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Takeshis Haut Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.11.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

219 g

Farbe

Weiß / Rot

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26673-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Eine solche Geschichte zu erzählen, das sie nicht nur absurd ist, sondern auch schön, tragisch und immer wieder auch sehr komisch, ist ein Kunststück. ("taz")
Ein großartiger Roman … Lucy Fricke traut sich was, auch literarisch: Ihr Roman entfaltet eine unglaubliche Wucht. ("Brigitte")
Ein mit allen reinigenden Wassern der Trivialität gewaschenes, lustvoll schräges Buch. Eindeutig zeigt sein Vektor Richtung Abgrund. ("Die Welt")
Zauberhaft, hochpoetisch … und hemmungslos realistisch. ("Deutschlandradio Kultur")
Takeshis Haut verwebt das innere Brodeln seiner Hauptfiguren geschickt mit dem Beben und dem Knall der Fukushima-Katastrophe. Es ist ein Buch für Augen und Ohren. Es knistert und brummt, flimmert und flirrt in Lucy Frickes Roman. Sehr lesenswert. ("RBB Radio Fritz")
Selten hat mich ein Buch so berührt, zum Lachen und Nachdenken, fast zum Weinen gebracht. Keine 200 Seiten umfasst Takeshis Haut und jede einzelne Seite ist wunderbar in Sprache, Aussage und Bildern. ("wortparade.de")
Takeshis Haut ist ein super Buch über emotionale Zustände, verrückte Liebe und nicht zuletzt eine Reise nach Japan. Eine herzliche Empfehlung. ("ORF Radio FM 4")
Ein glänzender, sinnlicher Roman, der bis zum Ende fasziniert. ("Münchner Merkur")
Absolut empfehlenswert, denn Lucy Fricke ist eine fantastische Erzählerin. ("Ruhr Nachrichten")
Wie Lucy Fricke Innen- und Außenwelt zusammen erbeben lässt, Fridas somnambule Gleichgültigkeit aufbricht und gleichzeitig die Folgen des Erdbebens, die Reaktorkatastrophe von Fukushima, schildert, ist waghalsig und ziemlich genial. ("NDR Kultur")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.11.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

219 g

Farbe

Weiß / Rot

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26673-7

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    07.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    laut und leise

    Fridas Welt wird beherrscht von Tönen. Ob klackernde Schuhe, das Rascheln von Stoff oder der Donnerschlag. Frida hört alles. Muss sie auch. Denn Frida ist hauptberuflich Geräuschemacherin. Schon lange hat sie nichts „Großes“ mehr vertont. Die Schulden werden nicht weniger, sie nicht jünger und ihre Beziehung mit Robert ist ganz schön … alltäglich. Frida ist gelangweilt vom Leben. Wenn nicht sogar stellenweise enttäuscht. Bis sie nach Japan geschickt wird, um dort die verlorene Tonspur für Jonas‘ Film wiederzufinden. Doch was sie dort findet ist die Apokalypse. Fukushima passiert. Ein Roman, der nicht in Worte gefasst werden kann. Fricke begeistert mit ihrem Schreibstil, der ruhig ist und doch so gewaltig. Die Beklemmung und der Druck in Fridas Brust sind so vehement, dass sie sogar für den Leser spürbar werden. Ein Buch mit Tiefe.

  • Bewertung

    5/5

    12.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Es hat einen ganz aussergewöhnlichen Schreibstil und hat mich richtig gefesselt. Am Anfang brauchte ich ein wenig um reinzukommen aber dann konnte ich das Buch gar nicht mehr weg legen.

  • A.Basan

    aus Garbsen

    5/5

    09.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sprachlich sehr schön

    Frida arbeitet als Geräuschemacherin für Film und Fernsehen. Eines Tages erhält sie einen besonders kniffligen Auftrag. Sie soll für einen avantgardistischen japanischen Film die komplette Tonspur erstellen, da alle Tonträger verloren gegangen sind. Frida reist nach Japan, um die Geräusche selbst zu erfahren. Und beginnt eine Affäre mit Takeshi, obwohl sie zuhause fest liiert ist. "Takeshis Haut" ist sprachlich sehr schön geschrieben, obwohl die Hauptfigur selbst oft sprachlos bleibt. Als ihr Freund Robert sie bittet, ihn zu heiraten, bleibt sie ihm eine konkrete Antwort schuldig. Auch ihr Verhältnis mit Takeshi passiert ihr einfach so, ohne dass sie es erklären könnte. Japan ist ihr viel zu laut. Im Fahrstuhl, auf der Rolltreppe, im Bad, überall laufen Aufnahmen, die dem Nutzer etwas erklären. "Manche Orte bewohnst du nicht, sie bewohnen dich". Ihrem Aufenthalt in Japan bereitet die Atomkatastrophe von Fukushima ein jähes Ende. Zurück in Deutschland, scheint sie weder hierher noch nach Japan zu gehören. .Auch zwischen den beiden Männern kann sie sich nicht recht entscheiden. Sie zögert solange, bis ihr die Entscheidung abgenommen wird. Der Riss in der Küchenwand symbolisiert den Riss in ihrem Leben. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn der Ton etwas deprimierend wirkt. Schon allein die Beschreibungen des modernen Japan sind die Lektüre wert.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    03.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert

    Für mich war es das zweite Buch von Lucy Fricke und auch hier hat mir der poetische, aber leichte Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch scheint im Jahr 2011 zu spielen und der Leser begleitet die Hauptfigur Frida über ein paar lebensverändernde Wochen. Fridas ungewöhnlicher Beruf hat mir sehr gut gefallen, ich fand die Details ausgesprochen interessant. Mit einer beruflichen Reise nach Japan bekommt das Buch durch den ungewöhnlichen Fokus ein sehr interessantes Setting. Da Frida auf Geräusche fokussiert ist, macht man sich unweigerlich Gedanken über alles, was sie dort so hört. Diesen Teil fand ich sehr erhellend. Durch die Begegnung mit Takeshi gerät Frida in eine Lebenskrise. Dazu kommt die Krise in Japan, wobei mir dieses Thema in der Umsetzung nicht so gut gefallen hat. Fridas Verhalten fand ich gleichzeitig glaubwürdig und unglaubwürdig, vor allem in Beziehungen. Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert, auch wenn es für mich nicht für volle fünf Sterne reicht.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    03.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert; Für mich war es…

    Lesenswert; Für mich war es das zweite Buch von Lucy Fricke und auch hier hat mir der poetische, aber leichte Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch scheint im Jahr 2011 zu spielen und der Leser begleitet die Hauptfigur Frida über ein paar lebensverändernde Wochen. Fridas ungewöhnlicher Beruf hat mir sehr gut gefallen, ich fand die Details ausgesprochen interessant. Mit einer beruflichen Reise nach Japan bekommt das Buch durch den ungewöhnlichen Fokus ein sehr interessantes Setting. Da Frida auf Geräusche fokussiert ist, macht man sich unweigerlich Gedanken über alles, was sie dort so hört. Diesen Teil fand ich sehr erhellend. Durch die Begegnung mit Takeshi gerät Frida in eine Lebenskrise. Dazu kommt die Krise in Japan, wobei mir dieses Thema in der Umsetzung nicht so gut gefallen hat. Fridas Verhalten fand ich gleichzeitig glaubwürdig und unglaubwürdig, vor allem in Beziehungen. Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert, auch wenn es für mich nicht für volle fünf Sterne reicht.

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