Produktbild: Stumme Wasser
Band 1

Stumme Wasser Küsten Krimi

Aus der Reihe Küsten Krimi
7

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2015

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/13,6/1,7 cm

Gewicht

231 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-710-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2015

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/13,6/1,7 cm

Gewicht

231 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-710-7

Herstelleradresse

Emons
Cäcilienstr. 48
50667 Köln
DE
info@emons-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Perfekte Unterhaltung

    Wunderbarer Küstenkrimi, der mich mit seinen Protagonisten rund um den Ermittler Richard Gruben sofort in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte ist stimmig, die Handlung spannend, das Lokalkolorit zieht in das Buch hinein. Die letzte Seite ist viel zu schnell erreicht.

  • Buchwurm05

    5/5

    12.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Küstenkrimi um Kunsthistoriker Richard Gruben

    Inhalt: Der Kunsthistoriker Richard Gruben wird von einem befreundeten Maler nach Fahrenende einem kleinen Ostseedorf eingeladen, um dort ein geheimnisvolles Gemälde zu begutachten. Doch als er dort ankommt ist der Maler tot. Er wurde ermordet. Richard begibt sich mit der Enkelin des Ermordeten auf die Suche nach dem Bild und stellt dabei den Dorfbewohner einige Fragen. Das passt nicht jedem.... Stumme Wasser hat mir sehr gut gefallen. Anja Behn hat einen flüssigen Schreibstil. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Gerade am Anfang wird auch einiges wissenswertes über die Kunstszene erzählt. Immer wenn ich gerade mit den Augen rollen wollte, da ich längere Beschreibungen nicht mag, war es auch schon vorbei. Da hatte Anja Behn meiner Meinung nach genau das richtige Maß. Augenscheinlich haben einige Dorfbewohner etwas zu verbergen. Sehr geschickt streut Anja Behn dies in ihrem Krimi ein. Das was Richard Gruben bei seiner Suche nach dem geheimnisvollen Bild erlebt, hat mich ein wenig an Robert Langdon erinnert. Stumme Wasser ist ein spannender Krimi mit einem überraschenden Schluss, den ich in 2 Tagen durchgelesen hatte.

  • peedee

    5/5

    24.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Jahrelanges Schweigen beseitigt keine Schuld

    Richard Gruben, Band 1: Der Kunsthistoriker Richard Gruben wird von seinem Freund Friedrich Semmering, Maler, um Hilfe gebeten. Richard reist ins winterliche Fahrenende und erfährt leider nicht mehr, was der Grund des Hilferufes ist, denn Friedrich ist tot – er wurde erschlagen! Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und auch Richard versucht mit Friedrichs Enkelin Johanna herauszufinden, was passiert sein könnte. Doch wer als Fremder zu viele Fragen stellt, macht sich nicht gerade beliebt… Erster Eindruck: Ich war noch nie an der Ostsee, aber genau so stelle ich mir den winterlichen Ostseestrand vor, einen einsamen Strandkorb, bedeckter Himmel… toll! Eine interessante Titelwahl. Ich habe mich sehr gefreut, zumindest lesetechnisch an die Ostsee zu kommen, jedoch verging mir die Freude bald, da Friedrich erschlagen aufgefunden wird. Schon der Prolog zur Geschichte, der in den 80er Jahren spielt, war sehr spannend. Wer wollte mit wem fliehen? Und wohin? Gelang die Flucht? Das Rätselraten konnte beginnen... Die Landschaft und die Dorfbewohner waren sehr gut beschrieben, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte. Als Zugereister, und das gilt man in den Augen vieler Einheimischer noch nach Jahrzehnten, hat man es zuweilen nicht leicht. So erging es auch Friedrich Semmering und seiner Familie. Zudem gilt ein Künstler sowieso schon mal als speziell… Die Tochter Eva ist vor vielen Jahren verstorben, den Schwiegersohn mochte er nie; seine Enkelin Johanna hat er immer geliebt, auch wenn es vor Jahren zu einem Bruch kam. Johanna hatte das Gefühl, dass ihr Grossvater ihr nie verzeihen konnte, dass sie das Kunststudium abgebrochen hatte und stattdessen Kunstlehrerin wurde. Richard merkt kurzum, dass er sich mit seinen Fragen nicht beliebt macht – er bekommt es schmerzhaft zu spüren. Und wieso ist seine Bemerkung, dass auf dem Grab von Eva blaue Lilien sind, so schockierend für Johanna? Der Autorin ist es gut gelungen, Fährten in verschiedene Richtungen zu legen: Könnte es X gewesen sein? Was wäre sein Motiv? Oder ist es eben doch Y? Sehr gut! In den paar Tagen über Weihnachten passiert sehr viel und das Leben wird für die meisten Beteiligten nicht mehr sein, wie zuvor. Jahrelanges Schweigen wird gebrochen und Geheimnisse werden gelüftet. Ein Buch über Familie, Kunst, Gier und Schuld – toll, 5 Sterne! Ich freue mich auf Band 2.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    06.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Sturm der Zeit

    „Jeder glaubt, von dem anderen alles zu wissen. Doch eigentlich bleibt man sich ein Leben lang fremd.“ Der Kunsthistoriker Richard Gruben wurde von seinem alten Mentor Friedrich Semmering kurz vor Weihnachten nach Fahrenende eigeladen, weil der seine Hilfe bei der Beurteilung eines Bildes braucht. Richard kommt diese Einladung ganz Recht, hat er doch gerade Beziehungsstress mit seiner Freundin. Doch als er in Fahrenende ankommt, findet er Friedrich tot vor, erschlagen, das Haus wurde verwüstet. Und von einem geheimnisvollen Bild ist weit und breit keine Spur zu finden. Auch Johanna, Friedrichs Enkelin, weiß nichts von einem Gemälde. Bald verdichten sich allerdings die Hinweise, dass Friedrich in einen großen Fälschungsskandal verwickelt sein könnte. Richard wird das Gefühl nicht los, dass das halbe Dorf darin involviert ist. Auf jeden Fall wissen alle viel mehr, als sie zugeben. Mir hat schon der Einstieg in das Buch einen Schauer über den Rücken gejagt. Ein junger Mann wartet am Strand im Nebel auf seine Geliebte, mit der er über die Ostsee aus der DDR fliehen will. Es war so authentisch: die Angst, das monatelange Planen, die Hoffnung – ich habe gleich mitgefiebert und mitgebangt. Ich komme auch aus der ehemaligen DDR und mein Mann auch. Er wollte ebenfalls aus der DDR fliehen. Das ist ein sehr emotionales Thema für mich. Richard will natürlich wissen, warum Friedrich sterben musste und hört sich im Dorf um. Aber die Bewohner weichen ihm aus, lügen oder machen nur Andeutungen. Viele haben Geldsorgen, da ein geplantes Hafenprojekt nicht umgesetzt wird, einige stehen kurz vor dem Bankrott. Und irgendwie sind alle miteinander verwandt und stecken unter einer Decke. Das ist alles sehr mysteriös. Als Täter kommen z.B. der Werftbesitzer Ruhnke in Frage, der mit Friedrich im Clinch lag und auch die undurchschaubare Töpferin Grams verheimlicht etwas. Oder war es Michael, Johannas Bruder? Auch bei ihm ist es mehr Schein als Sein. Und was weiß Waltraud, Johannas Tante? Gleichzeitig drehen sich die Gespräche immer wieder um verschollene Ostseeflüchtlinge. Die Handlung ist so herrlich verworren und irrenführend, dass man kaum eine Chance hatte, den Mörder selbst zu ermitteln – ich liebe das! Aber es gibt auch einen Lichtblick für Richard: den sympathischen, unauffälligen aber beharrlichen Dorfpolizist Bert, der den Mord ebenfalls aufklären will und natürlich Friedrichs Enkelin Johanna, die eine seltsame Anziehungskraft auf ihn ausübt. Auch die Beschreibungen der Gegebenheiten sind der Autorin sehr anschaulich gelungen: „Malerisch trafen die ersten Sonnenstrahlen des Tages auf die windstille Ostsee. Ein bizarres Farbenspiel in zartem Rosa und hellem Blau ergoss sich über die glitzernde Wasseroberfläche.“ Oder: "Wie ein riesiges Zelt spannte sich das Dach mit der freigelegten Holzkonstruktion über das große, luftige Atelier. Der komplett verglaste Nordgiebel bot dem Maler das gleichmäßige, kalte Licht, das er zum Arbeiten benötigte." Mir gefiel diese Stelle deshalb so gut, weil ich bei der Beschreibung sofort das Gefühl hatte mitten im Raum zu stehen und die besondere Aura zu fühlen. Ich vermute mal, dass letzteres auch daran liegt, dass die Autorin Bauingenieurin und damit vom Fach ist. „Stumme Wasser“ ist ein extrem fesselndes Buch. Mir gefiel die dicht gewebte Atmosphäre aus Angst und Schuld! Man kann die Spannung förmlich mit den Händen greifen. Die Beschreibung des Winter grau - trostlos – kalt: genau wie die Dorfbewohner. „Nichts erinnerte mehr an den Sturm, der vor kurzer Zeit über Fahrenende hinweggefegt war.“ – Am Ende fegt der Sturm nicht nur durchs Dorf, sondern auch durch Richard(s Leben) und er macht das einzig Richtige: ich verrate Euch aber natürlich nicht was – wo bliebe sonst der Spaß?! Ich vergebe für dieses wirklich fulminante Krimi-Debüt 5 Sterne und hoffe ganz stark auf weitere Bücher.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    06.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    „Jeder glaubt, von dem…

    „Jeder glaubt, von dem anderen alles zu wissen. Doch eigentlich bleibt man sich ein Leben lang fremd.“ Der Kunsthistoriker Richard Gruben wurde von seinem alten Mentor Friedrich Semmering kurz vor Weihnachten nach Fahrenende eigeladen, weil der seine Hilfe bei der Beurteilung eines Bildes braucht. Richard kommt diese Einladung ganz Recht, hat er doch gerade Beziehungsstress mit seiner Freundin. Doch als er in Fahrenende ankommt, findet er Friedrich tot vor, erschlagen, das Haus wurde verwüstet. Und von einem geheimnisvollen Bild ist weit und breit keine Spur zu finden. Auch Johanna, Friedrichs Enkelin, weiß nichts von einem Gemälde. Bald verdichten sich allerdings die Hinweise, dass Friedrich in einen großen Fälschungsskandal verwickelt sein könnte. Richard wird das Gefühl nicht los, dass das halbe Dorf darin involviert ist. Auf jeden Fall wissen alle viel mehr, als sie zugeben. Mir hat schon der Einstieg in das Buch einen Schauer über den Rücken gejagt. Ein junger Mann wartet am Strand im Nebel auf seine Geliebte, mit der er über die Ostsee aus der DDR fliehen will. Es war so authentisch: die Angst, das monatelange Planen, die Hoffnung – ich habe gleich mitgefiebert und mitgebangt. Ich komme auch aus der ehemaligen DDR und mein Mann auch. Er wollte ebenfalls aus der DDR fliehen. Das ist ein sehr emotionales Thema für mich. Richard will natürlich wissen, warum Friedrich sterben musste und hört sich im Dorf um. Aber die Bewohner weichen ihm aus, lügen oder machen nur Andeutungen. Viele haben Geldsorgen, da ein geplantes Hafenprojekt nicht umgesetzt wird, einige stehen kurz vor dem Bankrott. Und irgendwie sind alle miteinander verwandt und stecken unter einer Decke. Das ist alles sehr mysteriös. Als Täter kommen z.B. der Werftbesitzer Ruhnke in Frage, der mit Friedrich im Clinch lag und auch die undurchschaubare Töpferin Grams verheimlicht etwas. Oder war es Michael, Johannas Bruder? Auch bei ihm ist es mehr Schein als Sein. Und was weiß Waltraud, Johannas Tante? Gleichzeitig drehen sich die Gespräche immer wieder um verschollene Ostseeflüchtlinge. Die Handlung ist so herrlich verworren und irrenführend, dass man kaum eine Chance hatte, den Mörder selbst zu ermitteln – ich liebe das! Aber es gibt auch einen Lichtblick für Richard: den sympathischen, unauffälligen aber beharrlichen Dorfpolizist Bert, der den Mord ebenfalls aufklären will und natürlich Friedrichs Enkelin Johanna, die eine seltsame Anziehungskraft auf ihn ausübt. Auch die Beschreibungen der Gegebenheiten sind der Autorin sehr anschaulich gelungen: „Malerisch trafen die ersten Sonnenstrahlen des Tages auf die windstille Ostsee. Ein bizarres Farbenspiel in zartem Rosa und hellem Blau ergoss sich über die glitzernde Wasseroberfläche.“ Oder: "Wie ein riesiges Zelt spannte sich das Dach mit der freigelegten Holzkonstruktion über das große, luftige Atelier. Der komplett verglaste Nordgiebel bot dem Maler das gleichmäßige, kalte Licht, das er zum Arbeiten benötigte." Mir gefiel diese Stelle deshalb so gut, weil ich bei der Beschreibung sofort das Gefühl hatte mitten im Raum zu stehen und die besondere Aura zu fühlen. Ich vermute mal, dass letzteres auch daran liegt, dass die Autorin Bauingenieurin und damit vom Fach ist. „Stumme Wasser“ ist ein extrem fesselndes Buch. Mir gefiel die dicht gewebte Atmosphäre aus Angst und Schuld! Man kann die Spannung förmlich mit den Händen greifen. Die Beschreibung des Winter grau - trostlos – kalt: genau wie die Dorfbewohner. „Nichts erinnerte mehr an den Sturm, der vor kurzer Zeit über Fahrenende hinweggefegt war.“ – Am Ende fegt der Sturm nicht nur durchs Dorf, sondern auch durch Richard(s Leben) und er macht das einzig Richtige: ich verrate Euch aber natürlich nicht was – wo bliebe sonst der Spaß?! Ich vergebe für dieses wirklich fulminante Krimi-Debüt 5 Sterne und hoffe ganz stark auf weitere Bücher.

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