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Hannah Kent

1. Das Seelenhaus

Das Seelenhaus

Gesprochen von
14

19,89 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Vera Teltz + weitere

Spieldauer

11 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.08.2014

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

108

Verlag

Osterwoldaudio

Originaltitel

BURIAL RITES

Übersetzt von

Leonie Reppert-Bismarck + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783844911176

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

11 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.08.2014

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

108

Verlag

Osterwoldaudio

Originaltitel

BURIAL RITES

Übersetzt von

  • Leonie Reppert-Bismarck
  • Thomas Rütten

Sprache

Deutsch

EAN

9783844911176

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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Die Macht, Schuld zuzuweisen

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 07.12.2025

Bewertungsnummer: 2672221

Bewertet: Hörbuch-Download

Das Seelenhaus ist ein Roman, der seine Stärke vor allem aus dem historischen Stoff und der rauen isländischen Landschaft bezieht. Hannah Kent erzählt mit Respekt und Sorgfalt, und man spürt die gründliche Recherche hinter jeder Szene. Doch literarisch bleibt der Text auffallend konventionell: handwerklich gut, aber erzählerisch vorhersehbar; sprachlich sauber, aber nicht besonders kunstvoll; solide, aber nicht innovativ. Die Geschichte zeigt eindrücklich, wie schnell eine Frau zur Täterin erklärt werden kann, wenn eine Gesellschaft ein einfaches Schuldgefüge benötigt. Diese Beobachtung trägt den Roman. Dennoch wirkt die Erzählweise zurückhaltend, beinahe darauf bedacht, für ein breites Publikum zugänglich zu bleiben, statt ästhetische Risiken einzugehen oder sprachlich eigene Wege zu suchen. So bleibt am Ende ein atmosphärisch überzeugender, gut lesbarer historischer Roman, der ein Schicksal sichtbar macht – ohne sich literarisch dauerhaft einzuprägen. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

Die Macht, Schuld zuzuweisen

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 07.12.2025
Bewertungsnummer: 2672221
Bewertet: Hörbuch-Download

Das Seelenhaus ist ein Roman, der seine Stärke vor allem aus dem historischen Stoff und der rauen isländischen Landschaft bezieht. Hannah Kent erzählt mit Respekt und Sorgfalt, und man spürt die gründliche Recherche hinter jeder Szene. Doch literarisch bleibt der Text auffallend konventionell: handwerklich gut, aber erzählerisch vorhersehbar; sprachlich sauber, aber nicht besonders kunstvoll; solide, aber nicht innovativ. Die Geschichte zeigt eindrücklich, wie schnell eine Frau zur Täterin erklärt werden kann, wenn eine Gesellschaft ein einfaches Schuldgefüge benötigt. Diese Beobachtung trägt den Roman. Dennoch wirkt die Erzählweise zurückhaltend, beinahe darauf bedacht, für ein breites Publikum zugänglich zu bleiben, statt ästhetische Risiken einzugehen oder sprachlich eigene Wege zu suchen. So bleibt am Ende ein atmosphärisch überzeugender, gut lesbarer historischer Roman, der ein Schicksal sichtbar macht – ohne sich literarisch dauerhaft einzuprägen. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

Highlight

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 08.05.2022

Bewertungsnummer: 1708599

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Bücher, die Spuren hinterlassen, die in einem etwas bewegen. Das Seelenhaus Hannah Kent Island 1828: Die 34-Jährige Magd Agnes Magnúsdóttir ist des Mordes an ihrem Dienstherren Natan schuldig gesprochen worden. Sie hat ihn brutal und auf hinterlistigster Weise ermordet, besagt das Urteil. Seit Wochen sitzt sie in einem dreckigen und dunklen Verlies und wartet auf ihre Hinrichtung, welche der König erst noch bestätigen muss. Da sie den Pfarrer ablehnt und einen anderen Priester fordert, beschliesst man sie auf einen ehrbaren Bauernhof zu bringen, wo sie bis zur Vollstreckung ihres Urteils arbeiten soll. Die Familie des Korsahofes, dessen Gesinde und deren Nachbarn sind außer sich, als sie davon erfahren. Wie kann der Landrat von ihnen verlangen eine Mörderin, ja ein Monster zu beherbergen? Doch mit der Zeit wächst das gegenseitige Vertrauen, auch zu dem jungen Pfarrvikar Toti, und Agnes beginnt ihre Geschichte zu erzählen, die wahre Geschichte, die wahrscheinlich anders verlaufen wäre, wenn sie sich nicht in ihren Dienstherren verliebt hätte: „Anschließend hätte ich weinen können. Es war so überaus wirklich. Ich empfand so viel, als dass ich es für das hätte erkennen können, was es war.“ (Seite 252) Der Debütroman von Hannah Kent konnte mich von Beginn an fesseln. Er wird aus unterschiedlichen Perspektiven in einem wunderbaren Schreibstil erzählt. Die geschickte Zusammenführung von historischen Personen in einer fiktionalen Geschichte ist der Autorin perfekt gelungen. Ein beeindruckender und ruhiger Roman, der am Ende trauriger nicht sein könnte. Highlight und eine große Leseempfehlung 5 / 5

Highlight

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 08.05.2022
Bewertungsnummer: 1708599
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Bücher, die Spuren hinterlassen, die in einem etwas bewegen. Das Seelenhaus Hannah Kent Island 1828: Die 34-Jährige Magd Agnes Magnúsdóttir ist des Mordes an ihrem Dienstherren Natan schuldig gesprochen worden. Sie hat ihn brutal und auf hinterlistigster Weise ermordet, besagt das Urteil. Seit Wochen sitzt sie in einem dreckigen und dunklen Verlies und wartet auf ihre Hinrichtung, welche der König erst noch bestätigen muss. Da sie den Pfarrer ablehnt und einen anderen Priester fordert, beschliesst man sie auf einen ehrbaren Bauernhof zu bringen, wo sie bis zur Vollstreckung ihres Urteils arbeiten soll. Die Familie des Korsahofes, dessen Gesinde und deren Nachbarn sind außer sich, als sie davon erfahren. Wie kann der Landrat von ihnen verlangen eine Mörderin, ja ein Monster zu beherbergen? Doch mit der Zeit wächst das gegenseitige Vertrauen, auch zu dem jungen Pfarrvikar Toti, und Agnes beginnt ihre Geschichte zu erzählen, die wahre Geschichte, die wahrscheinlich anders verlaufen wäre, wenn sie sich nicht in ihren Dienstherren verliebt hätte: „Anschließend hätte ich weinen können. Es war so überaus wirklich. Ich empfand so viel, als dass ich es für das hätte erkennen können, was es war.“ (Seite 252) Der Debütroman von Hannah Kent konnte mich von Beginn an fesseln. Er wird aus unterschiedlichen Perspektiven in einem wunderbaren Schreibstil erzählt. Die geschickte Zusammenführung von historischen Personen in einer fiktionalen Geschichte ist der Autorin perfekt gelungen. Ein beeindruckender und ruhiger Roman, der am Ende trauriger nicht sein könnte. Highlight und eine große Leseempfehlung 5 / 5

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