Von der Souveränität Ein Anti-Gesellschaftsvertrag
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.02.2016
Verlag
Kulturverlag Kadmos BerlinSeitenzahl
162
Maße (L/B/H)
23,1/15,2/1,5 cm
Gewicht
302 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86599-296-3
Das Volk ist der Souverän, sagt man. Und von wem? Von sich selbst offenbar. Das Volk ist also Subjekt. Es gibt hier eine Zweideutigkeit, wenn nicht gar einen Irrtum, denn das Volk, das befiehlt, ist nicht dasselbe, das gehorcht. Es reicht, den allgemeinen Satz aufzustellen, 'Das Volk ist der Souverän', um zu fühlen, dass es hier eines Kommentars bedarf.
De Maistre, von dem Baudelaire bekundete, dass er ihn denken gelehrt habe, gibt sich in diesem frühen Text als einer der ersten Protagonisten der schwarzen Moderne zu erkennen. Nicht als Utopist, sondern als Strukturalist der Macht geht es ihm weniger um das Naturrecht als um die konkrete Maschine der Macht.
Will man die Theorie der modernen Gesellschaft erfassen, so gilt es, hinter der Lichtgestalt des Gesellschaftsvertrags seinen dunklen Zwilling ins Auge zu fassen – Rousseau mit de Maistre zu lesen.
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