen

    Eigentum und Exklusion

    Walzers Kommunitarismus: Ein Recht auf kulturelle Eigenständigkeit?

    Die kommunitaristische Kritik am Liberalismus

    Walzer über Mitgliedschaft

    Vom Kulturrelativismus zur "gemeinschaftlichen Eigenständigkeit"?

    Deskriptiver und metaethischer moralischer Relativismus

    Wessen gemeinschaftliche Verständnisse?

    Ohne Kulturrelativismus zur "gemeinschaftlichen Eigenständigkeit"?

    Die Analogie zur Familie

    Der Wert kultureller Diversität

    Ein Korrektiv, aber keine Alternative

    Liberaler Nationalismus? Die Argumente von Miller und Kymlicka

    Miller über grundlegende Rechte und den intrinsischen Wert der Nation

    Das negative Argument: Grundlegende Rechte und bloße Freiheiten

    Eine Pattsituation?

    Ein Argument über Anreize?

    Spezielle Verpflichtungen und der intrinsische Wert der Nation

    Territoriale Rechte

    Kritik

    Kymlicka über nationale Zugehörigkeit und individuelle Freiheit

    Individuelle Freiheit und der kulturelle Wahlkontext

    Kulturelles Material oder eine nationale Kultur?

    Kulturelle Kontinuität oder der Erhalt von Kulturgrenzen?

    Kulturelle Homogenität als Voraussetzung gerechter Institutionen?

    Eine empirische Frage?

    Motivationale Stabilität in der idealen Theorie

    Nichtideale Theorie: Einwanderungsbeschränkung als kleineres Übel?

    Fazit

    Teil II: Individuelle Selbstbestimmung und internationale Mobilität

    Drei Einwände gegen die Standardansicht

    Individuelle Freiheit

    Libertäre und vertragstheoretische Argumente

    Analogieargumente

    Globale Verteilungsgerechtigkeit

    Ist Migration ein geeignetes Mittel zur Reduktion globaler Ungleichheit?

    Ist Migration das richtige Mittel?

    Ist globale Verteilungsgerechtigkeit überhaupt gefordert?

    Demokratie

    Einwanderungsbeschränkung als Zwang?

    Demokratische Legitimität und moralische Rechtfertigung

    Ein Recht auf globale Bewegungsfreiheit

    Worauf ein Recht auf globale Bewegungsfreiheit kein Recht wäre

    Innerstaatliche und zwischenstaatliche Bewegungsfreiheit

    Bewegungsfreiheit und individuelle Autonomie

    Genügend Auslauf vs. freie Bewegung

    Bewegungsfreiheit als Schutzmechanismus gegen politische Ungleichheit und Unterdrückung?

    Selbstbestimmte Migration als falsche Idealisierung?

    Fazit

    Das vertragstheoretische Argument

    Einstufige oder zweistufige Vertragstheorie?

    Toleranz gegenüber nichtliberalen Gesellschaften

    Getrennte Grundstrukturen

    Einzelstaatliche Eigenverantwortung

    Eine realistische Utopie

    Migration im globalen Urzustand

    Hintergrundannahmen: Ideale und nichtideale Theorie

    Die Wahl eines Systems territorialer Rechte

    Die Grundlagen der Bewegungsfreiheit

    Einschränkungen

    Die Restriktion der öffentlichen Ordnung

    Grade der innerstaatlichen Gerechtigkeit

    Vorrang der Freiheit?

    Vorrang der innerstaatlichen Gerechtigkeitsverwirklichung?

    Kulturelle Kontinuität

    Fazit

    Schluss: Ein Paradigmenwechsel