Die unterschiedliche Arbeitsmarktentwicklung in Europa und ihr Einfluss auf die Schuldenkrise
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.10.2015
Abbildungen
mit 2 Farbabbildungen
Verlag
GRINSeitenzahl
48
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
84 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-07417-0
Jedoch gibt es abseits des ökonomischen Mainstreams ebenso Stimmen, die eine Hauptschuld für die jüngsten Entwicklungen auf Seiten Deutschlands sehen.
Der französische Industrieminister Arnaud Montebourg forderte unlängst die Einführung eines deutschen Mindestlohns, um die von Deutschland ausgehend "unfaire Konkurrenz" zu beseitigen (Handelsblatt: 2013).
Tatsächlich existiert unter Ökonomen bereits seit einigen Jahren die These, Deutschland erziele durch eine vom Rest der Europäischen Währungsunion (EWU) abweichende Tarif- und Lohnpolitik Wettbewerbsvorteile, die sich in Form steigender Exporte auf Kosten der übrigen Mitgliedsstaaten niederschlagen würden. Eben diesem "Bagging-Thy-Neighbour"-Vorwurf wollen wir im Laufe dieser Arbeit nachgehen.
Zu diesem Zweck untersucht diese Arbeit besonders die Veränderung der deutschen Arbeitsbeziehungen, wobei der Schwerpunkt auf die Arbeit der heimischen Gewerkschaften gerichtet ist. Die hierbei wohlmöglich größte Herausforderung stellt die Übertragung nationaler Beobachtungen auf eine europäische Eben dar. Um eine möglichst objektive Betrachtung dieser politisch brisanten Untersuchung zu gewährleisten, werden theoretische Aspekte kurz gefasst und vermehrt empirische Beobachtungen in den Mittelpunkt gestellt.
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