Der Autor war Richter für Straf- und Jugendrecht, er ist Pädagoge und Supervisor. Er schöpft aus seiner eigenen Erfahrung bei der Urteilsfindung, ebenso aus den Berichten von Kollegen, die sich ihm im Rahmen von Einzelsupervisionen anvertraut haben. Ferner stützt er sich auf differenzierte Kenntnisse des Justizapparats und des Strafvollzugs. Er hat bewusst kein Sachbuch sondern einen Roman geschrieben, um das Erleben aller Betroffenen – ob in Haft oder draußen – ihre geistige und seelische Entwicklung auch für den normalen Leser möglichst nacherlebbar zu beschreiben. Fast nebenbei spricht er eine häufig unbeachtete Folge eines frühen sexuellen Missbrauchs an, den er aus Jugendschutzverfahren kennt und der für die Betroffenen oft eine lebenslange Belastung darstellt, weil die ursächlichen Ereignisse verdrängt wurden.
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