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Vor hundert Jahren und einem Sommer

2

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.09.2015

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

1796 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783992001408

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.09.2015

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

1796 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783992001408

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Vor 100 Jahren und einem Sommer

Herbert Mangl aus Wien am 22.01.2016

Bewertungsnummer: 904427

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Annemie ist das uneheliche Kind von Sophie. Um der Schande zu entgehen, gibt Sophie Annemie zu Pflegeeltern ins Dorf der Kirschen, das ein wenig abgelegen auf einem Hügel liegt. Sie wächst dort mit einem weiteren Pflegekind, Jonathan, auf. Beide verlassen als Jugendliche kurz nacheinander die Pflegeeltern und schlagen sich alleine durchs Leben. Nach einigen Jahren treffen sie zufällig wieder aufeinander und sofort ist die alte Zuneigung wieder da. Sie kehren zurück ins Dorf der Kirschen und in das alte Haus wo sie aufgewachsen sind. Dort ist jedoch nur mehr der Ziehvater am Leben. Die beiden bleiben zusammen, bewirtschaften Haus und Hof und betreuen den alt gewordenen Ziehvater bis zu seinem Tod. Ein Geschäftsmann kommt ins Dorf und bietet jedem, der ihm vor dem 15. März reife Kirschen bringt, 2 Goldstücke – für jede Kirsche. Annemie wird diesen Gedanken Tag und Nacht nicht mehr los und sie findet einen Weg. Sie und Jonathan beginnen einen schier unmöglichen Versuch und jedermann erklärt die beiden für verrückt. Doch sie geben nicht auf. Es ist dies ein Buch, für das man ein wenig Muße braucht und die richtige Stimmung. Es ist eines von jeden Büchern, das sich hervorragend zum Vorlesen eignen, weil es relativ klar strukturiert ist. Man muss sich nicht mit vielen Namen herumschlagen. Es gibt eigentlich im Wesentlichen nur Annemie und Jonathan die namentlich genannt werden. Alle anderen sind irgendwie nur erwähnt, um das Bild komplett zu machen. Der Ziehvater, die Ziehmutter werden niemals namentlich erwähnt, ebensowenig wie alle anderen vorkommenden Personen, die lediglich in ihrer Funktion beschrieben werden und so sehr eindeutig auf ihren Platz verwiesen werden. So wie früher Märchen erzählt wurden, in denen es ja auch nur für die Hauptpersonen Namen gab. Ansonsten ist die Geschichte eine ruhige, unaufgeregte Erzählung über ein nicht ganz einfaches Frauenleben Anfang des vorigen Jahrhunderts. Nicht unbedingt sehr realistisch dargestellt, aber eine sehr nette Erzählung. So gesehen, ist der Vergleich mit einem Märchen nicht einmal so unpassend, wenngleich das ein wenig zu hoch gegriffen wäre. Dennoch finden sich hier einige Ungereimtheiten und Absurditäten, die eindeutig ins Land der Fantasie gehören. Alles in allem ist „Vor hundert Jahren und einem Sommer“ aber sehr lesenswert.

Vor 100 Jahren und einem Sommer

Herbert Mangl aus Wien am 22.01.2016
Bewertungsnummer: 904427
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Annemie ist das uneheliche Kind von Sophie. Um der Schande zu entgehen, gibt Sophie Annemie zu Pflegeeltern ins Dorf der Kirschen, das ein wenig abgelegen auf einem Hügel liegt. Sie wächst dort mit einem weiteren Pflegekind, Jonathan, auf. Beide verlassen als Jugendliche kurz nacheinander die Pflegeeltern und schlagen sich alleine durchs Leben. Nach einigen Jahren treffen sie zufällig wieder aufeinander und sofort ist die alte Zuneigung wieder da. Sie kehren zurück ins Dorf der Kirschen und in das alte Haus wo sie aufgewachsen sind. Dort ist jedoch nur mehr der Ziehvater am Leben. Die beiden bleiben zusammen, bewirtschaften Haus und Hof und betreuen den alt gewordenen Ziehvater bis zu seinem Tod. Ein Geschäftsmann kommt ins Dorf und bietet jedem, der ihm vor dem 15. März reife Kirschen bringt, 2 Goldstücke – für jede Kirsche. Annemie wird diesen Gedanken Tag und Nacht nicht mehr los und sie findet einen Weg. Sie und Jonathan beginnen einen schier unmöglichen Versuch und jedermann erklärt die beiden für verrückt. Doch sie geben nicht auf. Es ist dies ein Buch, für das man ein wenig Muße braucht und die richtige Stimmung. Es ist eines von jeden Büchern, das sich hervorragend zum Vorlesen eignen, weil es relativ klar strukturiert ist. Man muss sich nicht mit vielen Namen herumschlagen. Es gibt eigentlich im Wesentlichen nur Annemie und Jonathan die namentlich genannt werden. Alle anderen sind irgendwie nur erwähnt, um das Bild komplett zu machen. Der Ziehvater, die Ziehmutter werden niemals namentlich erwähnt, ebensowenig wie alle anderen vorkommenden Personen, die lediglich in ihrer Funktion beschrieben werden und so sehr eindeutig auf ihren Platz verwiesen werden. So wie früher Märchen erzählt wurden, in denen es ja auch nur für die Hauptpersonen Namen gab. Ansonsten ist die Geschichte eine ruhige, unaufgeregte Erzählung über ein nicht ganz einfaches Frauenleben Anfang des vorigen Jahrhunderts. Nicht unbedingt sehr realistisch dargestellt, aber eine sehr nette Erzählung. So gesehen, ist der Vergleich mit einem Märchen nicht einmal so unpassend, wenngleich das ein wenig zu hoch gegriffen wäre. Dennoch finden sich hier einige Ungereimtheiten und Absurditäten, die eindeutig ins Land der Fantasie gehören. Alles in allem ist „Vor hundert Jahren und einem Sommer“ aber sehr lesenswert.

Vor hundert Jahren und einem Sommer

Sylvia Mangl aus Wien am 23.10.2015

Bewertungsnummer: 895023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Annemie wird, nachdem sie eine kurze Zeitspanne mit ihrer Mutter ausserhalb ihres Heimatortes gelebt hat, zu Pflegeeltern im Dorf der Kirschen gebracht, und wächst nun, gemeinsam mit Jonathan dort auf. Zuerst verlässt Jonathan das Dorf der Kirschen und später auch Annemie. Sie zieht durchs Land, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und kehrt doch eines Tages wieder zurück und trifft auf Jonathan. Gemeinsam mit ihm geht sie zurück zum Ziehvater, der mittlerweile verwitwet ist und zu Dritt beginnen sie ein neues, angenehmes Leben. Eines Tages kommt ein reicher Kaufmann ins Dorf und verspricht, jedem 2 Goldstücke für jede Kirsche zu zahlen, die vor dem 15. März geerntet wird – ein Ding der Unmöglichkeit. Durch Zufall kommt Jonathan an ein Buch über die Aufzucht von Kirschbäumen in Glashäusern – und er schenkt es Annemie zum Geburtstag. Von Stund an ist Annemie besessen von dem Gedanken, im Winter Kirschen wachsen zu lassen. Die beiden wagen sich an dieses Abenteuer. Es ist dies ein wunderschöne Geschichte, die natürlich vor einem realen Hintergrund – wie dem Krieg – spielt. Aber eben doch eine Geschichte. Dessen muss man sich immer gewärtig sein und deshalb muss man auch dem Autor ein gewisses Maß an dichterischer Freiheit zugestehen. So ist der Geldsegen grad im richtigen Augenblick zwar vergönnt, aber so wie beschrieben doch recht unwahrscheinlich und die Namensgebung von Annemies und Jonathans Tochter ein wenig albern. Ansonsten zeichnet sich diese Geschichte durch eine ganz eigene Sprache aus, die mich ein wenig an einen Heimatroman erinnert, allerdings ohne all den Kitsch. Die Eigenart zum Beispiel, nur ganz wenige Personen mit Namen zu nennen – Annemie, Jonathan, Sophie und Basil. Alle übrigen sind namenlos und treten nur als der Ziehvater, die Ziehmutter, der Experimenteur oder der Limonadenverkäufer auf. In jedem Fall ungewöhnlich und lesenswert, keine Alltagskost. Hat mir sehr gut gefallen. Ebenso das Cover, das sehr liebevoll gestaltet wurde.

Vor hundert Jahren und einem Sommer

Sylvia Mangl aus Wien am 23.10.2015
Bewertungsnummer: 895023
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Annemie wird, nachdem sie eine kurze Zeitspanne mit ihrer Mutter ausserhalb ihres Heimatortes gelebt hat, zu Pflegeeltern im Dorf der Kirschen gebracht, und wächst nun, gemeinsam mit Jonathan dort auf. Zuerst verlässt Jonathan das Dorf der Kirschen und später auch Annemie. Sie zieht durchs Land, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und kehrt doch eines Tages wieder zurück und trifft auf Jonathan. Gemeinsam mit ihm geht sie zurück zum Ziehvater, der mittlerweile verwitwet ist und zu Dritt beginnen sie ein neues, angenehmes Leben. Eines Tages kommt ein reicher Kaufmann ins Dorf und verspricht, jedem 2 Goldstücke für jede Kirsche zu zahlen, die vor dem 15. März geerntet wird – ein Ding der Unmöglichkeit. Durch Zufall kommt Jonathan an ein Buch über die Aufzucht von Kirschbäumen in Glashäusern – und er schenkt es Annemie zum Geburtstag. Von Stund an ist Annemie besessen von dem Gedanken, im Winter Kirschen wachsen zu lassen. Die beiden wagen sich an dieses Abenteuer. Es ist dies ein wunderschöne Geschichte, die natürlich vor einem realen Hintergrund – wie dem Krieg – spielt. Aber eben doch eine Geschichte. Dessen muss man sich immer gewärtig sein und deshalb muss man auch dem Autor ein gewisses Maß an dichterischer Freiheit zugestehen. So ist der Geldsegen grad im richtigen Augenblick zwar vergönnt, aber so wie beschrieben doch recht unwahrscheinlich und die Namensgebung von Annemies und Jonathans Tochter ein wenig albern. Ansonsten zeichnet sich diese Geschichte durch eine ganz eigene Sprache aus, die mich ein wenig an einen Heimatroman erinnert, allerdings ohne all den Kitsch. Die Eigenart zum Beispiel, nur ganz wenige Personen mit Namen zu nennen – Annemie, Jonathan, Sophie und Basil. Alle übrigen sind namenlos und treten nur als der Ziehvater, die Ziehmutter, der Experimenteur oder der Limonadenverkäufer auf. In jedem Fall ungewöhnlich und lesenswert, keine Alltagskost. Hat mir sehr gut gefallen. Ebenso das Cover, das sehr liebevoll gestaltet wurde.

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Vor hundert Jahren und einem Sommer

von Jürgen-Thomas Ernst

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