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Band 20096

Schall und Wahn Roman

Aus der Reihe detebe
1

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38245

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.11.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,7 cm

Gewicht

303 g

Farbe

Graugrün / Tanne

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

The Sound and the Fury

Übersetzt von

Frank Heibert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27133-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Wenn William Faulkner der amerikanische Joyce ist, dann ist «Schall und Wahn» sein Ulysses … und Frank Heiberts Neuübersetzung ein echter Quantensprung. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein ungeheures gesellschaftliches Panorama … von Frank Heibert auf beeindruckende Weise nahgebracht. ("Deutschlandradio Kultur")
Ein Grundlagenwerk der literarischen Moderne ist zu neuem Leben erwacht - der Alte aus Mississippi meldet sich triumphal zurück. ("Literaturen")
Sinnlich, reflektiert und so präzise wie nur irgend möglich - Faulkners Prosa funkelt und glitzert in der Heibert'schen Transkription frisch und lebendig wie am ersten Tag. ("ORF")

Produktdetails

Verkaufsrang

38245

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.11.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,7 cm

Gewicht

303 g

Farbe

Graugrün / Tanne

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

The Sound and the Fury

Übersetzt von

Frank Heibert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27133-5

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: [email protected]

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Der Roman „Schall und Wahn“…

MaWiOr aus Halle am 16.07.2012

Bewertungsnummer: 2702808

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman „Schall und Wahn“ („The Sound and the Fury“), erschienen 1929, ist eines der frühen Werke des amerikanischen Schriftstellers William Faulkner (1897-1962) und dennoch gehört er zu den Klassikern der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts. Für Faulkner war es sogar „dasjenige meiner Bücher, das ich am meisten liebe“. Am Beispiel der Familie Compson aus Jefferson, Mississippi, erzählt der Autor vom Niedergang des alten amerikanischen Südens, das ein zentrales Thema seines gesamten Schaffens war. Hier bedient sich Faulkner allerdings eines ungewöhnlichen Erzählstils, denn das Familienschicksal wird an nur drei aufeinanderfolgenden Apriltagen des Jahres 1928 dargestellt. Zunächst gibt Faulkner eine kurze, aber detaillierte Einführung in die bewegte Vergan-genheit der Compsons seit dem 17. Jahrhundert. Danach beginnt die eigentliche Familiengeschichte, die vielfach in inneren Monologen der Hauptfiguren dem Leser unterbreitet wird. Am ersten Tag des Romans wird der beklemmende Alltag der Familie aus der Sicht des erwachsenen und geistig behinderten Benjamin geschildert. Daher wirken seine Betrachtungen und Sinneseindrücke zusammenhangslos und geheimnisvoll. Ergänzt werden Benjamins verworrene Gedankengänge durch die Erinnerungen eines seiner Brüder, wobei der Roman einen Zeitsprung um fast achtzehn Jahre zurück macht. Am zweiten Apriltag, der allerdings einen Tag vor dem ersten Romanabschnitt liegt, schildert ebenfalls ein Bruder seine Sicht der Dinge, während am abschließenden dritten Tag der Erzähler selbst das Wort ergreift, ohne jedoch alle Geheimnisse der Familie Compson zu enträtseln. „Schall und Wahn“ ist, wie die meisten Roman Faulkners, keine leichte Lektüre. Die Handlung wird zersprengt von Rückblenden, Schnitten und inneren Monologen. Trotz dieses experimentellen und innovativen Erzählstils gelingt es dem Autor immer wieder, den Leser zu fesseln und die Spannung wachzuhalten. Der Roman wurde 1959 („Fluch des Südens“) unter der Regie von Martin Ritt und mit Yul Brunner und Joanne Woodward verfilmt. Manfred Orlick

Der Roman „Schall und Wahn“…

MaWiOr aus Halle am 16.07.2012
Bewertungsnummer: 2702808
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman „Schall und Wahn“ („The Sound and the Fury“), erschienen 1929, ist eines der frühen Werke des amerikanischen Schriftstellers William Faulkner (1897-1962) und dennoch gehört er zu den Klassikern der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts. Für Faulkner war es sogar „dasjenige meiner Bücher, das ich am meisten liebe“. Am Beispiel der Familie Compson aus Jefferson, Mississippi, erzählt der Autor vom Niedergang des alten amerikanischen Südens, das ein zentrales Thema seines gesamten Schaffens war. Hier bedient sich Faulkner allerdings eines ungewöhnlichen Erzählstils, denn das Familienschicksal wird an nur drei aufeinanderfolgenden Apriltagen des Jahres 1928 dargestellt. Zunächst gibt Faulkner eine kurze, aber detaillierte Einführung in die bewegte Vergan-genheit der Compsons seit dem 17. Jahrhundert. Danach beginnt die eigentliche Familiengeschichte, die vielfach in inneren Monologen der Hauptfiguren dem Leser unterbreitet wird. Am ersten Tag des Romans wird der beklemmende Alltag der Familie aus der Sicht des erwachsenen und geistig behinderten Benjamin geschildert. Daher wirken seine Betrachtungen und Sinneseindrücke zusammenhangslos und geheimnisvoll. Ergänzt werden Benjamins verworrene Gedankengänge durch die Erinnerungen eines seiner Brüder, wobei der Roman einen Zeitsprung um fast achtzehn Jahre zurück macht. Am zweiten Apriltag, der allerdings einen Tag vor dem ersten Romanabschnitt liegt, schildert ebenfalls ein Bruder seine Sicht der Dinge, während am abschließenden dritten Tag der Erzähler selbst das Wort ergreift, ohne jedoch alle Geheimnisse der Familie Compson zu enträtseln. „Schall und Wahn“ ist, wie die meisten Roman Faulkners, keine leichte Lektüre. Die Handlung wird zersprengt von Rückblenden, Schnitten und inneren Monologen. Trotz dieses experimentellen und innovativen Erzählstils gelingt es dem Autor immer wieder, den Leser zu fesseln und die Spannung wachzuhalten. Der Roman wurde 1959 („Fluch des Südens“) unter der Regie von Martin Ritt und mit Yul Brunner und Joanne Woodward verfilmt. Manfred Orlick

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Schall und Wahn

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