Der zweite Fall für den commissaire und Lebemann aus Deauville- Trouville.
Kommissar Leblanc hasst Schnee. Und der fällt in der Woche vor Weihnachten in dicken Flocken vom normannischen Himmel. Doch bald ist keine Zeit mehr für melancholische Verstimmung: Im renommierten "Hôtel des Roches Noires" wird eine Tote gefunden – die Pariser Journalistin Bernadette Latour, Lebensgefährtin des so betagten wie begüterten Monsieur Adler. War Bernadette auf das Geld des alten Herrn aus und daher den Erben ein Dorn im Auge? Oder ist sie einem brisanten Skandal auf die Spur gekommen? Bei seinen Ermittlungen stößt der Kommissar auf familiäre Abgründe, eine Schönheitsklinik in der Nähe von Trouville und einen dubiosen Unbekannten, den etwas mit Leblancs früherer Geliebten Marie verbindet. (Laufzeit: 7h 25)
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
aus Rheinau
5/5
26.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Und danach eine GUTE NACHT
Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen. Kein Reisser, aber sehr gut und spannend geschrieben. Ich wollte einfach wissen wer der Mörder war. Freue mich schon auf weitere Bücher von Catherine Simon und Ihrem Kommissar Leblanc. Ob der Weihnachtsengel weiterhin eine Rolle spielen wird? Und verfällt der Kommissar dadurch der süssen Verführung Schokolade?
Bewertung
aus Rosenau am Sonntagberg
4/5
09.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Ansprechend
Ein Krimi, den man leicht lesen kann - vor dem Einschlafen - vielleicht zu genaue und oftmalige Besuche in Gasthöfen.
Bewertung
aus St. Pölten
4/5
22.01.2018
Buch (Taschenbuch)
Interessantes Thema, interessante Geschichte, kein reißerischer Krimi
Nachdem ich von Catherine Simons erstem Krimi "Kein Tag für Jakobsmuscheln" doch enttäuscht war, hoffte ich diesmal nicht enttäuscht zu werden und so war es auch. Dieser Krimi ist nicht reißerisch geschrieben, sondern elegant mit hohem Niveau und dennoch auch mit einem gewissen Maß an Spannung. Kommissar Legrand, seine Kollegin Nadine und seine Freundin Marie samt ihrem Hund Arsène sind ein ausgesprochen sympathisches Quartett und ich werde mir auch die nächsten Folgen gönnen. Durchaus empfehlenswert.
Wedma
4/5
01.12.2015
Buch (Taschenbuch)
Ein unterhaltsamer, die die Tiefe gehender cosy Krimi aus der Normandie
Die Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, gesprochen von Martin Kautz, Spieldauer: 7 Stunden und 25 Minuten.
Wintergäste in Trouville ist ein guter gemütlicher (cosy) Krimi aus der Normandie. Trouville liegt im Norden an der sandigen Küste Frankreichs, etwa 200 Km von Paris entfernt, sodass viele, die in Paris gearbeitet haben oder dies noch tun, dort ihren (zweiten) Wohnsitz haben, oder wie Kommissar Leblanc dorthin versetzt wurden.
Kommissar Leblanc, ein ca. 50-Jähriger Mann, der gutes Essen und Wein schätzt, und unter ausgeprägter Bindungsangst leidet, ermittelt in einem Mordfall, bei dem eine recht bekannte Journalistin erdrosselt im Keller des renommierten Hotels des Ortes Hôtel des Roches Noires aufgefunden wurde. Der Fall führt Leblanc zu Monsieur Adler, einem über 90 Jahre alten und gut betuchten Mann, der im Hotel wohnt. Seine Geschichte und die seiner Familie werden im Laufe der Ermittlung unter die Lupe genommen. Da tun sich die menschlichen Abgründe auf und die Geschichte mit ihren 1.ten und 2.ten Weltkriegen wird aus der Sicht des alten Herrn kurz aufgerollt. Aber die heiße Spur führt letztendlich in eine Schönheitsklinik, die mit sicheren Erfolgen im Bereich Übergewichtbekämpfen &Co. lockt.
Marie, Leblancs Freundin aus den Pariser Zeiten, auch in Trouville ansässig, entdeckt die Leiche und nun laufen sie sich hin und wieder im Laufe der Ermittlungen über den Weg. Zu weiteren Unstimmigkeiten im privaten Bereich sorgt Leblancs Mutter, die bei ihrer Schwester wohnt und ihr Schwierigkeiten macht, da sie mit seltsamen Pflanzen aus Afrika handelt und bei ihr die Afrikaner ein aus ausgehen. Leblanc verspricht der Tante, zu ihr hinzufahren und mit Mutter zu reden, findet aber immer wieder eine plausible Ausrede.
Es gibt also ganz deutlich zwei Ebenen: die der Ermittlung des Mordes und die Private, die ebenso wichtig ist und entsprechend viel Raum genießt, was dem gemütlichen Krimi guttut.
Die Handlungszeit ist die Adventszeit, paar Tage kurz vor Weihnachten. Die große Schlussszene der Privatebene spielt am Heiligen Abend, ist gesellig und einfach schön.
Die Geschichte lebt eindeutig von den Figuren und ihren Lebensgeschichten. Prima ausgearbeitet und in Szene gesetzt, scheinen die handelnden Personen wie dem Leben entsprungen. Der alte Monsieur Adler und seine Lebensgeschichte ist schon faszinierend. Im Vergleich dazu sind die seiner beiden Söhne, obwohl auch gut im Leben dastehend, eher weniger spektakulär, sie fügen sich aber sehr gut ins Gesamtbild.
Womit ich gar nicht gerechnet habe ist die Gesellschaftskritik. Sie passt aber perfekt ins Geschehen hinein und erklärt die Handlungsmotive einiger wichtiger Figuren.
Die Themen der Familie, des familiären Zusammenhalts kommen deutlich zur Geltung.
Also alles in einem ist es ein gut durchdachter und gut komponierter Krimi, bei dem die gemütliche Seite, wie bei solcher Art Krimis insgesamt, nicht zu kurz kommt.
Der Erzähler Martin Kautz hat wunderbar gelesen. Seine Stimme passt auch wunderbar zu dieser Geschichte und hat ihr noch einen besonderen Charakter verliehen.
Fazit: Das Hörbuch Wintergäste in Trouville fand ich schön, unterhaltsam (so kann man sich das Erledigen der Hausarbeiten versüßen), ungewöhnlich für dieses Genre in die Tiefe gehend, und bin auf weitere Fälle mit Kommissar Leblanc sehr gespannt.
Ursula Kutzer
aus Wien
3/5
02.10.2015
eBook (ePUB)
Gute Fortsetzung
Dieses Buch schließt beinahe nahtlos an den ersten Teil an, die handelnden Personen des ersten Bandes kommen wieder vor, Es ist kurz vor Weihnachten in Trouville, als eine Journalistin ermordet aufgefunden wird. Sie recherchierte offenbar eine Geschichte über illegale Schlankheitspillen, die in einer nahen Schönheitsklinik verabreicht wurden. Musste sie deshalb sterben? Kommissar Leblanc ist genervt, nicht nur vom nahenden Weihnachtsfest und dem ungewöhnlichen Schneefall, sondern vorallem von seiner Mutter, die nach vielen Jahren im Kongo nach Frankreich zurückgekehrt ist, und ihre Schwester in den Wahnsinn treibt. Wieder steht der Krimi im Hintergrund, aber die handelnden Personen sind liebevoll gezeichnet, und die Autorin entwirft ein schönes Bild der vorweihnachtlichen Normandie. Und am Ende feiert Leblanc sogar noch ein schönes Weihnachtsfest. I like.
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