Gerechtigkeit und Barmherzigkeit in den Mythen und im Christentum bei René Girard "Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen." (Lk 10,18)
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
23.11.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
44
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
79 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-09297-6
"Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen." (Lk 10,18) - Diese bekannten Worte aus dem Lukasevangelium beziehen sich gemäß kirchlicher Tradition auf den Sturz des abtrünnigen Engels "Luzifers" aus dem Himmel. Sie drücken seine Niederlage und den Verlust seiner Macht aus und sind damit zum Inbegriff des Sieges Gottes über das Böse geworden.
Dieses Thema greift René Girard (geb. 1923) in seinem gleichnamigen Buch wieder auf und gibt uns eine völlig neue Interpretation dieser Textstelle. Da er selber kein Theologe, sondern Literaturwissenschaftler, Kulturanthropologe und Religionsphilosoph ist, geht er nicht theologisch an das Thema heran, sondern anthropologisch. Er verteidigt das Christentum als programmatische Überwindung der Gewalt und des Bösen in der Welt, indem er mithilfe seiner mimetischen Theorie versucht, den Ursprung des Bösen im Menschen selbst zu lokalisieren und seine Überwindung in der christlichen "Lehre vom Kreuz" (vgl. 1 Kor 1,18f) zu sehen.
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