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Uwe Timm

1. Am Beispiel meines Bruders

Am Beispiel meines Bruders

Aus der Reihe Easy Readers (DaF) B1
Gesprochen von
3

12,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Gert Heidenreich

Spieldauer

4 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

23.03.2015

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

32

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837130966

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Gert Heidenreich

Spieldauer

4 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

23.03.2015

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

32

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837130966

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    aus Bochum

    5/5

    02.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Regt zum Nachdenken an!

    Uwe Timm arbeitet, ausgehend von einem Kriegstagebuch seines Bruders, seine Kindheitserinnerungen auf. Dabei beschreibt er Prägungen und Probleme seiner Familie, die sich sicher auf viele Familien im Kriegs- bzw. Nachkriegsdeutschland übertragen lassen. Ein kritisches, sprachlich und inhaltlich höchst interessantes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    20.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schmerzliches Kapitel...

    erst nach dem Tod der Eltern schaffte es der Autor über ein trauriges Kapitel seiner Familiengeschichte zu schreiben. Sein Bruder, der sich freiwillig zur Waffen SS meldete, gerade mal 16 Jahre jung, zur "Totenkopfdivision". Was veranlasste ihn dazu? Der Autor kannte seinen älteren Bruder kaum. Er erinnert sich an einen Heimaturlaub, doch war er selbst noch zu klein um zu verstehen wer der Bruder war. Doch in den Erzählungen der Eltern, die den Tod ihres Erstgeborenen nie verwanden, wird er lebendig. Er ist der Held der Familie, sie bewahren beinahe ehrfürchtig sein Ansehen. Es scheint so als hätten sie alles schreckliche ausgeblendet, oder auch verdrängt. Doch wie war es möglich? Hat es mit der Erziehung zum Gehorsam, dem Druck und den Erwartungen der Eltern zu tun dass er sich so entschied? Uwe Timm spürt seinem Bruder nach, versucht sich ihm anzunähern und stellt nicht zuletzt auch die Frage nach der Schuld. Ob sie dem Zeitgeist, oder, wie gesagt der Erziehung zuzuschreiben ist. Ein beklemmendes Kapitel, eine düstere und doch sehr ehrliche Auseinandersetzung für die man dem Autor nur Respekt zollen kann. In leiser Tonart lässt er uns teilhaben an diesem persönlichen Drama. Es hat mich wie kaum ein anderes Buch berührt. Unbedingt auch als Schullektüre geeignet!!! Nein, man sollte es lesen, diskutieren und sich auseinandersetzen. Mutig und großartig!

  • wal.li

    4/5

    21.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Annäherung

    Erst als seine Nachforschungen niemanden mehr wehtun können, beginnt der Autor mit der Annäherung an seinen sechzehn Jahre älteren Bruder. Karl Heinz wurde 1924 geboren und starb 1943 im Lazarett nach einer schweren Kriegsverwundung. Er hatte sich freiwillig zum Militär gemeldet, war zur Ausbildung in Frankreich und wurde dann an die Ostfront in der Ukraine versetzt. Nach seinem Tod bekommt die Familie sein Tagebuch und seine Briefe sind erhalten. Doch was hat er wirklich über den Krieg und seinen Einsatz gedacht, was hat er gefühlt. Das wenige, was bekannt ist lässt keine eindeutigen Schlüsse zu. An den Bruder kann er sich kaum erinnern, zu klein war Uwe Timm als der Ältere in den Krieg zog. Zunächst wohl sogar mit Vorfreude und Enthusiasmus. Doch Jahre später versucht der Autor mehr zu ergründen. Zwar nimmt er das Leben seines Bruders zum Anlass und zum Ansatzpunkt. Doch er versucht auch das Verhalten seiner Eltern und der vielen Verwandten und Bekannten, ja, aller Deutschen im dritten Reich, im zweiten Weltkrieg und auch danach zu deuten, zu ergründen. Der Vater haderte mit dem verlorenen Krieg, der Sohn gefallen, aber keine Gedanke an die Juden, kein Gedanke, dass man vermutlich selbst Schuld war an dem Leid, das die Familie zweifellos erfahren hat. Vielleicht ist es an der Zeit, dass Personen, die einigermaßen mit Vernunft gesegnet sind, anfangen, die Vergangenheit ihrer Eltern und Großeltern zu hinterfragen. Eine Diktatur kann nicht entstehen, kann keinen Krieg vom Zaun brechen, wenn nicht eine erhebliche Anzahl von Menschen mitmacht. Über die Schuld der Vorväter sollte man wenigstens Bescheid wissen. Und es sollte das Möglichste getan werden, um eine Wiederholung zu verhindern. Zwar kommen einem beim derzeitigen Zustand der Welt, auch ehemals vernünftiger Nationen, Zweifel auf, ob überhaupt noch etwas verhindert werden kann. Aber einen Versuch ist es wert. Dem Schriftsteller Uwe Timm ist vor vor längerer Zeit aufgefallen, dass diese Aufarbeitung für ihn notwendig ist. Damit geht er, an dem man sich ein Beispiel nehmen kann, voran und fördert einiges zutage, was vielleicht auch für einige Leser interessant sein kann. Viele werden in der eigenen Familie ähnliche Lebensverläufe haben wie den des Bruders und des Vaters. Es hilft, wenn auch aus Ähnlichkeiten Erkenntnisse ableiten kann. Ein beindruckendes und nachdenklich stimmendes Buch, von dem eine ältere Ausgabe gelesen wurde. 4,5 Sterne

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