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Im fahlen Licht des Mondes Der lange Weg der Cheyenne

7

16,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2018

Illustriert von

James Ayers

Verlag

Traumfänger Verlag

Seitenzahl

578

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,3 cm

Gewicht

660 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-941485-48-8

Beschreibung

Rezension

"Diese dramatische Geschichte, der Kampf der Northern Cheyenne um die Rückkehr in ihre Heimat ist der Hintergund dieses neuen Romans von Kerstin Groeper.
Im Mittelpunkt steht Moekaé, eine junge Cheyenne-Frau, die den Weg nach Oklahoma und den Ausbruch aus der Reservation ebenso miterlebt wie den langen Marsch nach Norden, die brutale Gefangenschaft in Fort Robinson und den verzweifelten Ausbruchsversuch. Kerstin Groeper hat wie auch in ihren früheren Büchern einen großen Spannungsbogen aufgebaut, der den Leser von Beginn an einbezieht und fesselt. Sie nimmt den geschichtlichen Abläufen das Abstrakte, erweckt siezum Leben, schafft Protagonisten, die anrühren und zum Identifizieren einladen. Aus Daten und Fakten wird Fleisch und Blut, werden Menschen, die lachen und weinen, die sorgen und Freude empfinden und um ihre Existenz ringen.
Vor dem Hintergrund der Feldzüge im Gefolge von Little Big Horn entsteht ein großes Panorama des Lebens. Das zeichnet diesen Roman aus. (Dietmar Kuegler, Magazin für Amerikanistik, Heft 1 1/ Quartal 2016)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2018

Illustriert von

James Ayers

Verlag

Traumfänger Verlag

Seitenzahl

578

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,3 cm

Gewicht

660 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-941485-48-8

Herstelleradresse

Traumfänger Verlag
Dorfener Weg 14
83104 Hohenthann-Tuntenhausen
DE

Email: info@traumfaenger-verlag.de

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  • PoisonIvy

    aus Dresden

    5/5

    01.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Im ersten Viertel des Buches…

    Im ersten Viertel des Buches geht es um die dramatischen Zustände, unter denen das Volk der Cheyenne seine Freiheit verliert und dann auf einer Reservation eingepfercht wird. Man wird direkt hineingeworfen in die schlimmen Umstände und fiebert mit, als die Cheyenne unter dramatischen Verlusten die Flucht aus den Reservation wagen. Die Hauptperson des Buches, die junge Frau Moekaé, ist kurz vor dem Tod als sie von einer Familie weißer Siedler gefunden wird. Von der Brutalität, mit der die Armee die flüchtigen, halbverhungerten Indianer verfolgt, sind selbst die Siedler schockiert. Nach anfänglicher Ablehnung beginnt die gegenseitige Annäherung und das Verständnis für die jeweils andere Kultur. Dabei gibt es beim Lesen auch durchaus auch amüsante Momente, wenn es darum geht, wie die verschiedenen Protagonisten der indianischen Kulturen der Cheyenne und Lakota und die der Weißen versuchen, miteinander klarzukommen. Und genau in dem Moment, wenn die Handlung in Richtung einer „Farmeridylle“ abdriften könnte, wird man als Leser dann wieder mit einer anderen, brutalen Wirklichkeit aus dieser Zeit konfrontiert, seien es heruntergekommene Vagabunden, schießwütige Soldaten oder eine weitere Gruppe hohlwangiger, zerlumpter Indianer auf der Flucht. Insgesamt ist es ein wunderbar spannendes, einfallsreich geschriebenes Buch mit vielen historischen Bezügen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und war aus Neugier manchmal kurz davor, einfach mal ein paar Seiten nach vorne zu springen. Am Ende wünscht man sich für Moekaé, dass es zumindest ab und zu tatsächlich ein solches Einzelschicksal gegeben hat, wo zumindest im Kleinen so etwas wie ein versöhnlicher Neuanfang möglich war.

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    5/5

    15.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    einfach klasse!

    Buchinhalt: Winter 1876: die Schlacht am Little Big Horn ist geschlagen, Custer ist besiegt und die Cheyenne bereiten sich auf den Winter vor. Dann jedoch kehrt der Feind zurück – und nach einer blutigen Schlacht werden die Cheyenne von ihrem Land in ein Reservat deportiert. Auch Moekaé, eine junge Indianerin, erfährt diesen Leidensweg: Hunger, Ausweglosigkeit und schreckliche Lebensbedingungen bestimmt im Reservat das Leben der Indianer. Bis eines Tages eine Gruppe sich auf den Weg macht, zurück in die alten Jagdgründe. Unter ihnen auch Moekaé… Persönlicher Eindruck: Was für eine Geschichte! „Im fahlen Licht des Mondes“ erzählt vom stolzen Volk der Cheyenne, ihrem Leben im Einklang mit der Natur aber auch von den blutigen Kämpfen zwischen den Indianern und dem Weißen Mann – mitten drin Moekaé, die Protagonistin dieser Erzählung. Spannend und in eingängiger Sprache erzählt die Autorin erneut von den Ureinwohnern Amerikas, ein Roman mit realen Hintergründen. Vorzüglich recherchiert und mit viel Kopfkino taucht man als Leser nahezu sofort in das Buch ein und lebt und leidet mit der jungen Hauptfigur und ihrem Volk. Das Setting ist plastisch und anschaulich und auch die handelnden Figuren haben Profil und sind nachvollziehbar. Viel zu schnell kommt dann die letzte Seite – man merkt fast nicht, dass es sich durchaus um einen längeren Roman von über 500 Seiten handelt. Moekaé als Protagonistin bringt dem Leser das Leben in der Prärie nahe, die Kleinigkeiten des Alltags genauso, wie Hass und Gewalt, wie sie die Weißen dem indianischen Volk entgegenbringen. Es gibt durchaus härtere Stellen, man darf sich das Ganze nicht wie ein uneingeschränktes Abenteuer vorstellen. Aber genau das macht die Geschichte authentisch und man kann sich ihrer Aura kaum entziehen. Das Buch vereint Historienroman mit Fiktion, den Einblick in die Vergangenheit des amerikanischen Kontinents mit Lebensgeschichte und…. Ja, doch: auch Abenteuer. Obwohl das Buch viel mehr ist. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich für Indianer interessieren und einen guten historischen Roman abseits des Mainstreams zu schätzen wissen. Absolut verdiente volle Punktzahl!

  • Wuestentraum

    5/5

    02.02.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach nur begeisternd

    Winter 1876. Nach der Schlacht am Little-Bighorn-Fluss und dem Sieg über General Custer haben sich die Cheyenne wie gewohnt in ihre Winterlager zurückgezogen. Auch Moekaé, eine junge Frau, freut sich auf die Ruhe des Winters. Als eines Morgens Kugeln in ihr Tipi schlagen, beginnt für sie eine verzweifelte Flucht. Nach schweren Kämpfen werden die Cheyenne schließlich gestellt und ins Indianer-Territorium deportiert. Dort siechen die Menschen unter schrecklichen Bedingungen dahin. Sie sind das Klima nicht gewohnt, zudem reichen die gelieferten Lebensmittel kaum aus, um den ärgsten Hunger zu lindern. Mit einigen Entschlossenen bricht Moekaé auf, um wieder in ihre angestammte Heimat im Norden zurückzukehren. Mitten im Winter sind die Cheyenne so geschwächt, dass ein Teil der Menschen sich nach einem entbehrungsreichen Weg schließlich im Fort Robinson ergibt. Dort verschlimmert sich die Lage so sehr, dass die verzweifelten Menschen den Ausbruch wagen, unter ihnen auch Moekaé. Sie ist hochschwanger, als sie mitten im Schneesturm von einer Kugel getroffen wird … denn die Soldaten und weißen Siedler beginnen eine gnadenlose Hetzjagd auf die verhassten Indianer. Moekaé lebt mit ihrem Mann Heskovetse, mit dem sie noch nicht allzu lange verheiratet ist, bei ihrem Stamm, den Cheyenne. Sie bereiten sich auf den Winter vor. Doch plötzlich schlagen Kugeln in ihr Tipi ein und sie fliehen mit den wenigen Kleidern am Leib. So viele Menschen, auch darunter Moekaé’s Eltern und ihre Schwester werden bei diesem Überfall getötet. Moekaé kümmert sich, so gut sie kann, um die beiden Kinder ihrer Schwester. Doch bei der Eiseskälte, dem wenigen Essen und den kargen Kleidern am Leib ist es nur eine Frage der Zeit, wie lange die Überlebenden durchhalten werden. Sie werden von den Soldaten gejagt, in ein Fort gebracht, wo sie unter schlimmsten Bedingungen leben müssen. Moekaé, die inzwischen hochschwanger ist, flüchtet mit Heskovetse und anderen Indianern, weil sie es dort nicht mehr aushalten. Eine furchtbare Hetzjagd der Soldaten geht weiter und Moekaé, die halb verhungert ist, wird auch noch von einer Kugel getroffen. Kerstin Groeper hat mich als Leser dem Leben der Indianer unheimlich nah gebracht. Grausam, brutal und schockierend erzählt die Autorin vom Leben und dem Gejagdwerden der Cheyenne, aber auch die Indianer sind nicht ohne Gewalt dabei, es wird schonungslos und offen der Krieg zwischen Indianern und den Weißen berichtet. Die Geschichte begleitet die Protagonistin Moekaé, eine junge Cheyenne, die um das nackte Überleben kämpft, für sich, ihre Nichte Rotes-Blatt und ihr Baby. Sie muss unendliches Leid durchleben, bis sie von einer weißen Farmerfamilie gefunden und aufgenommen wird. Sie retten ihr das Leben. Es hat unheimlich Spaß gemacht, zu lesen, wie beiden Seiten aufeinander zugehen, voneinander lernen und sich respektieren. Theodor, der Farmer, ist ein alter Griesgram, will Moekaé und die Kinder ins Fort bringen, doch nach und nach erkennt man sein gutes Herz. Es geschehen so viele Grausamkeiten, aber auch schöne Phasen sind dabei, die Moekaé zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Dieser Roman hat mir den Atem geraubt, ich war völlig in dieser Geschichte, mitten im Leben von Moekaé dabei. Ich war fassungslos vor Angst, erschrocken von der Grausamkeit und Brutalität der Weißen, enttäuscht und traurig über die vielen Toten aus ihrem Stamm und glücklich über das Ende. In diesem Buch habe ich alle Emotionen durchlebt. Kerstin Groeper hat mir durch dieses Buch so viele nichtsahnende Dinge vor Augen gehalten, welche mich zum Nachdenken gebracht haben. Sie haben Bilder erzeugt, die noch lange in mir nachgehallt haben, und mir vor Augen geführt haben, wie hart und grausam das Leben der Indianer gewesen sein muss. Ich bin begeistert von diesem Buch, welches mich dermaßen berührt und ergriffen hat und ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für jeden Indianerfan ein MUSS. Vielen Dank an die Autorin Kerstin Groeper sowie an den Traumfänger-Verlag für dieses wundervolle und außergewöhnliche

  • Wuestentraum

    5/5

    02.02.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Moekaé lebt mit ihrem Mann…

    Moekaé lebt mit ihrem Mann Heskovetse, mit dem sie noch nicht allzu lange verheiratet ist, bei ihrem Stamm, den Cheyenne. Sie bereiten sich auf den Winter vor. Doch plötzlich schlagen Kugeln in ihr Tipi ein und sie fliehen mit den wenigen Kleidern am Leib. So viele Menschen, auch darunter Moekaé’s Eltern und ihre Schwester werden bei diesem Überfall getötet. Moekaé kümmert sich, so gut sie kann, um die beiden Kinder ihrer Schwester. Doch bei der Eiseskälte, dem wenigen Essen und den kargen Kleidern am Leib ist es nur eine Frage der Zeit, wie lange die Überlebenden durchhalten werden. Sie werden von den Soldaten gejagt, in ein Fort gebracht, wo sie unter schlimmsten Bedingungen leben müssen. Moekaé, die inzwischen hochschwanger ist, flüchtet mit Heskovetse und anderen Indianern, weil sie es dort nicht mehr aushalten. Eine furchtbare Hetzjagd der Soldaten geht weiter und Moekaé, die halb verhungert ist, wird auch noch von einer Kugel getroffen. Kerstin Groeper hat mich als Leser dem Leben der Indianer unheimlich nah gebracht. Grausam, brutal und schockierend erzählt die Autorin vom Leben und dem Gejagdwerden der Cheyenne, aber auch die Indianer sind nicht ohne Gewalt dabei, es wird schonungslos und offen der Krieg zwischen Indianern und den Weißen berichtet. Die Geschichte begleitet die Protagonistin Moekaé, eine junge Cheyenne, die um das nackte Überleben kämpft, für sich, ihre Nichte Rotes-Blatt und ihr Baby. Sie muss unendliches Leid durchleben, bis sie von einer weißen Farmerfamilie gefunden und aufgenommen wird. Sie retten ihr das Leben. Es hat unheimlich Spaß gemacht, zu lesen, wie beiden Seiten aufeinander zugehen, voneinander lernen und sich respektieren. Theodor, der Farmer, ist ein alter Griesgram, will Moekaé und die Kinder ins Fort bringen, doch nach und nach erkennt man sein gutes Herz. Es geschehen so viele Grausamkeiten, aber auch schöne Phasen sind dabei, die Moekaé zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Dieser Roman hat mir den Atem geraubt, ich war völlig in dieser Geschichte, mitten im Leben von Moekaé dabei. Ich war fassungslos vor Angst, erschrocken von der Grausamkeit und Brutalität der Weißen, enttäuscht und traurig über die vielen Toten aus ihrem Stamm und glücklich über das Ende. In diesem Buch habe ich alle Emotionen durchlebt. Kerstin Groeper hat mir durch dieses Buch so viele nichtsahnende Dinge vor Augen gehalten, welche mich zum Nachdenken gebracht haben. Sie haben Bilder erzeugt, die noch lange in mir nachgehallt haben, und mir vor Augen geführt haben, wie hart und grausam das Leben der Indianer gewesen sein muss. Ich bin begeistert von diesem Buch, welches mich dermaßen berührt und ergriffen hat und ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für jeden Indianerfan ein MUSS. Vielen Dank an die Autorin Kerstin Groeper sowie an den Traumfänger-Verlag für dieses wundervolle und außergewöhnliche Buch.

  • gst

    aus Pirna

    5/5

    18.01.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Zeit der Kolonialisierung Nordamerikas

    Schon das ansprechende Cover macht deutlich, dass wir uns mit diesem Buch zu den Indianern begeben. Wir begleiten die Cheyenne Moekaé durch eine schwere Zeit: Sie muss ihre Heimat verlassen und wird von den Weißen gezwungen, sich deren völlig anderem Lebensstil anzupassen. Mehr möchte ich hier nicht über den Inhalt des Buches verraten. Auch ich wusste nicht mehr, als ich mich auf dieses spannende Leseabenteuer einließ. Schon nach drei Seiten war ich mitten in der Geschichte und fieberte mit Moekaé, deren Leben sich von einer Stunde zur nächsten so grundlegend veränderte. Einige Ereignisse erinnerten mich an die Flüchtlinge von heute; was das Buch, das im Jahre 1876 beginnt, sehr aktuell erscheinen lässt. Man merkt beim Lesen, dass sich Kerstin Groeper intensiv mit der Geschichte der Indianer auseinandergesetzt hat. Sie schreibt sehr lebensnah, fängt den Leser mühelos ein und lässt ihn nicht mehr los. Es fällt schwer, das knapp 600 Seiten dicke Buch aus der Hand zu legen – zu groß ist die Neugier, wie sich Moekaé durchs Leben kämpft, während kopflose Soldaten sagen: „Meine Befehle kommen aus Washington. Ich hinterfrage nicht ihren Sinn. Ich bin Soldat und führe die Befehle ordnungsgemäß aus.“ Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass sich Indianer und Weiße weder in ihrer Gefühlswelt noch in ihrem Glauben extrem unterscheiden - sobald es ihnen gelingt, die Angst voreinander in den Griff zu bekommen und sie es schaffen, aufeinander zu zu gehen.

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