Begründung starrer Preise durch Preisanpassungskosten
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.09.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
292 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656270058
Preisrigidität1 lässt sich empirisch beobachten. Sie erlaubt beispielsweise, die Geldmenge als Instrument antizyklischer Wirtschaftspolitik einzusetzen. Bleiben nominale Preise
starr, ändert sich mit der Geldmenge die Nachfrage auf allen Märkten. Einziges verbliebenes Mittel zum Ausgleich dieser Nachfrageänderung ist eine Anpassung der ausgebrachten Menge. Geldpolitik erhält auf diese Weise Einfluss auf die Realwirtschaft [Blinder et al. (1998), Gordon (1990)].
Mit der Begründung von Preisstarrheiten tut sich die Forschung schwer. Einer von vielen Erklärungsansätzen ist der Einfluß von Preisanpassungskosten auf das Verhalten der Wirtschaftsakteure. Voraussetzung für das Auftreten von Preisstarrheiten ist Markt-
macht der Anbieter, die ihnen erlaubt, Preise zu setzen. Auf perfekten Märkten nehmen alle Anbieter den (Markt-)Preis als exogen gegeben hin. Sie haben keinen Einfluss auf ihn und können damit auch nicht über Preisänderungen entscheiden [Akerlof und Yellen
(1991)].
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