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Hotel Iris Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2016

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,9/11,6/2,3 cm

Gewicht

234 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hoteru Airisisu

Übersetzt von

Ursula Gräfe + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3221-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2016

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,9/11,6/2,3 cm

Gewicht

234 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hoteru Airisisu

Übersetzt von

  • Ursula Gräfe
  • Kimiko Nakayama-Ziegler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3221-6

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: [email protected]

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Wahnsinn!

Bewertung am 26.05.2022

Bewertungsnummer: 1718642

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin einfach begeistert! Hotel Iris, ist mein erstes gelesenes Buch von Yoko Ogawa & es wird sicherlich nicht mein Letztes sein. Die tiefgründigen Charaktere, die interessante, sowie überraschende Story, Ogawa‘s perfekter Schreibstil. Alles hat mich begeistert. Außerdem konnte ich das Buch sehr schlecht weglegen, da es mich so sehr gefesselt hatte. Zwischenzeitlich vergaß ich sogar, dass ich überhaupt lese. Selbst, nachdem ich das Buch beendet habe, beschäftigt mich die Geschichte immer noch. Mein Fazit: Das Geld ist es (zu 100%) wert & ich empfehle „Hotel Iris“, sowas von weiter! :)

Wahnsinn!

Bewertung am 26.05.2022
Bewertungsnummer: 1718642
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin einfach begeistert! Hotel Iris, ist mein erstes gelesenes Buch von Yoko Ogawa & es wird sicherlich nicht mein Letztes sein. Die tiefgründigen Charaktere, die interessante, sowie überraschende Story, Ogawa‘s perfekter Schreibstil. Alles hat mich begeistert. Außerdem konnte ich das Buch sehr schlecht weglegen, da es mich so sehr gefesselt hatte. Zwischenzeitlich vergaß ich sogar, dass ich überhaupt lese. Selbst, nachdem ich das Buch beendet habe, beschäftigt mich die Geschichte immer noch. Mein Fazit: Das Geld ist es (zu 100%) wert & ich empfehle „Hotel Iris“, sowas von weiter! :)

Ein weiteres großartiges Werk Yoko Ogawas!

Bewertung am 09.11.2020

Bewertungsnummer: 374128

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die jugendliche Mari arbeitet im Hotel ihrer Mutter am Meer. Eines Abends macht eine Prostituierte einen großen Aufstand und schreit vulgär durch die Gänge. Aus dem Zimmer, aus dem die Prostituierte geflohen ist, ertönt die durchdringende Stimme eines Mannes mit den Worten:“Schweig, Hure!“ Mit diesen Worten beginnt die Faszination Maris für den deutlich älteren Mann. Als sie ihn in der Stadt zufällig wiedersieht, entschließt sie sich ihm heimlich zu folgen, was ihm aber nicht verborgen bleibt. Er spricht sie an, und aus Interesse aneinander verbringen sie Zeit zusammen. Sie verabreden sich an einem folgenden Tag. Mari erfährt, dass der alte Mann Übersetzer ist und Texte aus dem Russischen ins Japanische übersetzt. Maris Faszination für den Mann lässt sie ihn auf die kleine Insel folgen, auf der er wohnt. Sonst ein sehr zugewandter, behutsamer, höflicher und freundlicher Mann ist das Haus auf der Insel sein Reich, in dem Mari sich ihm komplett unterordnet und beherrschen lässt. Anders als bei ihrer Mutter, deren Herumkommandieren sie als notwendiges Übel erträgt, empfindet sie in den Befehlen des Übersetzers eine sexuelle Lust. Was die beiden abgeschieden im Haus auf der Insel ausleben, könnte auch die Seiten einer BDSM-Novelle füllen. Das Besondere an Yoko Ogawas „Hotel Iris“ empfinde ich in der Vereinigung ihrer sonst üblichen unscheinbaren und bisweilen stillen Beschreibungen der Dinge in einem harten Kontrast mit dem intensiven vulgären Szenario dieser Geschichte. Der ältere Mann, der Übersetzer, wird nie mit Namen erwähnt; er bleibt ein namenloser Herr. Der Gescichte ist dies sehr zuträglich, verstärkt es doch die ungleiche Rollenverteilung zwischen ihm und dem jungen Mädchen, das unvergleichliche Lust dabei empfindet sexuell von dem Mann erniedrigt und benutzt zu werden. Mit einigen Werken Ogawas bin ich bereits vertraut, es war jedoch äußerst erfrischend ihre eleganten, wohl platzierten Worte in dieser anrüchigen Konstellation eines dominant-devoten-Verhältnisses zu erleben. Dabei sind die Attribute auf ihre Weise bunt gemischt: Unschuld sowie Lust, davon haben beide ein wenig; Mari ist unerfahren und unschuldig in allen sexuellen Belangen, während der ältere Mann sich unerfahren und unbeholfen in der Welt bewegt. Für mich neben „Der Herr der kleinen Vögel“ bisher eines der besten Werke Yoko Ogawas!

Ein weiteres großartiges Werk Yoko Ogawas!

Bewertung am 09.11.2020
Bewertungsnummer: 374128
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die jugendliche Mari arbeitet im Hotel ihrer Mutter am Meer. Eines Abends macht eine Prostituierte einen großen Aufstand und schreit vulgär durch die Gänge. Aus dem Zimmer, aus dem die Prostituierte geflohen ist, ertönt die durchdringende Stimme eines Mannes mit den Worten:“Schweig, Hure!“ Mit diesen Worten beginnt die Faszination Maris für den deutlich älteren Mann. Als sie ihn in der Stadt zufällig wiedersieht, entschließt sie sich ihm heimlich zu folgen, was ihm aber nicht verborgen bleibt. Er spricht sie an, und aus Interesse aneinander verbringen sie Zeit zusammen. Sie verabreden sich an einem folgenden Tag. Mari erfährt, dass der alte Mann Übersetzer ist und Texte aus dem Russischen ins Japanische übersetzt. Maris Faszination für den Mann lässt sie ihn auf die kleine Insel folgen, auf der er wohnt. Sonst ein sehr zugewandter, behutsamer, höflicher und freundlicher Mann ist das Haus auf der Insel sein Reich, in dem Mari sich ihm komplett unterordnet und beherrschen lässt. Anders als bei ihrer Mutter, deren Herumkommandieren sie als notwendiges Übel erträgt, empfindet sie in den Befehlen des Übersetzers eine sexuelle Lust. Was die beiden abgeschieden im Haus auf der Insel ausleben, könnte auch die Seiten einer BDSM-Novelle füllen. Das Besondere an Yoko Ogawas „Hotel Iris“ empfinde ich in der Vereinigung ihrer sonst üblichen unscheinbaren und bisweilen stillen Beschreibungen der Dinge in einem harten Kontrast mit dem intensiven vulgären Szenario dieser Geschichte. Der ältere Mann, der Übersetzer, wird nie mit Namen erwähnt; er bleibt ein namenloser Herr. Der Gescichte ist dies sehr zuträglich, verstärkt es doch die ungleiche Rollenverteilung zwischen ihm und dem jungen Mädchen, das unvergleichliche Lust dabei empfindet sexuell von dem Mann erniedrigt und benutzt zu werden. Mit einigen Werken Ogawas bin ich bereits vertraut, es war jedoch äußerst erfrischend ihre eleganten, wohl platzierten Worte in dieser anrüchigen Konstellation eines dominant-devoten-Verhältnisses zu erleben. Dabei sind die Attribute auf ihre Weise bunt gemischt: Unschuld sowie Lust, davon haben beide ein wenig; Mari ist unerfahren und unschuldig in allen sexuellen Belangen, während der ältere Mann sich unerfahren und unbeholfen in der Welt bewegt. Für mich neben „Der Herr der kleinen Vögel“ bisher eines der besten Werke Yoko Ogawas!

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