Produktbild: Eine wie ich

Eine wie ich Auf- und Abzeichnungen einer Rückkehr

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Verlag

XinXii

Seitenzahl

102 (Printausgabe)

Dateigröße

800 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783959264419

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Verlag

XinXii

Seitenzahl

102 (Printausgabe)

Dateigröße

800 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783959264419

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  • Bewertung

    aus Pinneberg

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Dialoge und Wortschöpfungen

    In unserem Alltag entsteht Leerlauf, Verzagtheit und Missmut, wir alle kennen das. Und gerade dies zu beschreiben, finde ich in dem Buch spannend. Wie beschreibt man Leere? Kann man über Ereignislosigkeit schreiben? Und man erkennt: Über Ereignislosigkeit zu berichten, bedeutet, ihr zu entkommen, über Stillstand zu schreiben, führt in die Bewegung („Ich schreibe gegen den Stillstand an“), untätiges Verzagen, das wir alle kennen, wird durch die Sprache überwunden und in eine neue Richtung gelenkt, die Banalität des Alltags verliert durch seine Beschreibung seine Unscheinbarkeit (zwei Männer fegen das Dach ihres Hauses). Das Schreiben bändigt unser auseinanderfleißendes Leben durch Worte, und in seiner geschliffensten Form in einem Gedicht. Wunderbar sind die Dialoge zwischen Dichtern (zum Beispiel Arno Schmidt und Ingeborg Bachmann) oder die inneren Dialoge mit Schriftstellern, die die Protagonistin gerade liest und die sie während der Lektüre wie neben ihr stehend durch den Alltag begleiten. Mit diesen Schriftstellerin ist sie oft in viele intensiveren Kontakt als mit Nachbarn, Freunden, Kollegen, sie beeinflussen ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit, spricht mit ihnen über grundsätzliche Fragen an das Leben, fragt aber auch: Wir hat Hildegard von Bingen bloß ihre Migräneanfälle überstanden? 5. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen. Besonders spannend in dem Buch finde ich das Nachdenken über Sprache, das Betrachten einzelner Wörter. Wie ein Juwelier, der ein Schmuckstück durch das Hin- und Herdrehen im Licht prüft, schaut die Autorin auf einzelne Wörter, zum Beispiel auf das Wort ‚versagen‘. Welche Facetten hat dieses Wort, wo kommt es her, was drückt es eigentlich aus und was für Schatten oder welche Patina hat sich im Lauf der Zeit auf es gelegt? Oder das schöne deutsche Wort ‚Spazieren‘? Die unzähligen Worte einer Sprache und ihre Zusammensetzungen vergleicht P. Katharina Thölken mit den unzähligen Sternen am Himmel. Dichter schaffen keine neuen Sterne, aber immer wieder neue Sternbilder. („Es gilt neue Sternbilder zu schaffen, nicht neue Sterne.“)

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