Zur gesundheitlichen Bedeutung von Energy Drinks im Kindes- und Jugendalter Staatsexamensarbeit
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.09.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
108
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
169 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-05340-3
Energy Drinks gelten schon längst nicht mehr als Trendgetränk bei Kindern und Jugendlichen, sondern werden immer häufiger als Durstlöscher getrunken und ohne die Beachtung der Verzehrhinweise konsumiert. Besonders verlockend für Kinder und Jugendliche sind Energy Drinks auf Grund ihres hohen Zuckergehalts und des süßen Geschmacks, welcher den bitteren Geschmack des in hohen Mengen vorkommenden Koffeins, überdeckt (vgl. Stiftung Warentest, 2014). Energy Drinks sollen zudem die Konzentration erhöhen, die Leistungsfähigkeit steigern und länger wach halten oder wie es einer der bekanntesten Energy Drink Hersteller bewirbt "Flügel verleihen". Unbeachtet bleiben jedoch unerwünschte Wirkungen durch den Verzehr von Energy Drinks. Auf Grund des erhöhten Zucker- und Koffeingehalts von Energy Drinks haben sie psychische wie auch physische Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Der Konsum von zuckergesüßten Getränken führt zudem zu einer erhöhten Energiezufuhr sowie einer Zunahme des Körpergewichts (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 2011, S. 33). Zudem kann es durch eine Überdosierung Koffein zu Herzrasen, Bluthochdruck, Erbrechen, Übelkeit und Krämpfen kommen (vgl. Stiftung Warentest, 2014). Laut des Bundesinstituts für Risikobewertung (2008) kam es in der Vergangenheit sogar zu Todesfällen, welche in einem möglichen Zusammenhang mit dem Verzehr von Energy Drinks in Verbindung mit sportlicher Aktivität stehen können, wobei eine Kausalität jedoch nicht bewiesen werden konnte. Zudem zählen Energy-Drinks zu den mit Zucker gesüßten Getränken. Da der Konsum zuckerhaltiger Getränke stetig wächst, besteht ein Zusammenhang zwischen der Gewichtszunahme sowie der Entwicklung von Krankheiten eines metabolischen Ungleichgewichts, wie dem Typ 2 Diabetes und einer generell nährstoffarmen Ernährung (vgl. HBSC-Team Deutschland, 2011b, S. 1).
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