Produktbild: Baba Dunjas letzte Liebe

Baba Dunjas letzte Liebe Roman

14

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39684

Erscheinungsdatum

17.08.2015

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

3100 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462309720

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
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  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

39684

Erscheinungsdatum

17.08.2015

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

3100 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462309720

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  • Bewertung

    aus Schaffhausen

    5/5

    29.07.2019

    eBook (ePUB 3)

    Baba Dunja‘s letzte Liebe

    Die Geschichte zieht sich zäh dahin... Da ist zu viel um die Buchdeckel zuzuschlagen und zu wenig, um sie offen zu behalten. Habe mich für‘s Weiterlesen entschieden, wer aber froh, endlich bei der letzten Seite angekommen zu sein.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    18.09.2015

    eBook (ePUB 3)

    Heimat...

    Baba Dunja ist eine alte Frau, die keine 82 mehr ist, wie sie nicht müde wird zu betonen. Sie lebt in einem kleinen russischen Dorf mit wenigen Häusern, ein Bus ist die einzige Verbindung in die nächstgelegene Stadt, ein Telefon gibt es nicht, Strom nicht immer, dafür blüht und gedeiht das Obst und Gemüse im eigenen kleinen Garten, und im Sommer ist der Tisch immer reichlich gedeckt. Doch die Idylle trügt, denn Baba Dunja hat sich zu einer Ausgestoßenen erkoren - sie ist zurückgekehrt in ihr Heimatdorf nahe des explodierten Reaktors Tschernobyl. Das Dorf in der Todeszone ist ihre Heimat, ihr selbstbestimmtes Paradies. “Das Gute am Altsein ist, dass man niemanden mehr um Erlaubnis fragen braucht - nicht, ob man in seinem alten Haus wohnen kann, und nicht, ob man die Spinnennetze hängen lassen darf.” S. 14 Baba Dunjas Leben scheint frei von Zwängen und größeren Sorgen. Sie genießt jeden Tag, der ihr bleibt, hat losen Kontakt zu den auch nicht mehr jungen Menschen, die nach ihr in das Dorf zurückgekehrt sind und hält gelegentlich einen kleinen Plausch mit den Geistern der Verstorbenen. Baba Dunja interessieren die Geigerzähler nicht oder die Jodtabletten oder ihre Blutwerte. Sie hat mit allem abgeschlossen und möchte den Rest ihres Lebens friedlich und selbstbestimmt dort verbringen, wo die Uhren noch anders gehen und die Hektik der Welt außen vor bleibt. Lebenserfahren und altersweise lebt Baba Dunja genauso, wie sie es für richtig hält und fühlt sich niemandem gegenüber mehr verpflichtet oder verantwortlich. Einzig der Briefwechsel mit ihrer inzwischen in Berlin lebenden Tocher ist ihr noch wichtig. “Wir sind den Menschen unheimlich. Sie scheinen zu glauben, dass die Todeszone sich an die Grenzen hält, die Menschen auf der Landkarte einzeichnen.” S. 45 Alina Bronsky, die mit diesem schmalen Büchlein auf die diesjährige Longlist des Deutschen Buchpreises gelangt ist, skizziert hier eine Welt voller Widersprüchlichkeiten, Menschlichkeit, Pragmatismus und leisem Humor. Aus der Sicht Baba Dunjas erfährt der Leser Einblicke in das dörfliche Leben sowie in die Eigenheiten der teilweise recht wunderlichen Charaktere, die hier eine so seltsame Gemeinschaft bilden, in der doch irgendwie jeder für sich lebt. In wenigen, oft kurzen Sätzen skizziert die Autorin die Widersprüchlichkeit der nahezu idyllisch anmutenden einfachen Lebensweise: Selbstversorger mit eigenem Garten, viel frische Luft, die pure Natur - und dann die unsichtbare tödliche Bedrohung, die jeden vom Näherkommen abhält, der innerlich noch nicht mit dem Leben abgeschlossen hat. Dabei beschönigt die Erzählung nichts - sie macht nur kein Aufheben davon, es ist wie es ist. “Wenn ich mich in meinem Alter noch über Menschen wundern würde, käme ich nicht einmal mehr zum Zähneputzen.” S.62 Neben dem interessanten Gedankenexperiment, wie es wohl wäre, mit einem Komplettverlust von Zukunftsdanken zu leben oder aber auch neben der kulturellen Steinzeit, in die einen dieses Buch versetzt, waren es vor allem die leisen Töne und der von Humor durchsetzte Schreibstil, die mich für die Erzählung eingenommen haben. Ein wenig fehlte mir hier der Tiefgang, vieles blieb lediglich angerissen, kam über den angedeuteten Status nie hinaus. Das war schade, denn gerne hätte ich einige Charaktere oder Entwicklungen weiter verfolgt. Doch insgesamt konnte mir diese leise und nüchterne aber trotzdem liebevolle  Geschichte gefallen. Alles in allem ein kleines, feines Buch - ebenso wie sein Hauptcharakter leise und ohne Sentimentalität, dennoch mit melancholischem Unterton und gleichzeitig durchsetzt von augenzwinkerndem Humor. Eine Mischung, die mir gefallen hat, der ich allerdings einige Seiten mehr gewünscht hätte. © Parden

  • anke3006

    5/5

    11.09.2015

    eBook (ePUB 3)

    Baba Dunja - Eine Frau - lebensbejahend und anders

    Baba Dunja ist nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl wieder in ihr Haus zurückgekehrt. Mit einigen anderen Rückkehrern lebt sie dort ruhig und eben etwas anders. Der Garten wird bestellt, ob verstrahlt oder nicht, das macht ihr nichts aus. Wer über achtzig Jahre ist hat einen anderen Blick auf die Welt. Plötzlich taucht ein Fremder mit einem Kind in dem Dorf auf und alles gerät durcheinander. Aliens Bronsky hat hier einen Roman der leisen Töne geschrieben. Sie erzählt die Geschichte von Baba Dunja und ihrem Dorf sanft und mit einem Augenzwinkern. Der Einblick in die Gemeinschaft und die Gedankenwelt bringt den Leser zum Nachdenken. Es klingt Etwas nach.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    03.09.2015

    eBook (ePUB 3)

    Baba Dunjas letzte Liebe

    Baba Dunjas letzte Liebe ist ein berührender Roman. Sie lebt in Tschernova und ist 80 Jahre alt. Nach dem Reaktorunfall, an den ich mich noch gut erinnere, zieht Baba Dunja zurück nach Tschernova in ihr altes Haus. Ihre Tochter Irina lebt als Chirurgin in Deutschland. Einmal im Jahr trifft sie ihre Mutter in der Stadt und sie ist immer wieder entsetzt, das Dunja zurück in ihr Dorf will, aber die meint sie sei zu alt um woanders zu leben. Ihre Enkelin bekommt sie nie zu sehen, die Gefahr ist zu groß. Irina bringt immer wieder einmal im Jahr Kinder aus Tschernobil im Sommer nach Deutschland und dann wieder zurück. In Tschernowa leben nur wenige Menschen, die sich da zurückgezogen haben. Die Einwohner leben mit der Strahlung, aber als ein gesundes Kind dort auftaucht reagieren sie schnell, das das wieder zurück kommt. Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und sind meist liebenswert. Jeder lebt mehr für sich, aber wenn was ausser gewöhnliches passiert halten sie zusammen. Die Autorin schreibt ihr Leben realistisch, so kann ich mir Baba Dunja und die anderen gut vorstellen und mit ihnen fühlen. Ein guter Roman mit Poesie voller Herz und Witz, angenehm zu lesen. Alina Bronskys Romane haben für mich eine besonders gute Atmosphäre. So habe ich noch ihren Roman Scherbenpark gut in Erinnerung, obwohl ich ihn schon vor 6 Jahren gelen habe. Das ist schon etwas Besonderes, bei der Menge guter Romane die ich seit dem gelesen habe. Mit diesem wird es bestimmt genauso gehen. Der Roman ist lesenswert und sehr zu empfehlen.

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    21.08.2015

    eBook (ePUB 3)

    Einen alten Baum verpflanzt man nicht

    Tschernowo in der Nähe von Tschernobyl ist eine Geisterstadt. Sie wurde nach dem Reaktorunglück geräumt, das Dörfchen liegt in der Todeszone. Doch ein paar alte Menschen sind zurückgekehrt, sie wollen ihre letzten Jahre lieber in der angestammten Heimat verbringen. Dazu gehört auch Baba Dunja, inzwischen schon Ende achtzig, aber noch sehr rüstig. Sie zieht in ihrem Garten das auf, was sie zum Leben benötigt, einmal im Monat macht sie sich auf in die nächste größere bewohnte Stadt um Vorräte zu kaufen und ihre Post abzuholen, die sie u.a. von ihrer Tochter bekommt, die in Deutschland wohnt. Alina Bronsky erzählt aus Sicht von Baba Dunja, ein eindrucksvolles Porträit einer alten Frau, die ihre letzten Lebensjahre lieber in der verstrahlten Heimat verbringen möchte und nicht in einer anonymen Großstadt mit wenig Raum für Ruhe und einfaches Leben. Sie genießt die Stille, die wenigen Nachbarn, das, was sie mit im Garten heranziehen kann. Die Autorin lässt die Protagonistin immer mal wieder zurück auf ihr Leben blicken. Eines Tages tauchen zwei Fremde im Dorf auf: ein Vater mit seiner kleinen Tochter und plötzlich wird alles anders...... Es ist ein ruhiger Roman, eine Geschichte, die davon lebt, dass man aus den Augen der alten Frau das Leben betrachtet. Es ist eine ganz anderes Leben als unseres. Doch zugleich schafft es Alina Bronsky, dass man sich das Häuschen von Baba Dunja vorstellen kann, die Frau, die zwei Stunden laufen zur Bushaltestelle laufen muss um in die Stadt zu kommen. Die kein Internet kennt, die zwar Strom, aber kein fliessendes Wasser im Haus hat. Ihre Gespräche mit den Nachbarn, ihre Gedanken hat die Autorin sehr realistisch geschildert. Die Geschichte hat gerade mal 180 Seiten, es ist keine Geschichte mit großer Handlung, sondern eher ein ruhiger Strom, der zwischendurch mal durch ein paar Stromschnellen unruhiger wird, um dann am Ende wieder in ruhigen Bahnen dahin zu verlaufen. Und dieses ruhige passt zur Geschichte. Das Buch hat es aktuell auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 geschafft.

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