Die Ruhrpolen. Ein Beispiel historischer Migration in Deutschland Ein kurzer Überblick
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Sprache:Deutsch
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.07.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
8 (Printausgabe)
Dateigröße
269 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668009929
Im 19. Jahrhundert existierte kein souveräner polnischer Staat, da das Land bereits 1795 in österreichische, preußische und russische Herrschaftsbereiche aufgeteilt worden war. Daher sprach die Bevölkerung in den ostpreußischen Provinzen oft ausschließlich polnisch, besaß aber einen preußischen, also deutschen, Pass.
Unter den ebenfalls als "Ruhrpolen" geltenden Masuren war ein altpolnischer Dialekt die gängige Sprache, obwohl sie einer südlichen Region Ostpreußens entstammten, die seit dem 13. Jahrhundert unter deutscher Herrschaft stand. Die Region Oberschlesien hingegen, aus der ebenfalls viele Menschen ins Ruhrgebiet emigrierten, wechselte oft die Zugehörigkeit, gehörte aber ab dem 14. Jahrhundert zum deutschen Reichsgebiet und ab 1871 zu Preußen.
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