Friesisch herb
Während am Strand von Greetsiel die «Ostfriesische Schlickrennen-Wältmeisterschaft» tobt, wird Aleke Dönnerschlach auf ihrer Fischfarm ertränkt. Ihr frisch angetrauter Gatte hat ein wasserdichtes Alibi - er war beim Rennen dabei, im Team von Henner und Rudi. Doch wer hatte ein Motiv, Aleke um die Ecke zu bringen? Die Kripo Wittmund hat schnell einen Schuldigen parat, aber Henner, Rudi und Rosa haben da mal wieder ihre Zweifel. Erst recht, als ein zweiter Mord geschieht. Und als sie erfahren, dass es von Seiten der Tierschützer massive Proteste gegen die Fischfarm gab, legt das Trio sich so richtig ins Zeug ...
«Morden im Norden: spannend und witzig und vor allem mit viel Herz erzählt.» (Reinhard Jahn, WDR 5)
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Lisam
aus Wien
5/5
18.04.2016
Buch (Taschenbuch)
neuer, toller Fall für das Ostfriesentrio
Aleke wird auf ihrer Fischfarm ertränkt aufgefunden und schnell ist klar, dass es sich um keinen Unfall handelt. Ihr frisch angetrauter Gatte hat ein wasserdichtes Alibi, da er gemeinsam mit Rudi und Henner am Schlickrennen teilgenommen hat. Da die Kripo Wittmund wieder einmal den falschen Schuldigen überführen will, müssen sich Postbote Henner, Dorfpolizist Rudi und Lehrerin Rosa wieder einmal auf Mördersuche begeben.
Da ich bereits die ersten beiden Fälle mit dem Ermittlertrio Henner, Rudi und Rosa mit Begeisterung gelesen habe, musste ich natürlich sofort zum neuen Küstenkrimi greifen. Es ist jedesmal Urlaubsfeeling mit Familien- bzw. Dorfanschluss im toll beschriebenen Ostfriesenland. Auch der Krimi kommt in diesem Band nicht zu kurz. Das Rätseln um das Motiv und den Täter war wieder spannend und für mich erst kurz vor der Auflösung klar. Wieder ein witziger, spannender Krimi mit Urlaubsfeeling, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Auch ohne Vorkenntnisse kann man mit diesem Band starten.
dorli
aus Berlin
5/5
18.04.2016
Buch (Taschenbuch)
Neuharlingersiel. Es ist…
Neuharlingersiel. Es ist Sommer in Ostfriesland und damit Zeit für die Schlickschlittenrennen-Wältmeisterschaft in Greetsiel. Henner, Rudi und dessen Sohn Sven haben gemeinsam mit Fischzüchter Reent Dönnerschlach als „die Daltons“ teilgenommen und einen hervorragenden dritten Platz erzielt. Die Freude über die Bronzemedaille endet jäh, als Reent auf seine Fischfarm zurückkehrt und seine Frau tot im Stör-Becken findet – Aleke wurde ermordet, wie schnell feststeht… „Miss Wattenmeer singt nicht mehr“ ist bereits der dritte Ostfriesen-Krimi mit Dorfpolizisten Rudi, Postboten Henner und Lehrerin Rosa in den Hauptrollen - und wieder hat mich das aufgeweckte Ermittlertrio begeistert. Besonders Rosa geht ein weiteres Mal beherzt und unerschrocken zu Werke, um dem Täter auf die Schliche zu kommen – und rutscht dann ganz unversehens in eine für sie sehr brenzlige Situation. Am besten hat mir der lässige Umgangston zwischen den Akteuren gefallen, die Dialoge sind frisch und schwungvoll und lassen die Handlung stets echt und lebendig wirken. Außerdem versprühen die Figuren mit ihren Eigenheiten ganz viel gute Laune. Der Humor ist unverfälscht und natürlich und wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt. Ganz hervorragend gelungen sind Christiane Franke und Cornelia Kuhnert die Beschreibungen der Handlungsorte - ich konnte mir die Schauplätze in Neuharlingersiel und Umgebung sehr gut vorstellen, die Nordseeküsten-Atmosphäre ist durchweg präsent. „Miss Wattenmeer singt nicht mehr“ ist ein Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige Unterhaltung bietet und zum Miträtseln einlädt - ein tolles Lesevergnügen.
Zsadista
5/5
17.04.2016
Buch (Taschenbuch)
Rezension zu "Miss Wattenmeer singt nicht mehr"
Das alljährliche sportliche Event, die Ostfriesische Schlickrennen Weltmeisterschaft findet wieder statt. Selbstverständlich nehmen Rudi, der Dorfpolizist und Henner, der Postbote daran teil. Die Lehrerin Rosa ist zur tatkräftigen Unterstützung natürlich auch mit an Bord. Doch während der sportlichen Betätigungen wird auf der nahe liegenden Fischfarm Aleke Dönnerschlach ermordet. Ihr frisch angetrauter Ehemann hat schon mal ein wasserfestes Alibi. Er rannte bei Rudi und Henner in der Mannschaft um die Weltmeisterschaft. Nach den Ermittlungen der Polizei steht ein Verdächtiger schnell fest. Doch Rudi ist mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden und beginnt natürlich einmal wieder mit eigenen Ermittlungen. Was Rosa und Henner natürlich mit auf den Plan ruft. Denn nur die drei zusammen, sind das unschlagbare Ermittlerteam.
Miss Wattenmeer singt nicht mehr ist der dritte Teil um die Dreiergruppe Rudi, Henner und Rosa. Wieder einmal haben sich die beiden Schriftstellerinnen Christiane Franke und Cornelia Kuhnert voll übertroffen.
Die Charaktere sind einfach zum lieb haben und urkomisch. Zu dem schon bekannten Team kommen dieses Mal noch ein paar neue Gesichter hinzu. Ich bin gespannt, wie die neuen Gesichter in den nächsten Krimis ihre Rollen finden.
Der Schreibstil der Autorinnen ist genau nach meinem Geschmack. Krimi mit viel Humor und schrägen Protagonisten. Einfach herrlich. Die Kapitel sind zwar länger, aber von vielen kleinen Unterkapiteln getrennt. So habe ich ab und an mal wieder länger gelesen, als ich eigentlich sollte.
Das Cover ist wie immer sehr gut gelungen. Vor allem die mittlerweile bekannte Möwe schmückt wieder das Bild. So sieht man auf den ersten Blick schon, zu welcher Serie das Buch gehört. Der Innenteil endet auch wieder mit einem Glossar. Personen, übersetzte Wörter und die Rezepte findet man darin. Wobei ich immer noch nicht Snirtjebraa aussprechen kann.
Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall mit den drei außergewöhnlichen Freunden. Ich kann den Krimi allen Liebhabern für humorvolle Krimis empfehlen. Ein herrliches Buch für den gemütlichen Sofaabend oder im Urlaub!
Elke Seifried
aus Gundelfingen
5/5
28.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Die Sonne, die Sonne und du
Das Autorenduo Christiane Franke & Cornelia Kunert hat mich bereits mit "Der letzte Heuler" und "Krabbenbrot und Seemannstod grandios gut unterhalten und ich habe mich deshalb wie irre gefreut, als ich entdeckt habe, dass es mit "Miss Wattenmeer singt nicht mehr" endlich den dritten Ostfriesen-Krimi gibt. Nur gut, dass ich zu dem Buch an Ostern gegriffen habe, einmal in die Hand genommen, konnte ich nämlich nicht mehr aufhören.
Der Krimi beginnt schon super spannend. Aleke steht in ihrem Störbecken und streichelt ihre Fische, als sie Besuch bekommt. Ein Bekannter, der nicht zu ihrer Hochzeit vor einer Woche kommen konnte, möchte noch mit ihr anstoßen. Wenig später kommt ihr Ehemann Reent, der mit Dorfpolizist Rudi, dessen Sohn Sven und Postboten Henner zusammen gerade den dritten Platz bei der Schlieckrennen-Wältmeisterschaft gemacht hat, nach Hause und findet Aleke tot im Fischbecken schwimmen. Er hat ein Alibi, aber wer könnte Aleke etwas angetan haben? Die Kripo Wittmund hat schnell einen Schuldigen parat. Trifft es sich doch gut, dass sowieso gerade eine Hetzkampagne gegen einen vermeintlichen Vergewaltiger läuft und Aleke war schließlich fast nackt. Doch Rudi, Henner und Rosa haben so ihre Zweifel, noch viel mehr nachdem sie erfahren, dass Tierschützer massiv gegen Reents Aquakultur protestiert haben. Als dann noch ein zweiter Mord geschieht, legen sich die drei so richtig ins Zeug. Mit perfekter Teamarbeit wird es doch möglich sein, den richtigen Täter hinter Gitter zu bringen.
Ich habe mich so auf diesen Krimi gefreut und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Das Autorenduo bietet ganz großes Krimikopfkino. Der Fall an sich ist super spannend, es gibt zahlreiche Verdächtige, man kann viel rätseln und grübeln. Sie verstehen sich äußerst geschickt darauf falsche Fährten zu legen und lassen den wahren Täter nicht zu früh erkennen.
Das geniale an dem Krimi ist aber der Schreibstil, der einen neben der wirklich durchgehend hoch gehaltenen Spannungskurve, so an das Buch fixiert. Man kann es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die locker, spritzige und humorvolle Erzählweise kann mit vielen witzigen Szenen aufwarten, ohne dabei auch nur eine Spur Spannung einzubüßen. Da kann ein Ludwig Henner schon mal fragen, ob er nachts auch eine Pinkelbuddel benutzt, oder ein Rudi schon mal singen, die Sonne, die Sonne und du, wenn er sich insgeheim schon darauf freut, dass Schnepel wohl bald eine rote Halbglatze haben wird.
Für mich war es ja wie ein Wiedertreffen von alten Bekannten, unter denen ich mich gleich wieder pudelwohl gefühlt habe. Dorfpolizist Rudi mit seiner Ente, die er dem Dienstwagen vorzieht, ist mir ja schon längst ans Herz gewachsen. Er kümmert sich alleine um seinen Sohn Sven. Auch wenn der inzwischen aus dem Gröbsten raus ist, gibt es da natürlich immer noch manche Sachen. Rudi ist auf Zack und mit den Hinweisen, die ihm Henner und Rosa zutragen, macht ihm bei der Ermittlungsarbeit niemand so schnell etwas vor. Postbote Henner, der es mit dem Postgeheimnis nicht immer ganz so ernst nimmt, kommt im ganzen Örtchen herum und ist daher stets gut informiert, ebenso wie seine Nachbarin Rosa, die streng darauf achtet, wann er nach Hause kommt. Sie trägt ihre Informationen aber zusammen, indem sie ihre Nase überall ganz tief hineinsteckt, was schon auch mal zur Gefahr werden kann. Von Kriminaloberkommissar Haueisen bekommt man nicht so viel mit, der schickt eher Kriminalhauptkommissar Schnepel mit Rudi ins Feld. Schnepel ist ein Wichtigtuer, der sich die Lorbeeren gern an den eigenen Hut steckt, egal ob er sie verdient oder nicht. Aber so kennt und mag man ihn ja auch. Auf jeden Fall gibt es so Einiges mit ihm zu schmunzeln. Auch die Nebendarsteller sind liebevoll und toll gezeichnet bei Mudder Steffens angefangen, die ihre Großfamilie, zu der Henner gehört, liebevoll bekocht und bei der auch Rudi stets willkommen ist, über Dörte die immer wieder gezielte Flirtattacken auf Henner ausübt, bis hin zu Frührentner Ludwig, der sich als Onlinereporter bei seiner Mitmachzeitung gern auch einmal etwas verrennt.
Für mich sind die Ostfriesenkrimis des Autorenduos auch immer wie ein kleiner Urlaubstrip. Schon wenn ich das tolle Cover sehe, weht eine Brise Nordsee zu mir und bei der gesamten Geschichte herrscht stets die tolle Inselatmosphäre vor. Zusätzlich wird noch lecker gekocht und gegessen, da wird einem bei frisch gepulten Nordseekrabben, leckerere Dorade oder frischem Mettbrötchen nicht nur einmal der Mund wässrig. Natürlich fehlt auch das eine oder andere Tässchen Tee nicht, samt Kluntjes und Sahne.
Alles in allem ein perfektes Gesamtpaket, das super gute Krimiunterhaltung verspricht und unbedingt gelesen werden muss.
zauberblume
aus Altdorf
5/5
26.03.2016
Buch (Taschenbuch)
„Miss Wattenmeer singt nicht…
„Miss Wattenmeer singt nicht mehr“ ist nun schon der dritte Ostfriesenkrimi, aus der Feder des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kuhnert. Ich habe mich auf diesen Ausflug nach Ostfriesland schon riesig gefreut. Und es ist herrlich, wieder auf alte Bekannte zu treffen. Man fühlt sich sofort wieder wie zuhause. Der Inhalt: Während am Strand von Greetsiel die «Ostfriesische Schlickrennen-Wältmeisterschaft» tobt, wird Aleke Dönnerschlach auf ihrer Fischfarm ertränkt. Ihr frisch angetrauter Gatte hat ein wasserdichtes Alibi – er war beim Rennen dabei, im Team von Henner und Rudi. Doch wer hatte ein Motiv, Aleke um die Ecke zu bringen? Die Kripo Wittmund hat schnell einen Schuldigen parat, aber Henner, Rudi und Rosa haben da mal wieder ihre Zweifel. Erst recht, als ein zweiter Mord geschieht. Und als sie erfahren, dass es von Seiten der Tierschützer massive Proteste gegen die Fischfarm gab, legt das Trio sich so richtig ins Zeug ... Schade, dass die Reise an die schöne Nordsee so schnell zu Ende war. Ich habe meinen Aufenthalt hier sehr genossen. Die Autorinnen vermitteln dem Leser ein besonderes Gefühl. Man spürt sofort wieder den rauhen Wind um die Nase und hört das Gekreische der Möwen. Und die Geschichte fängt ja gleich weder richtig spannend an. Kurz nach der Hochzeit wird Aleke ermordert. Und sofort ist unser altbekanntes Ermittlertrio wieder im Einsatz. Wer sie noch nicht kennt: Das sind der Polizist Rudi, der Postbote Henner und die Lehrerin Rosa, die gerne Krimis liest. Gemeinsam gehen sie auf Verbrecherjagd. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam erzählt und es hat einige Zeit gedauert, bis ich dem Täter auf die Spur gekommen bin. Beim Lesen gibt es auch etwas zum Schmunzeln, aber manchmal auch ein Gänsehautfeeling. Einfach alles, was ein gutes Buch ausmacht. Das farbenprächtige Cover ist ja wieder ein echter Hingucker. Hat für mich schon einen gewissen Wiedererkennungswert. Selbstverständlich vergebe ich für dieses tolle, unterhaltsame und spannende Buch gerne 5 Sterne und freue mich schon auf die nächste Geschichte des Ermittlertrios.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.