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Lola Bensky Roman. Geschenkausgabe

Aus der Reihe suhrkamp pocket
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

14,4/9,6/3 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Wollweiß / Anthrazit

Auflage

1

Übersetzt von

Brigitte Heinrich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46702-2

Beschreibung

Rezension

»Geschichtsbewältigung à la Lily Brett: traurig und gleichzeitig verstörend komisch.« ("Elle")
»Lily Brett erzählt in ihrer unaufgeregten schlichten Sprache triviale Pop-Rebellion aus der Perspektive des historischen Grauens und relativiert durch Lolas scheinbar naiven Blick, aber auch durch viele humorvoll erzählte, mitunter comichafte Szenen, die selbstverliebte Nabelschau der Generation Rock.« ("NDR Kultur")
»Lustvoll liest man sich hinein in dieses Leben. Mit lachenden und hin und wieder blutenden Augen, weil Lily Brett eben beides kann: Vergnügt und glasscherbenscharf erzählen. Komik und Entsetzen nebeneinander stellen. Das ist ihre grosse Kunst.« ("NDR")
»Lily Bretts Frauen strahlen vor Originalität und Stärke.« ("Publishers Weekly")
»Vor allem von den Begegnungen mit den Musikgrößen lebt ihr sechster Roman; und bewegt sich wie immer entlang der eigenen Biografie.« ("Kurier Wien")
»Lily Brett hat das Talent, Trauer und Witz zusammenzubringen, ohne das eine oder das andere zu neutralisieren.« ("Missy Magazine")
»Der Roman lebt von den starken fiktiven und nicht-fiktiven Persönlichkeiten, die liebevoll und realistisch gezeichnet werden.« ("Lesart")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

14,4/9,6/3 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Wollweiß / Anthrazit

Auflage

1

Übersetzt von

Brigitte Heinrich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46702-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Nina Brennecke

    aus Bielefeld

    5/5

    13.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine starke Frau und die Helden der Sixties.

    Lola Bensky: neunzehn, leicht übergewichtig, jüdisch. Keith Moon von The Who lässt vor ihren Augen die Hosen runter, Cher borgt sich ihre falschen Wimpern und mit Mick Jagger unterhält sie sich über Sex und Diäten, mit Jimi Hendrix über Mütter, Gott - und Lockenwickler. Wir befinden uns mitten in den Sixties: Lola ist als Reporterin in London und New York unterwegs, um Interviews mit Musikern zu führen. Nur gut, dass ihre Eltern nicht wissen, dass sie Menschen interviewt, die mit freier Liebe und Drogen experimentieren. Das würde sie vermütlich ins Grab bringen, denn sie haben das Konzentrationslager überlebt. Außerdem fühlt Lola sich schon schuldig genug, da sie übergewichtig ist. Allerdings ist Lola fest entschlossen; ich nehme mein Leben selbst in die Hand! Lola Bensky ist hinreißend komisch, menschlich, liebevoll und bepackt mit der Last der Vergangenheit. Ein gute Mischung aus Ernsthaftigkeit und Lebensfreude. Eine Hommage an die Helden und Heldinnen der Sixties!

  • Christiane Hibbe

    aus Düren

    5/5

    17.05.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Lola Bensky

    Lola ist neunzehn Jahre alt und Reporterin für ein australisches Rockmagazin. Sie unterhält sich mit Leuten wie Mick Jagger, Jimmy Hendrix, The Who und Cher. Sie ist jüdisch und sie ist dick. Beides prägt ihr Selbstbild. Ihre Eltern haben Auschwitz überlebt. In ihrem Roman "Lola Bensky" schildert Lilly Brett das Leben als Tochter von Überlebenden des Holocausts. Sie versteht es Geschichten zu erzählen. Wenn sie in einem Satz noch von den falschen Wimpern von Cher schreibt, schreibt sie im nächsten von den Schrecken die Lolas Eltern in Auschwitz miterleben mussten. Eine starke Frau und die Helden der Sixties. Ganz große Unterhaltung und ein Wechselbad der Gefühle.

  • Sandra Wittwer

    aus Thurgau

    5/5

    21.10.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine Frau, die nicht auf der Suche ist sondern ihr Leben in die Hände nimmt

    Lily Brett ist eine australisch-amerikanische Schrifstellerin mit jüdischen Wurzeln. In den 60ern interviewte sie Stars wie Mick Jagger und Jimi Hendrix. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle auch Lola Bensky schreiben, denn Brett erzählt in der Geschichte ihres neusten Romans einen Teil ihrer eigenen Geschichte; das Wirrwarr um Drogen und Musik der 60er und das Überleben ihrer Eltern nach dem Getto von Lodz. Die Figur Lola Bensky ist eine 19jährige Austalierin, die nach London kommt um Musik-Stars zu interviewen. Als Leser erhält man einen seltenen Einblick hinter die Kulissen und einen tieferen Blick auf Musiker wie Jimi Hendrix, der uns besonders wegen seiner extravaganten Bühnenallüren geblieben ist. Diese Musiker sind auch nur Menschen und Lola Bensky bringt diese Menschlichkeit zutage. Ein wenig neurotisch kommt die Figur der Lola Bensky manchmal daher; wenn sie sich wieder neue Diäten ausdenkt, sich Gedanken darüber macht, ob sie dicker ist als jemand anders, etc. Dieses Neurotische macht die Protagonistin aber auch extrem sympathisch, sie wird auf diese Weise fassbar. Weil sie gerade einen Teil von unseren eigenen Unsicherheiten verkörpert und doch nichtsdestotrotz ihren Weg geht und ihr Leben in die Hand nimmt. Sie vermag sich zwar nie von der Vergangenheit ihrer Eltern zu lösen, aber daraus spricht auch die Schwerheit der Tragweite nach einem Trauma wie dem Holocaust. Nicht nur die Überlebenden verarbeiten, auch deren Kinder sind Teil dieser grausamen Vergangenheit. Besonders sympathisch wurde mir die Figur des Vaters Edek. Er hat eine gewisse Leichtigkeit, wie er sonntäglich seine kleine Tochter mit in den Zirkus nimmt und ihr eine Welt nebst aller Grausamkeit und Brutalität zeigt. Er ist der jüdische Humor in diesem Roman, den ich so sehr mag. Ich muss gestehen, dass “Lola Bensky” mein erster Roman von Lily Brett war. Zwar habe ich schon viel von ihr gehört, besonders für ihren scharfzüngigen Witz ist sie ja bekannt. Doch dieser Roman hat mich überzeugt. Mir gefällt ihre klare Sprache und ihre eigene Sicht auf die Dinge. Sie wirkt weder belehrend noch gekünstelt. Somit ist Brett´s neuster Roman ein Lesegenuss der besonderen Art für mich geworden.

  • Bewertung

    aus Hilden

    4/5

    13.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Erinnerung an die 60er Jahre

    Die Autorin Lily Brett ist die in Deutschland geborene und in Australien aufgewachsene Tochter von Holocaustüberlebenden. In ihrem neuen Buch beschreibt sie, aus der Sicht ihres "alter Ego Lola Bensky", einer zu Beginn zwanzigjährigen Reporterin einer australischen Rock-Zeitschrift, die 60er Jahre. Sie führt unkonventionelle Interviews mit allen Rockgrößen der Zeit: über Musik, Sex und Diäten, Religion und erfährt dabei unter anderem dass Jimi Hendrix Lockenwickler benutzt. Wir erfahren beim Lesen viel über die Stars der Zeit, wie Jimi Hendrix, Mick Jagger, Janis Joplin, Brian Jones, Jim Morrison, und viele andere. Mit unglaublicher Leichtigkeit ist damit verwoben die Geschichte von Lolas Familie, bei der es fast ausschließlich um verstorbene, ermordete Angehörige geht und das Dilemma, als Tochter von KZ-Überlebenden, dick zu sein und sich von einer Diät zur nächsten zu hangeln. Trotz der zunächst verschiedenen Themen gelingt es Lily Brett sowohl mit Tiefe als auch hinreißender Komik die Stränge nicht nur zusammenzubringen, sondern den Leser bis zum letzten Wort zu unterhalten. Ein Roman, der sowohl Lust auf die Musik der 60er weckt als auch sehr berührt.

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