Produktbild: Waidmannsdank
Band 1

Waidmannsdank Kriminalroman

Aus der Reihe Sepp Flattacher
14

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30023

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3777 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783863589691

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Produktdetails

Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

30023

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3777 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783863589691

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  • W.K.

    aus Felben-Wellhausen

    4/5

    29.11.2020

    eBook (ePUB)

    Weidmannsdank

    Der Einstieg war raffiniert, die Handlung interessant und der Abschluss gut.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Darf ein Chiuahua wildern? Und wenn ja, wie groß ist die Beute?

    Inhalt: Am Fuße seines neu errichteten Hochstandes findet der Land auf Land ab als Querulant bekannte Aufsichtsjäger Sepp Flattacher die Leiche von Ernst Huber. Wollte ihm der Jagdkamerad den Einserhirsch vor der Nase abknallen? Und noch viel schlimmer – wer wagt es, in seinem Aufsichtsrevier zu wildern? Sepp hat einen Verdacht. Doch nicht nur Flattacher ist ein verschrobener Geselle. Auch der mit den Ermittlungen betraute Polizist Martin Schober hat so seine Eigenheiten. War er doch vor Jahren der Enge des Mölltales entflohen, um sich in die Weiten (und Abgründe) der Landeshauptstadt Klagenfurt und anschließend in denen der Bundeshauptstadt Wien von den Wurzeln der Oberkärntner Heimat zu befreien. Ja, er wollte wieder zurück nach Kärnten („Peck-to-te-Rotz“ wie sein Chef, der Postenkommandant Georg Treichel zu sagen pfelgt). Aber muss es gleich Obervellach sein? Villach wäre doch auch schön oder eine andere Stadt, aber sein Heimatdorf? Doch das Schicksal verdammt die beiden Eigenbrötler zur Zusammenarbeit. Wird es ihnen gelingen, den oder die Mörder zu fassen? Erzählstil/Spannung: Mit diesem Krimi beschert uns Alexandra Bleyer ein ständiges Lachmuskeltraining. Obwohl Menschen (und ein paar Tiere) getötet werden, bleibt kein Auge trocken. Im breitesten Kärntner Dialekt geschrieben (keine Sorge es gibt ein ausführliches Glossar) zeichnet die Autorin ein humoristisches Bild der Jagdgesellschaft. Dass sich hier nicht alle grün sind, ist recht bald klar. Geschickt führt uns Alexandra Bleyer in die Irre. Wie ein Jagdhund verliert der Leser manchmal die Witterung der Jagdbeute. Durch überraschende Wendungen und etwas unorthodoxe Ermittlungsmethoden, finden Sepp und Martin die Spur des Täters bald wieder. Ein Seitenhieb auf die Mitarbeiter des LKA, die wie die berühmten Elefanten im Porzellanladen, in der Dienststelle in Obervellach herumstiefeln, und glauben, sie hätten die "Weisheit mit dem Löffel g'fressen", darf auch nicht fehlen. Charaktere: Da ist als erstes Sepp Flattacher zu nennen. Trotz aller Bemühungen der Autorin ihn in schlechtes Licht zu rücken, ist der pensionierte Eisenbahner aufrecht und von einem fast schon beinahe fanatischen Gerechtigkeitssinn. Dass er dabei einigen Mitbewohnern auf die Zehen steigt, ist vorprogrammiert. Mir ist der knurrige Alte durch seine Bauernschläue so richtig ans Herz gewachsen. Außerdem, fackelt er nicht lange und greift zu Wildtierkameras um den Wilderer zu ertappen. Was er allerdings hier zu sehen bekommt, ist eine andere Geschichte... Martin Schober, der „Heimkehrer wider Willen“, findet einen Zugang zum bärbeißigen Flattacher. Mit den Frauen klappt es leider nicht so. Bettina, einer der Gründe warum er das Mölltal verlassen hat, schmeißt sich ihm regelrecht an den Hals. OK, man kann die Sorge um ihren etwas einfältigen Bruder dafür als Motiv gelten Lassen. Aber muss das so plump sein? Martin weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Ein exzellenter Charakter ist auch Postenkommandant Georg Treichel. Der gemeinhin als "Papa Schlumpf" genannte Chef steht leider mit Fremdwörtern auf Kriegsfuß, was aber den Leser zu Lachstürmen hinreißt. Oder der Bürgermeister, der plötzlich seine Meinung über Flattacher ändert, als hätte er eine Gewindestange im Hals statt einer Wirbelsäule, oder Vater und Sohn Guggenbichler usw. usw. Ein Feuerwerk an Gags – einfach spitze. Richtig schöner trockener Humor Fazit: Ich habe Tränen gelacht! Bitte, bitte unbedingt mehr davon!

  • Bewertung

    aus Atzbach

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Back to the roots, oder Peck-tuse-Rotz, lei lei

    "Waidmannsdank" ist Alexandra Bleyers erster Kriminalroman. Nach zehn Jahren bei den Großkopferten in Wien, kehrt der Polizist Martin Schober wieder in seine Heimat Obervellach im Kärntner Mölltal zurück. Schnell gibt's Äktschn, denn zu Beginn der Jagdsaison wird ein Toter unter einem Hochsitz gefunden. Die Polizisten beginnen zu ermitteln, stoßen aber schnell an ihre Grenzen. Zum Glück gibt's den grantigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher, der auf eigene Faust zu ermitteln beginnt... Martin Schober wollte sich zwar nach Kärnten versetzen lassen, aber eine Großstadt hätte ihm besser gefallen. Seiner Heimat wollte er für immer den Rücken kehren. Er scheint der einzig kompetente Mann bei der Obervellacher Polzei zu sein, da er ein gutes Gespür hat. Sein Chef, Papa Schlumpf Treichel, ist eigentlich nicht zuwider, sondern ein netter, umgänglicher Typ, der etwas dümmlich wirkt. Mit Fremdwörtern tut er sich schwer, da kommen schon mal gewöhnungsbedürftige Kreationen heraus. Die einzelnen Charaktere und die Umgebung sind sehr anschaulich beschrieben. Die Autorin schafft es den Leser mit ihrem trockenen Humor zu begeistern. Ich habe teilweise Tränen gelacht. Nicht selten verwendet sie den typischen Kärntner Dialekt, im Glossar findet man aber die Erklärungen dafür. Deswegen ist das Buch auch kein Problem für diejenigen, die mit dem Dialekt nicht vertraut sind. Das Cover ist schlicht und passend zum Thema gewählt, der Leser weiß sofort, was ihn erwartet. Autorin: Alexandra Bleyer, geb. 1974 in Klagenfurt, ist promovierte Historikerin und Autorin mehrerer Sachbücher. Sie ist (mit einem Jäger) verheiratet und lebt mit ihrer Familie am Millstätter See. "Waidmannsdank" ist auch für Nichtjäger gut geeignet. Der Krimi, gewürzt mit einer guten Prise Humor, hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Mir hot die Gschicht damisch guat gfoin. Richts eich a Schnaiztiachl, mitm Flattacher, dem oidn Todl, hobt's narrisch vü zum Lochn! I gfrei mi auf mehr!

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    High Noon in Obervellach

    „Waidmannsdank“ ist Alexandra Bleyers Krimidebüt. Ich war begeistert und hoffe ganz schwer darauf, dass sie ganz bald für Nachschub sorgt. Polizist Martin Schober wollte nach einigen Jahren Dienst in Wien eigentlich nur wieder näher ins Oberkärntner Land zurück. Dass sie ihn aber in seine Heimatstadt Obervellach versetzen, das hätte er nicht gewollt. Hier „Peck tuse Rotz“, wie der Postenkommandant Gerorg Teichel es nennt, muss sich Martin erst einmal um Dorfstreitigkeiten und einen toten Hund kümmern. Als aber am ersten August beim Jagdverein zur Hubertusrunde zur Jagd auf den Einserhirsch gerufen wird, gibt es schon die erste menschliche Leiche, womit Martin ja überhaupt nicht gerechnet hat. Ausgerechnet vom neuen, scheinbar manipulierten Hochsitz des knauzigen Ausfsichtsjägers Sepp Flattacher, der in Obervellach mit Sicherheit die Wahl zum unbeliebtesten Bürger gewonnen hätte, ist ein anderer Jäger gestürzt. Gefunden hat ihn natürlich auch ausgerechnet der Sepp, als der seinen Platz am Hochsitz einnehmen wollte. Sepp und auch Martin samt seinen Kollegen wollen natürlich den Mörder schnellstmöglich ausfindig machen. Hat Sepp da selbst was gedreht, waren Körndl fressende Tierschützer, Vandalen oder gar einer aus der Hubertusrunde am Werk? Nicht zu vergessen ist natürlich die Schwammerlmafia, die sich in der Gegend herumtreibt. Ich bin völlig begeistert von Waidmannsdank. Der locker, spritzige Sprachstil der Autorin liest sich einfach nur toll. Teilweise hatte ich vor Lachen Tränen in den Augen. Die Story sprudelt nur so vor witzigen Sprüchen und humorvollen Szenen, da macht Krimi so richtig Spaß. Aber nicht nur das, denn an Spannung mangelt es auch kein Stück. Man lernt das Obervellacher ganz besondere Völkchen und die Ermittler kennen und dann geht es auch schon richtig los. Es gibt zahlreiche Finten und man kann über lange Strecken rätseln und raten, was denn jetzt hinter der Geschichte steckt. Besonders als dann auch noch eine zweite Leiche auftaucht, kocht die Stimmung im Dorf und ein richtiger Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Charaktere sind einfach nur toll dargestellt und die originelle Mischung macht so richtig Spaß. Martin der Hauptermittler war mir von Anfang an sympathisch. Er ist aufgeschlossen und vor allem gibt er sich nicht mit vorgefertigten Meinungen zufrieden. Ich denke er ist der beste Ermittler dort im Gespann. Aber die Truppe ist auch klasse. Postenkommandant Teichner hat es nicht so mit den Fremdwörtern und haut geniale Sprüche raus. Er hält sich meist mehr im Hintergrund, aber er kann auch zur Hochform auflaufen, vor allem, wenn die arroganten LKAler meinen sie seien ja keine einfachen Dorfgendarmen, sondern Chefinspektoren, die schließlich wissen was sie tun. Kollege Koller ist auch so ein Unikat, der Dauergrantler, der drum den Namen kollerischer Gerhard weg hat, dürfte mit seinem steten „Optimismus“ einfach nicht fehlen. Die sympathische Kerstin und Vanessa, die die Truppe stets mit leckerer Jausn versorgt, machen die Truppe perfekt. Sepp Flattacher kann so ein mieser Stinkstiefel sein, so macht er schon mal ein besonders stinkiges Feuerl, wenn der Nachbar grillen will und auch den Rasen mäht man am besten, wenn der sein Mittagsschläfchen halten will. Aber ich fand ihn mit seiner gesammelten Graunzigkeit einfach nur herrlich. Auch die ganzen Nebendarsteller sind super gezeichnet. Z.B. Reini, der den Spitznamen Heini trägt, ist nicht der hellste, aber doch ein ganz liebenswerter Bursch. Unbedingt erwähnen muss ich auch noch den Nachbar Belten. Über die Auseinandersetzungen, die er mit Sepp führt, habe ich teilweise Tränen gelacht. Oberkärntner Jägerkrimi kann sich Waidmannsdank wirklich nennen, denn ein solches Regionalkolorit würde ich mir öfters wünschen. Ich habe die tollsten Mundart Begriffe gelernt. So wird mir Undergate ganz sicher lange in Erinnerung bleiben, auch wegen der tollen Szene dazu, und Murmeleschas oder anzipfn wird in meinen Sprachgebrauch übergehen. Ich kenne mich mit dem Jagen nicht aus, aber ein umfangreiches Glossar erklärt sämtliche Mundart wie auch Jagdausdrücke und hat mir wertvolle Hilfe geleistet. Aber nicht nur mit regionalen Ausdrücken und dezenter Jägersprache ist das Flair super gut dargestellt. Auch die Dorfstimmung mit Ratsch und Tratsch ist perfekt eingefangen. Alles in allem eine super gelungenes Krimidebüt, das unbedingt von allem gelesen werden muss, die in einem spannenden Krimi auch einmal gern lachen wollen. Hoffentlich gibt es bald einen neuen Fall im Kärntner Mölltal.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Treffen sich zwei Jäger...

    Eine tolle Mischung aus Spannung und vor allem Humor, die dem Leser höchste Leseunterhaltung bietet. Der Polizist Martin Schober wird auf die Wache in seinem Heimatdorf versetzt. Hier wird er kurz nach Antritt seines Dienstes mit einem kuriosen Todesfall konfrontiert, ein Jäger ist von einem Hochsitz gestürzt. Schnell wird aus dem vermeintlichen Unfall aber ein Mordfall, da der Hochsitz präpariert war. Aber wem galt der Mordanschlag? Wirklich dem Opfer? Oder dem Besitzer des Hochsitzes? Eine Jagd unter Jägern ist eröffnet und die Suche nach dem Mörder hält einige Überraschungen für die Beteiligten parat... Alexandra Bleyer gelingt es sehr gut den Leser in die Jägerwelt zu entführen. Sie beschreibt mit einem sehr humorvollen und gleichzeitig flüssig zu lesenden Schreibstil, eine Männerwelt, in der Konkurrenz, Neid und Missgunst favorisiert werden und Anlass geben, einige Reibereien zwischen den Herren heraufzubeschwören. Die Spannung wird zu Beginn des Buches mit dem Todesfall aufgebaut und über die gesamte Länge der Geschichte aufrechtgehalten. Immer wieder kann der Leser kombinieren und eigene Überlegungen bezüglich des Mörders anstellen. Den großen Unterhaltungswert erzeugt Alexandra Bleyer aber mit ihren sehr interessanten Charakteren und der humorvollen Erzähl-weise. Gerade die immer wieder angewandte, aber auch wohl dosierte Einflechtung der regionalen Mundart kann für viele Lacher sorgen. Zudem wirkt der Kriminalroman dadurch auch sehr authentisch und nachvollziehbar. Ein aus meiner Sicht sehr gelungener Ausflug der Autorin in die Krimiwelt, der die Hoffnung nährt, dass Waidmannsdank der Auftakt zu einer Serie um die sympathischen Hauptprotagonisten wird. Ich fühlte mich jedenfalls sehr gut unterhalten, so dass ich das Buch gerne weiterempfehle und mit 5 von 5 Sternen bewerte!!!

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