Die Verfremdung im epischen Theater bei Bertolt Brecht
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.01.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
16
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-06149-1
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1, , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit mochte ich erläutern, was das Experimentelle Theater und der Effekt der Verfremdung ist und darauf eingehen, welche Arten der Verfremdung möglich sind. "Wir brauchen Theater, das nicht nur Empfindungen, Einblicke und Impulse ermöglicht, die das jeweilige historische Feld der menschlichen Beziehungen erlaubt, auf dem die Handlungen jeweils stattfinden, sondern das Gedanken und Gefühle verwendet und erzeugt, die bei der Veränderung des Feldes selbst eine Rolle spielen." Bertolt Brecht war nicht nur Theaterwissenschaftler, sondern auch Ensembleleiter, Theaterdirektor, Autor, Dramaturg und Regisseur. Als Theoretiker brachte er zu allen Phasen seiner theoretischen Entwicklung praktische Umsetzungen auf die Bühne. Daher liegen zu jeder Phase seiner Entwicklungsprozesse abgeschlossene Kunstwerke vor. Durch die industrielle Revolution, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann und sich im 19. Jahrhundert in weiten Teilen der Welt verbreitete, begaben sich die Menschen von einer Agrargesellschaft allmählich in eine Industriegesellschaft. Organisations- und Produktionskonzepte wie der Fordismus und der Taylorismus wurden eingeführt und auch das Verkehrssystem erfuhr einen großen Aufschwung. Eine theaterwissenschaftliche Nebenwirkung der großen Epoche voll Veränderung war, dass die Sinne der Menschen durch die Reizüberflutung abgestumpfter waren. Bertolt Brecht war der Auffassung das Theater und seine Entwicklung dürfe nicht still stehen, sondern sollte ständig verändert werden,- weshalb er ein großer Vorreiter des Experimentellen Theaters war. Mit der Entwicklung des Verfremdungs-Effekts im Epischen Theater richtete Bertolt Brecht sich gezielt gegen das Konzept der Einfühlung des aristotelischen Theaters. Er wollte den Zuschauer zu einer kritisch-distanzierten Haltung gegenüber der Charaktere und der Handlung bewegen. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer sollte weg vom Ablauf des Geschehens zur Sinngebung des Geschehens gelenkt werden. Damit werden die Zuschauer in die Lage versetzt, das Verhalten der einzelnen Figuren mit einem gewissen Abstand kritisch zu beobachten und zu bewerten.
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