Stockholm, Metropole des Nordens. Fabian Risk wollte eigentlich mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Doch dann taucht die brutal zugerichtete Leiche des Justizministers auf, und Risk wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Es bleibt nicht bei einem Opfer. Die einzige Verbindung zwischen den Toten: Jedem wurde ein Organ geraubt. Als ein Verdächtiger Selbstmord begeht, glauben Risks Kollegen, den Fall gelöst zu haben. Nur Risk hat Zweifel. Er hat eine Vermutung, was eigentlich hinter alldem steckt. Und er ahnt, dass der Mörder mit seinem Rachefeldzug noch lange nicht fertig ist …
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
10 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne
(0)
"Herzsammler" ist bereits der…
KimVi aus Niedersachsen am 04.01.2020
Bewertungsnummer: 2724123
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Herzsammler" ist bereits der zweite Band, in dem Fabian Risk ermittelt. Er ist allerdings zeitlich vor dem ersten Teil "Und morgen du" angesiedelt. Die Ermittlungen sind in sich abgeschlossen und die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. Der Einstieg in den aktuellen Kriminalfall gelingt relativ mühelos. Zunächst erfährt man von einem geheimnisvollen Brief, der allen Widrigkeiten zum Trotz, schließlich seinen Empfänger erreicht und damit einen Stein ins Rollen bringt, der eine unglaubliche Lawine auslösen wird. Genaueres wird dort nicht verraten und deshalb ist das Interesse sofort geweckt. Bis zur Auflösung muss man sich allerdings gedulden, denn Stefan Ahnheim hält einige Überraschungen bereit. Der Krimi besteht aus verschiedenen Handlungssträngen, die nicht auf Anhieb miteinander in Verbindung gebracht werden können. Das weckt von Anfang an das Interesse mitzuermitteln, um so zu erfahren, wie alles zusammenhängen könnte. Da die Handlung allerdings sehr komplex ist, ist es ratsam, die Ermittlungen mit größter Aufmerksamkeit zu verfolgen, da man sonst entscheidende Details überlesen und den Anschluss verpassen könnte. Im Verlauf der Handlung werden zahlreiche Charaktere eingeführt. Auch hier ist es zu empfehlen, sich gut auf die Namen und die jeweiligen Verbindungen untereinander zu konzentrieren, damit man die Übersicht behält und die spannende Rahmenhandlung genießen kann. Denn an Spannung hat dieser Krimi wirklich einiges zu bieten. Immer wenn man denkt, dass man der Lösung einen Schritt näher gekommen ist, sorgt eine überraschende Wendung dafür, dass man die eigenen Ermittlungen über den Haufen werfen und neu ansetzen muss. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen übrigens nicht sein, denn der Täter geht mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich um und deshalb hat man stellenweise das Gefühl, dass eigentlich Blut zwischen den Zeilen heraustriefen müsste. Abrupte und an entscheidenden Stellen geschickt eingesetzte Szenenwechsel sorgen dafür, dass man unweigerlich in den Sog der Handlung gerät und das Buch deshalb nur ungern aus der Hand legen mag. Doch nicht nur die Haupt-, sondern auch die Nebenhandlungen überzeugen bei diesem Krimi. Denn man erfährt einiges aus dem Privatleben der unterschiedlichen Charaktere. Das drängt sich auch nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern rundet das Gesamtbild ab, da die Akteure dadurch viel lebendiger, und ihre Handlungen nachvollziehbarer, wirken. Obwohl ich manchmal Schwierigkeiten habe, mit skandinavischen Kriminalromanen richtig warm zu werden, da mir die Atmosphäre, die in diesen Romane herrscht, oft zu düster und schwermütig ist, hatte ich hier keinen Moment das Gefühl, sondern konnte mich ganz auf die spannende Handlung einlassen. Dabei habe ich mit den Ermittlern mitgefiebert und versucht die richtigen Schlüsse zu ziehen. Überraschende Wendungen haben allerdings dafür gesorgt, dass ich einige Male in die Irre geleitet wurde. Ich vergebe deshalb begeisterte vier Bewertungssterne und eine ganz klare Leseempfehlung! Das eine Sternchen ziehe ich ab, da ich zugeben muss, dass es nicht immer ganz einfach ist, die Übersicht über die recht komplexe Handlung zu behalten.
Als der schwedische Justizmini…
Kleeblatt aus Berlin am 04.01.2017
Bewertungsnummer: 2707579
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Als der schwedische Justizminister, ein Freund von Fabian Risks Chef, verschwindet, wird dieser auf den Fall angesetzt. Es ist jedoch zu spät für ihn, er kann nur noch tot aufgefunden werden. Auffällig ist, dass dem Toten ein Organ entnommen wurde. Während Fabian Risk ermittelt, gibt es weitere Tote. Der Fall scheint abgeschlossen zu sein, als der Tatverdächtige nach einem Selbstmord ebenfalls tot aufgefunden wird. Der Fall wird als abgeschlossen angesehen, nur Fabian kann der Sache noch nicht ganz trauen, im Gegenteil, er hat das Gefühl, als wäre der Mörder noch nicht fertig. Während Fabian Risk gemeinsam mit seiner schwangeren Kollegin Malin Rehberg in Schweden ermittelt, ist Dunja Hougaard in Dänemark ebenfalls einem Mörder auf der Spur. Es dauert lange, bis sie erkennen, dass es zwischen den Fällen Parallelen gibt und ermitteln dann gemeinsam... Das Buch beginnt mit einem Prolog in einem israelischen Gefangenentransport, 10 Jahre vor der eigentlichen Handlung. Eine Zuordnung zur Handlung fällt sehr schwer, eine Aufklärung dazu kann der Leser erst sehr spät erkennen. Der Thriller wird unterteilt in zwei Handlungsstränge, die zum einen in Schweden mit den Protagonisten Fabian und Malin spielen und zum anderen in Dänemark mit der Polizistin Dunja. Sie laufen lange Zeit parallel, auch hier anfangs ohne erkennbare Gemeinsamkeiten. Diese ergeben sich erst im Laufe der Ermittlungen. Neben den polizeilichen Ermittlungen ist es dem Autor gelungen, die Protagonisten dem Leser nahezubringen. Ein großer Teil der Story beruht auch auf dem familiären Hintergrund der Protagonisten. Fabian Risk ist verheiratet mit Sonja und hat 2 Kinder. Seine Frau Sonja versucht sich gerade selbst zu verwirklichen, sie ist Künstlerin, so dass die Sorgen und Probleme mit den Kindern auf Fabian ruhen bleiben. Das jedoch immer mit seinem stressigen Job, der keine festen Arbeitszeiten hat, in Einklang zu bringen, ist eine Aufgabe, der er sich jedoch stellt. Die dänische Ermittlerin Dunja Hougaard wird von ihren Kollegen boykottiert und von ihrem Vorgesetzten angemacht. Aber sie ist taff und versucht sich durchzusetzen, eine Aufgabe, die ihr einiges abverlangt. Die Geschichte scheint anfangs ein wenig verworren zu sein. Erschwerend sind die einzelnen Kapitel nicht so ohne weiteres den jeweiligen Handlungsorten, Schweden / Dänemark, zuzuordnen, so dass man sich erst einlesen muss, um der Handlung wieder folgen zu können. Die Story an sich ist jedoch strukturiert aufgebaut und hinterlässt zum Schluss keine losen Enden. Neben einer spannenden Story, deren Spannungsbogen stetig steigt, lernt der Leser die Protagonisten kennen und ist bei den polizeilichen Ermittlungen hautnah dabei. Obwohl dieser Krimi der 2. der Fabian-Risk-Reihe ist, spielt er vor der Handlung des des 1. Teiles "Und morgen du". Da jedoch beide in sich abgeschlossen sind, ist ein Lesen und Verstehen der Story kein Problem.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.