Nachdem ihr Vater auf mysteriöse Weise verschwunden ist, erhält die hübsche Miss Morstan jedes Jahr ein Geschenk: Eine seltsame Perle. Wer sendet ihr diese Perlen? Und warum will sich der unbekannte Wohltäter auf einmal mit ihr treffen? Für Sherlock Holmes und Doktor Watson beginnt ein fesselndes Katz-und-Maus-Spiel. Auf der Jagd nach einem indischen Schatz, entdecken sie das unheimliche Zeichen der Vier. Das schwarze Etwas neben ihm bewegt sich und richtet sich auf. Ein kleiner Mann mit großem Kopf und wirrem Haar. Er grinst, zieht die Lippen hoch und entblößt die Zähne wie ein wilder Hund. Holmes richtet sofort den Revolver auf ihn. „Watson“, zischt er, „ziehen Sie Ihren Revolver! Und schießen Sie, wenn er die Hand hebt.“ In diesem Moment feuern Holmes und Watson gleichzeitig. Der Zwerg dreht sich erst im Kreis und fällt schließlich kopfüber in den Fluss.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Reinhold
5/5
16.06.2021
eBook (ePUB)
ach, endlich, seufz
Ich muss lange genug darauf warten, diesen Roman als E-Book zu bekommen. Die Gratis-Versionen, die man im Netz bekommt sind meist in so einem bescheidenen Zustand, dass dass Lesen wirklich keinen Spaß macht. Hier bekomme ich hoffentlich eine vernüftige Fassung.
Ich freue mich schon. Heute Abend gehe ich eher zu Bett.
Jörg S.
aus Hamburg
5/5
16.06.2021
eBook (ePUB)
Gute Unterhaltung
Gute, spaßige Unterhaltung.
Hier kann man prima erkennen, wo alle folgenden Detektive ihr Handwerk abgeguckt haben. Erst gibt es eine Person (meist Frau) in Nöten. Dann offenbart sich der getreue Mitkämpfer wie immer als fleißiger aber unterlegener Geselle und am Schluß erfolgt die kongeniale Auflösung durch den Meister darselbst.
So was könnte ich ständig lesen. Ich werde mir auch noch die anderen Holmes-Bücher des Verlags holen.
Martin
aus Kirchheimbolanden
5/5
01.06.2021
eBook (PDF)
Ein Muss für Holmesianer
Klar ist der Hunde der Baskervilles noch bekannter. Aber man darf darüber diesen Roman nicht vergessen.
Ich finde ihn ausgereifter, als die drei anderen Romane mit Holmes.
NiWa
4/5
21.02.2020
eBook (ePUB 3)
Klassisch, britisch und gruselig
Sherlock Holmes hat endlich wieder Kundschaft! Eine junge Frau wendet sich vertrauensvoll an ihn, weil ihr Vater gestorben ist.
"Das Zeichen der Vier" ist der zweite Fall des berühmten Sherlock Holmes mit dem bekannten Dr. Watson an seiner Seite.
Sherlock Holmes und Dr. Watson werden von einer jungen Frau um Hilfe gebeten, weil ihr Vater gestorben ist. Dabei geht es gar nicht um den Tod des Vaters, sondern um eine merkwürdige Nachricht, die sie erreicht hat. Obwohl Holmes den Fall für sich klärt, bevor er überhaupt beginnt, steht das detektivische Duo der jungen Dame zu Diensten, und sie erleben dadurch einen richtig gruseligen Fall.
Erneut musste ich feststellen, dass Sherlock Holmes ein überheblicher Bursche ist, der seine Überlegenheit bei jeder Gelegenheit zur Schau stellt. Meiner Meinung nach hat er richtig Glück, dass er einen Freund wie Dr. Watson gewonnen hat, damit er zumindest etwas Gesellschaft hat.
„Mehr als einmal hatte ich in den Jahren, in denen ich mit ihm in der Baker Street wohnte, bemerkt, dass der ruhigen und belehrenden Art meines Gefährten eine kleine Aufgeblasenheit zugrundelag.“ (S. 11)
Die Handlung ist spannend und gruselig aufgebaut. Sofort nach dem ersten Zusammentreffen mit der jungen Frau, geht es auf eine mysteriöse Fahrt, die sie im Endeffekt zu einem schaurigen Fund führt. Obwohl Holmes ständig beteuert, dass er die Lösung hinter allen Ereignissen schon weiß, liegt es an Watson die Zusammenhänge zu erkennen und für den Leser aufzubereiten. Außerdem fehlt es an Beweisen, die sie in gemeinschaftlicher Manier erarbeiten.
Untermalt wird dieser Fall von einer gruseligen Atmosphäre, weil manche Beteiligte von schauriger Erscheinung sind. Außerdem wird eine Leiche gefunden, zu der es gar keinen Zugang gibt. Ja, ja, sehr mysteriös, und wenn Holmes nicht der Meister der Deduktion wäre, gäbe es sicher keine Erklärung dafür.
Zu guter Letzt wird die Geschichte hinter dem Fall erzählt, die mir fast besser als der Tathergang gefallen hat. Es geht um Verrat, Rache und Politik an entfernten Orten. Mir gefällt, wie kleinste Ereignisse ineinander greifen, und wie dank der Logik von Holmes der winzigste Zusammenhang aufgedeckt wird. Holmes hat eindeutig ein Auge für’s Detail, was ihn auf die gleiche Stufe wie die Ermittler vom CSI hebt, und das in jener Zeit!
Klassisch, britisch und - damals - ermittlungstechnisch auf neuestem Stand, geht Sherlock Holmes auf Mörderjagd. Wer Detektivgeschichten dieser Art mag, wird um „Das Zeichen der Vier“ nicht herum kommen. Angenehmes Lesen und vergnüglichen Ermittlungsspaß!
Chronologische Reihenfolge der Romane und Erzählungen um Sherlock Holmes:
1887 Eine Studie in Scharlachrot
1890 Das Zeichen der Vier
1892 Die Abenteuer des Sherlock Holmes (Erzählungen)
1893 Die Memoiren des Sherlock Holmes (Erzählungen)
1902 Der Hund der Baskervilles
1904 Die Rückkehr des Sherlock Holmes (Erzählungen)
1915 Das Tal der Angst
1917 Seine Abschiedsvorstellung
1927 Sherlock Holmes’ Buch der Fälle
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