Produktbild: Totengebet
Band 5

Totengebet Kriminalroman

Aus der Reihe Joachim Vernau
14

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39287

Erscheinungsdatum

15.02.2016

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

3905 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641166502

Beschreibung

Rezension

"'Totengebet' ist der große Belastungstest einer Figur. Vor allem aber ein richtig guter Kriminalroman."

Produktdetails

Format

ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

39287

Erscheinungsdatum

15.02.2016

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

3905 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641166502

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  • Nisnis

    aus Dortmund

    4/5

    17.01.2021

    eBook (ePUB)

    Vernau: Freund der Toten - Top recherchiert, fesselnd und intelligent komplex

    Anwalt Joachim Vernau wird in Berlin brutal überfallen. Als er im Krankenhaus erwacht, kann er sich nur noch an eine schöne junge Frau erinnern, die eine Kette mit einem Davidstern um den Hals trug. Bald darauf wird Vernau beschuldigt, den Juden Rudolph Scholl ermordet zu haben. Vernaus Recherchen führen ihn in die Metropole Tel-Avivs, um die einzige Zeugin zu finden, die ihn entlasten könnte. Er taucht in seine dreißig Jahre zurückliegende Vergangenheit ein, in der er als Saisonarbeiter in Israel in einem Kibbuz lebte und arbeitete. Die Spuren führen ihn zu einem längst vergessenen Verbrechen und er gerät so ins Visier eines gnadenlosen Killers. Das Cover: Das Cover finde ich sehr anmutig und schön und im Nachhinein erkenne ich schemenhaft einen Kibbuz, der im Nebel liegt. Der Bezug zur Handlung ist durch den Nebel gegeben, denn die Geschichte hält den Leser sehr lange in einem dichten und nebeligen Schleier aus Fragen nach dem Täter gefangen. Die Autorin: Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg an der Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin. Reflektionen: Die Geschichte beginnt mit einer traurigen und verzweifelten Situation für die junge Rebecca am Bahnsteig von Haifa / Israel. Rebecca wartet auf ihren Liebsten mit dem sie ihre Zukunft außerhalb des Kibbuz teilen möchte. Sie ist das erste Mal in ihrem Leben allein. Sie wartet Stunden. Ihre verzweifelten Tränen fließen. Und ich bin zutiefst berührt. 30 Jahre später erwacht Anwalt Vernau in einem Krankenhaus, nach dem er auf brutale Weise überfallen worden war. Seine einzige Erinnerung ist die an eine junge hübsche Frau. Sie erinnert ihn an Rebecca, die damals in dem Kibbuz zuhause war, in dem er als Saisonarbeiter gearbeitet hat. Vernau taucht tief in seine Vergangenheit ein und als er zu spüren bekommt, dass man ihn verdächtigt den Juden Rudolph Scholl ermordet zu haben, macht er sich auf den Weg nach Israel, um Rachel zu finden, die ihn als Zeugin des Überfalls entlasten könnte. Elisabeths Herrmanns Sprache und Schreibstil mag ich wirklich sehr. Sie schreibt schnörkellos, auf den Punkt und sehr harmonisch. Umgangssprachliches in ihrem Stil zu verwenden liegt ihr fern und dass schätze ich. Ihre genauen Recherchen in Israel, die ich zumindest teilweise vor Erscheinen dieses Kriminalromans auf Elisabeth Herrmanns Facebook Seite mitverfolgen konnte, fließen harmonisch und interessant in die Handlung ein, ohne sie zu überladen. Während ich die Geschichte spannend und fesselnd erzählt bekomme, lese ich interessiert über Historisches und fühle mich an geschichtliche Schauplätze versetzt. Am Ende des Buchs steht dem Leser ein Glossar zur Verfügung, in dem man jüdische- und israelische Wörter nachlesen kann. Das finde ich recht interessant und angenehm. Dieser Kriminalroman besitzt eine gleichmäßige Grundspannung. Spannungshöhepunkte entdeckte ich nicht so gewohnt zahlreich, wie in vorherigen Romanen der Autorin. In manchen Kapiteln empfand ich einige Längen, die mich aber nicht besonders störten. Mir fehlte wohl aber etwas mehr Tempo. In Totengebet entspringt die Spannung nicht durch das Verbrechen selbst, sondern durch die Handlungen und Geheimnisse der Figuren aus der weit zurückliegenden Vergangenheit. Erst am Ende des Buchs ist die Handlung so schlüssig, dass sie keine offenen Fragen zurück lässt. Letzte Wendungen überraschten mich, denn mehrere Figuren besaßen ein Motiv für das vergangene Verbrechen. Die Erzählstränge, hauptsächlich sind es Vernaus Erinnerungen, wechseln maßvoll von der Gegenwart in die Vergangenheit. Als Leser kann man die Perspektiven gut nachvollziehen und sie bereichern die authentische Handlung. In diesem Kriminalroman erhält die Figur Joachim Vernau eine weitere Perspektive. Ich genoss es in seine Vergangenheit einzutauchen, die von einer sehr sensiblen Seite Vernaus erzählt. Der feinfühligen Darstellung dieses Charakters setzte Elisabeth Herrmann Vernaus empfundene Wut und Verzweiflung herausragend entgegen, als er des Mordes beschuldigt wird. Als Leser weiß man natürlich dass er unschuldig ist und doch empfindet man Wut, wenn diese Figur zu Unrecht beschuldigt wird. Alle Protagonisten haben in diesem Roman ein eigenes Leben und eine eigene Sicht auf die Dinge der Vergangenheit. Fast jeder hat ein Motiv, das Verbrechen begangen zu haben und jeder hütet ein Geheimnis. Die vier Freunde, die damals in dem Kibbuz zusammen lebten und arbeiteten, sind sehr unterschiedliche Wege in die Zukunft gegangen. Meine Erwartungshaltung war recht hoch angesetzt und Totengebet wurde ihrer gerecht, wenn auch etwas anders als gewohnt. Es gab zwar ein paar Längen, die ich jedoch geduldig akzeptieren konnte. Mein Fazit: Totengebet ist ein fesselnder und komplexer Kriminalroman, mit einem maßvollem Hauch an Historie, der mich sehr interessiert hat lesen und genießen lassen. Im Vergleich zu Elisabeth Herrmanns vorherigen Romanen, ist hier das Tempo ab und zu etwas gedrosselt. Ich habe diesen Kriminalroman jedoch in vollen Zügen genossen und empfehle ihn denjenigen, die eine unblutige und komplexe Handlung lieben.

  • Bewertung

    5/5

    27.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Vom gefeierten Helden zum gesuchten...

    Vom gefeierten Helden zum gesuchten Mörder? Was Anwalt Joachim Vernau in diesem Band erlebt ist eine sprichwörtliche Tour de Force, sowohl für ihn, als auch den Leser. Und es ist spannend, spannend, spannend...

  • Lesezeichenfee

    aus Münsterland

    5/5

    26.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    ETWAS BESSERES ALS DEN TOD…

    ETWAS BESSERES ALS DEN TOD FINDEN WIR ÜBERALL (BUCHZITAT) Ein Anwalt wacht im Krankenhaus auf und kann sich an fast nichts mehr erinnern, außer an eine schöne junge Frau, die Jüdin ist. Er recherchiert zunächst in Berlin und dann in Israel. Von dieser Autorin kannte ich zwar dem Namen nach, aber ich glaube, ich hab noch kein Buch von ihr gelesen. Eigentlich ist es auch nicht mein Thema, aber auf der anderen Seite finde ich Amnesie oder Teilamnesie immer sehr spannend. So habe ich mich auf das Buch, das ich irgendwo ertauscht oder im Second Hand Shop gekauft hatte eingelassen. Es hielt mich von Anfang an gefangen. Auch die Charaktere fand ich sehr interessant und echt, ich hätte nie herausgefunden, wer jetzt der Mörder war. Dabei haben – wenn ich so nachdenke – doch einige Leute den Mörder nicht gemocht. Nun ja, wie dem auch sei. Der Anfang war für mich sehr spannend, die Mitte sehr interessant, weniger spannend und der Schluss wieder spannend mit Highlights. Es ist wohl der 5. Fall einer Serie, wie ich im Internet lesen konnte. Also das Buch war wirklich gut, aber am Ende hätte ich dann noch einige Fragen gehabt und ein Buch mit 438 Seiten (ohne Danksagung und Glossar) sollte – meiner Meinung nach – keine Fragen offen lassen. Die Bücher, die ich lese haben normalerweise um die 300 Seiten. Außerdem war das ganze dann doch etwas verwirrend. Zudem kannte ich ja noch keinen Charakter des Buches. Und ich denke, dass das irgendwie mehr so was wie eine Familientragödie war und eher weniger ein Krimi. Ein Thema mit dem ich sonst nichts anfangen kann und trotzdem hab ich das Buch, in etwas weniger als einer Woche, ausgelesen und fand es spannend. Nur, dass da Fragen offen blieben, fand ich sehr schade. Ich hab mir bei LB die Rezis angesehen, damit ich mich ein wenig über die Serie informieren konnte. Und da las ich, mit größtem Erstaunen - dass das das wohl der schlechteste Teil der Serie war (bis 2016, denn ich vermute, es gibt weitere Teile). Nun ja, dann brauch ich unbedingt weitere Bücher, denn wenn mich etwas fesselt, was mich sonst niemals interessieren würde, dann muss die Autorin wirklich gut sein. Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Es gab bei mir zwar kleinere Kritikpunkte, trotzdem werde ich das Buch mit 4 Sternen empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2016

    Buch (Taschenbuch)

    spannender Einblick in die deutsch israelischen Verbindungen

    Ein deutscher, leicht chaotischer,Anwalt auf den Spuren der Vergangenheit in Israel. Vieles hat sich verändert, aber die Spuren der 80er sind immer noch da. Persönliche Verstrickungen und auch späte Erklärungen . Sehr gut zu lesen und wieder mal grandios recherchiert.

  • gaby2707

    aus München

    5/5

    11.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Vergangenheitsbewältigung

    Israel 1987 Eine junge Frau wartet in Haifa auf ihren Liebsten, der aber nicht kommt. Berlin 2016 Rechtsanwalt Joachim Vernau wird in eine Schlägerei mit 2 Neonazis verwickelt und am nächsten Tag in den Printmedien als Held gefeiert. Und da ist dann noch Rachel… In ihrem neuesten Roman um den Berliner Rechtsanwalt Joachim Vernau nimmt mich Elisabeth Herrmann mit nach Israel. Hier hat Vernau mit 3 Freunden 1987 in einem Kibbuz gearbeitet, gefeiert und sein Leben so weit es ging genossen. Dieses Leben holt ihn in Berlin 29 Jahre später wieder ein. Sehr gut gefallen mir die Beschreibungen des damaligen Lebens im Kibbuz und interessant war es zu lesen, wie sich dort alles verändert hat – immer aus der Sicht von Joachim Vernau. Wenn er ins Spiel kommt, wird der Krimi aus seiner Sicht erzählt, was mich noch näher an ihm dran sein lässt. Der Kriminalfall selbst ereignete sich in der Vergangenheit, was die Geschichte etwas verzwickt macht und Vernau immer wieder auf Blockaden stoßen lässt. Zu Hilfe kommt ihm auch hier immer wieder seine ehemalige Kanzleikollegin Marie-Luise, die ich schon in den vorhergehenden Fällen kennenlernen durfte. Auch seine Mutter und ihre Freundin Hüthchen sind wieder, wenn auch nur ganz kurz, von der Partie. Aber auch die neuen Protagonisten mit ihren verschiedenen Lebenswegen finde ich so scharf, einzigartig und farbig beschrieben, dass sie sich von Anfang an einen Platz in meinem Kopfkino ergattert haben. Auch in diesem neuen Fall hat es die Autorin geschafft, mich von ihrer Schreibkunst zu überzeugen. Es macht einfach Spaß, sich mit ihr auf immer neue Wege zu begeben und Neues kennenzulernen. Ich habe den Abstecher in den Kibbuz mit seinen Verwirrungen und Irrungen sehr gerne gelesen.

Kundinnen und Kunden meinen

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