Produktbild: Die Lebenden reparieren

Die Lebenden reparieren Roman

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Rezension

» Die Lebenden reparieren ist nicht nur das ergreifende Protokoll eines viel zu frühen Todes und seiner unmittelbaren Folgen, sondern auch eine Hymne an die körperliche Lust am Leben in all ihren Schattierungen, wie man sie in dieser Intensität schon lange nicht mehr gelesen hat.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Chirurgische Präzision, mikroskopische Genauigkeit – solche Assoziationen stellen sich bei Maylis de Kerangals Stil ein. Er nimmt das Tempo heraus, geht in die Zeitlupe … Die Sätze bleiben aber immer gut lesbar, nicht zuletzt dank der geschmeidigen Übersetzung von Andrea Spingler.« ("Der Tagesspiegel")
»So also ist gloriose Literatur. Kein Journalismus, kein Film käme auch nur in die Nähe jener Zone, in der sie sich bewegt...« ("DIE WELT")
»In der selbst auferlegten Verpflichtung zur Präzision spiegelt sich Maylis de Kerangals Haltung. Die Genauigkeit steht für Respekt – den Figuren und dem Thema gegenüber. Und diesen Respekt verdient nun die Autorin für ihren Roman, der auf emotionaler wie intellektueller Ebene wirkt. Und zwar nachhaltig.« ("WDR 5")
»Maylis de Kerangal hat eine große Sprache gefunden für diese Geschichte einer ungeheuren Lebenserschütterung. In ein in tiefe Wahrnehmungsschichten wirkendes, sehr poetisches Deutsch übersetzt hat es Andrea SpingIer.« ("NDR")
»Meisterhaft erzählt de Kerangal von Spendern, Eltern, Medizinern und Empfängern – die Geschichte einer Organspende. 24 Stunden zwischen Tod und Leben. Nach einem Zitat von Anton Tschechow, Schriftsteller und Arzt: ›Die Toten begraben, die Lebenden reparieren‹.« ("ZDF aspekte")
»Nicht zuletzt ist Die Lebenden reparieren hervorragend recherchiert und erklärt, bisweilen brutal detailreich, wie ein Hirntod festgestellt wird, ... Man möchte diesen Roman allen empfehlen, die aus Angst, von korrumpierten Ärzten vorschnell für tot erklärt und auf eine Handvoll verwertbarer Innereien reduziert zu werden, das Thema Organspende bislang ignoriert haben.« ("SPIEGEL ONLINE")
»Ein spannender Blick in den Maschinenraum der Organspendepraxis und ein berührendes Miterleben mit Betroffenen und engagierten Personen.« ("Humanes Leben. Humanes Sterben")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

254

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,2 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Anthrazit / Hellblau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Réparer les Vivants

Übersetzt von

Andrea Spingler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46688-9

Rezension

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

254

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,2 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Anthrazit / Hellblau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Réparer les Vivants

Übersetzt von

Andrea Spingler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46688-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    4/5

    02.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein einfühlsames Buch über ein sensibles Thema

    Ein junger Mann wird hirntot ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte können nur noch feststellen, das er sich als Organspender eignen würde. Das Buch beleuchtet eine relativ kurze Zeitspanne im Leben der betroffenen Familien und des Arztes der die Eltern überzeugen soll, der Organspende zuzustimmen. Einmal die Eltern, die nicht fassen können das ihr Kind tot ist, obwohl es doch atmet. Dann eine ältere Frau, die mit sich ringt, ob sie eine Organspende annehmen soll oder dem Schicksal seinen Lauf lässt. Besonders gut dargestellt ist der Arzt, der den Eltern behutsam nahebringen will, das ihr Sohn nicht mehr aufwacht, aber sich auch von der Zeit getrieben fühlt, damit die Spende noch möglich ist und andere Leben gerettet werden können.

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