Nach den Kontroversen um den Roman ›Unterwerfung‹ und den persönlichen Anfeindungen gegen seinen Autor ist dieses Duell in Worten aktueller denn je. Bernard-Henri Lévy und Michel Houellebecq sind zwei der wichtigsten Intellektuellen des französischen Literaturbetriebs und erwiesenermaßen »Volksfeinde«: Der umstrittene Philosoph trifft auf den meistgehassten französischen Schriftsteller der Gegenwart. Zwei bekennende Narzissten fragen sich, womit sie den Hass der Öffentlichkeit verdient haben, und sezieren das eigene Image mit kluger Koketterie: ein Schlagabtausch, der ins Private und Politische geht, poetologische Fragen ebenso behandelt wie philosophische und nebenbei glänzend unterhält.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Flemming Behrends
aus Pforzheim
4/5
09.06.2010
Buch (Gebundene Ausgabe)
ein herrlich aderer Geschmack
Mit größtem Respekt und dem verbindenden Wissen, dass der Andere am Ende dieser Briefverbindung, ebenfalls von gesellschaftlichem Alltag und prüder, warmer, den Schmerz ignorierender Gleichgültigkeit geächtet wird, erlaubt es den beiden Herren diesen wunderbar offenen und unzensiert direkten Meinungsaustausch zu führen.
Hier möchte ich selbst eigentlich keine weitere Worte verlieren und den Herren Houellebecq und Lèvy es selbst überlassen Sie bereits mit dem ersten Brief in ihre ganz eigene Welt zu begleiten.
Ich verspreche Ihnen dass Sie diese dreihundert Seiten so schnell nicht mehr aus der Hand legen werden. Einfach herrlich die Dinge mal, ohne Komma oder Punkt , lebendig in eine
nicht festgelegte Richtung sprudeln zu lassen, wobei man sich den einen oder anderen Schmunzler natürlich nicht verkneifen kann...Viel Spass
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