Intersexualität und Inter*. Der Zwang einer eindeutigen Geschlechtsidentität innerhalb der zweigeschlechtlichen Norm Ethische Bezugspunkte und Auseinandersetzungen mit Entscheidungsprozessen von Eltern und Inter* Personen
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- eBook
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.09.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-05727-2
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,0, Hochschule Esslingen (SAGP), Sprache: Deutsch, Abstract: Wir leben in einer Gesellschaft in der es Geschlecht lediglich in der Form von weiblich und männlich zu geben scheint. Für viele Menschen ist es deshalb bis heute schwer nachvollziehbar und zu akzeptieren, dass es abseits dieser zweigeschlechtlichen Norm eine Vielfalt an Geschlechtsidentitäten gibt, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise darstellen. Inter* Personen verkörpern unter anderem diese Vielfalt. Kommt ein Kind mit einem, im medizinischen Sinne, uneindeutigem Geschlecht zur Welt sehen sich Mediziner_innen und Eltern meist mit Gefühlen der Verwirrung und Unsicherheit konfrontiert. Die Folgen für Inter* Personen aus diesen Unsicherheiten sind meist von großen Leiderfahrungen geprägt. Sie sehen sich mit gesellschaftlichen Strukturen konfrontiert, in denen sich Menschen, die sich abseits einer zweigeschlechtlichen Norm befinden mit vielen Hindernissen und Benachteiligungen auseinandersetzten müssen. Innerhalb der vorliegenden Arbeit soll daher die Frage nach Unterstützungsprozessen für Eltern von Inter* Kindern nachgegangen werden, sowie für betroffenen Erwachsene Inter* Personen, die Helfen Wissen zu vermittelt und Ängste und Überforderungen abzubauen. Dazu wird zunächst der Begriff "Intersexualität" erläutert und kritisch betrachtet. Darauf Aufbauend werden Wirkung und Macht der zweigeschlechtlichen Norm beleuchtet und kritisch hinterfragt. Im weiteren Verlauf werden dann die bis heute praktizierten Geschlechtszuweisenden Maßnahmen kritisch hinterfragt und deren Auswirkungen aufgezeigt. Das letzte Kapitel beschäftigt sich dann ganz spezifisch mit den Problemlagen von Eltern und leitet anhand anerkennungstheoretischer Bezugspunkte, Möglichkeiten und Hilfestellungen für diese ab.
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