Die Vorhalle als Paradies Ikonographische Studien zur Bauskulptur der ehemaligen Frauenstiftskirche in Andlau
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.04.2010
Verlag
VDG Weimar - Verlag und Datenbank für GeisteswissenschaftenSeitenzahl
394 (Printausgabe)
Dateigröße
46914 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783958993754
Gegründet um 880, diente Andlau der Kaiserin Richgard als Rückzugsort und Grablege. Als der Papst sie 1049 zur Ehre der Altäre erhob, wurde das Stift von einer Schwester Kaiser Konrads II. regiert. Reichsunmittelbar und zugleich dem Schutz des Papstes unterstellt, musste das Stift im Investiturstreit Stellung beziehen. Noch in der Vorhallenskulptur von 1140/50 wird die Verbundenheit mit Rom deutlich.
Die Studie wertet historische Quellen aus, diskutiert mögliche Vorlagen und fragt nach liturgischen Gebräuchen. Ein zweiter großer Abschnitt ist dem Bildfries gewidmet, der bislang nicht überzeugend gedeutet wurde. Es wird herausgearbeitet, inwieweit er als Kommentar zum Paradiesthema des Hauptportals zu lesen ist und welche christlich-allegorische Bedeutung die zahlreichen Motive aus Sage und Epos haben.
Dank umfassender Anwendung der ikonographischen Methode ist es gelungen, die große Bedeutung des Andlauer Stifts in seiner Blütezeit aufzuzeigen.
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