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Band 6

Die Henkerstochter und das Spiel des Todes Historischer Roman

Aus der Reihe Die Henkerstochter-Saga
5

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2016

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/4,5 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Ozeanblau / Karamell

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-28737-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2016

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/4,5 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Ozeanblau / Karamell

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-28737-9

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: [email protected]

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Wer die Passionsspiele wörtlich nimmt

Eliza am 02.10.2022

Bewertungsnummer: 1797616

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr spannend und facettenreich erzählt bin ich sehr froh diesen historischen Kriminalfall gelesen zu haben. Durch sehr interessante Nebengeschichten und charakterstarke Persönlichkeiten ist das Lesevergnügen mehr als garantiert worden. In der wesentlichen Handlung geht es um die Vorbereitung der berühmten Oberammergauer Passionsfestspiele im Jahr 1670. Dort wird der „Christus-Darsteller“ leblos am Kreuz aufgefunden. Einige Personen sind sich sicher, dass dieser nicht freiwillig dahingeschieden ist. Der berühmte Schongauer Henker Jakob Kuisl und sein Schwiegersohn der Bader Simon Fronwieser werden gebeten, den Todesfall näher zu untersuchen. Dabei werden die beiden Zeugen der „vergifteten“ Atmosphäre in Oberammergau. Fremde werden dort nicht gerne gesehen. Aber auch in diesem Ort gibt es Seilschaften, sowie Vorbehalte der Einwohner gegeneinander. Und dann sind da noch die sonderbaren Erdbeben sowie Geschichten über den Kofel. Angeblich sollen dort Zwerge arbeiten? Werden es die beiden schaffen das Verbrechen aufzuklären oder geraten sie gar selbst in Gefahr? Jakob Kuisl ist meine absolute Lieblingsfigur in dieser Erzählung gewesen. Ein großer kräftiger Mann, welcher als Henker erfahrungsgemäß nicht den besten Ruf unter den Bürgern Schongau genießt. Doch überzeugt dieser mit einer ungeheuren Schärfe bei der Suche nach Gerechtigkeit und ist sich auch nie zu schade Menschen in Gefahr sofort Hilfe zu leisten. Seine sehr bürgerliche Art ist sehr authentisch und hat mich sehr überzeugt. Als weitere bedeutsame Darsteller können Simon Fronwieser, seine Frau Magdalena Fronwieser die Tochter von Jakob Kuisl, ihre Schwester Barbara, Melchior Ransmeyer, der Stadtmedicus von Schongau, sowie Georg Kaiser, der Schuleiter von Oberammergau genannt werden. Gerade die beiden Töchter von Jakob Kuisls Magdalena sowie Barbara wissen der Geschichte unheimlich Fortune zu verleihen. Oft im Charakter etwas unterschiedlich, sorgen sie für die ein oder andere Aufregung und wissen sich trotz der sehr männerdominierenden Gesellschaften gut und stark zu wehren. Der Aufbau der Geschichte ist strukturiert und nachvollziehbar. Zeitsprünge sind dabei nicht zu erkennen gewesen. Der Schreibstil des Autors ist bildhaft, detailliert erzählend und mit einer der Zeit nachvollziehbaren Sprachfärbung versehen worden, was ich sehr trefflich fand. Die Spannung der Story wird durch die Handlungen an zwei Orten (Oberammergau sowie Schongau) sehr gut verschleppt. Folglich kommt für den Leser demnach nie Langeweile auf. Das Ende ist sehr interessant und ich hatte eine Person dabei nicht auf der Rechnung. Als Besonderheit in dem Roman sind eine Karte der Handlungsorte, ein ausführliches Personenregister sowie ein Stammbaum der Familie Kuisl zu nennen. Sehr empfehlenswert sind die „Wanderempfehlungen“ des Autors am Ende des Romans. Ich bin davon sehr angetan gewesen und könnte es mir vorstellen eine „Henkerstochterroute“ mal auszuprobieren. Das Fazit ist sehr positiv. Spannend und lokal erzählt kann ich diese historische Krimireihe sehr empfehlen und hoffe, dass dem Autor noch viele weitere spannende Fälle um die charismatische Henkersfamilie Kuisl gelingen werden.

Wer die Passionsspiele wörtlich nimmt

Eliza am 02.10.2022
Bewertungsnummer: 1797616
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr spannend und facettenreich erzählt bin ich sehr froh diesen historischen Kriminalfall gelesen zu haben. Durch sehr interessante Nebengeschichten und charakterstarke Persönlichkeiten ist das Lesevergnügen mehr als garantiert worden. In der wesentlichen Handlung geht es um die Vorbereitung der berühmten Oberammergauer Passionsfestspiele im Jahr 1670. Dort wird der „Christus-Darsteller“ leblos am Kreuz aufgefunden. Einige Personen sind sich sicher, dass dieser nicht freiwillig dahingeschieden ist. Der berühmte Schongauer Henker Jakob Kuisl und sein Schwiegersohn der Bader Simon Fronwieser werden gebeten, den Todesfall näher zu untersuchen. Dabei werden die beiden Zeugen der „vergifteten“ Atmosphäre in Oberammergau. Fremde werden dort nicht gerne gesehen. Aber auch in diesem Ort gibt es Seilschaften, sowie Vorbehalte der Einwohner gegeneinander. Und dann sind da noch die sonderbaren Erdbeben sowie Geschichten über den Kofel. Angeblich sollen dort Zwerge arbeiten? Werden es die beiden schaffen das Verbrechen aufzuklären oder geraten sie gar selbst in Gefahr? Jakob Kuisl ist meine absolute Lieblingsfigur in dieser Erzählung gewesen. Ein großer kräftiger Mann, welcher als Henker erfahrungsgemäß nicht den besten Ruf unter den Bürgern Schongau genießt. Doch überzeugt dieser mit einer ungeheuren Schärfe bei der Suche nach Gerechtigkeit und ist sich auch nie zu schade Menschen in Gefahr sofort Hilfe zu leisten. Seine sehr bürgerliche Art ist sehr authentisch und hat mich sehr überzeugt. Als weitere bedeutsame Darsteller können Simon Fronwieser, seine Frau Magdalena Fronwieser die Tochter von Jakob Kuisl, ihre Schwester Barbara, Melchior Ransmeyer, der Stadtmedicus von Schongau, sowie Georg Kaiser, der Schuleiter von Oberammergau genannt werden. Gerade die beiden Töchter von Jakob Kuisls Magdalena sowie Barbara wissen der Geschichte unheimlich Fortune zu verleihen. Oft im Charakter etwas unterschiedlich, sorgen sie für die ein oder andere Aufregung und wissen sich trotz der sehr männerdominierenden Gesellschaften gut und stark zu wehren. Der Aufbau der Geschichte ist strukturiert und nachvollziehbar. Zeitsprünge sind dabei nicht zu erkennen gewesen. Der Schreibstil des Autors ist bildhaft, detailliert erzählend und mit einer der Zeit nachvollziehbaren Sprachfärbung versehen worden, was ich sehr trefflich fand. Die Spannung der Story wird durch die Handlungen an zwei Orten (Oberammergau sowie Schongau) sehr gut verschleppt. Folglich kommt für den Leser demnach nie Langeweile auf. Das Ende ist sehr interessant und ich hatte eine Person dabei nicht auf der Rechnung. Als Besonderheit in dem Roman sind eine Karte der Handlungsorte, ein ausführliches Personenregister sowie ein Stammbaum der Familie Kuisl zu nennen. Sehr empfehlenswert sind die „Wanderempfehlungen“ des Autors am Ende des Romans. Ich bin davon sehr angetan gewesen und könnte es mir vorstellen eine „Henkerstochterroute“ mal auszuprobieren. Das Fazit ist sehr positiv. Spannend und lokal erzählt kann ich diese historische Krimireihe sehr empfehlen und hoffe, dass dem Autor noch viele weitere spannende Fälle um die charismatische Henkersfamilie Kuisl gelingen werden.

In Oberammergau soll zum…

tassieteufel am 14.03.2016

Bewertungsnummer: 2705204

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Oberammergau soll zum Pfingstfest 1670 das berühmte Passionsspiel aufgeführt werden. Doch während der Proben wird der Christus Darsteller gekreuzigt aufgefunden. Mord oder eine Strafe Gottes, da das Passionsspiel eigentlich nur alle 10 Jahre stattfinden soll und nur auf Drängen des einflussreichen Ratsvorsitzenden Konrad Faistenmantel vorgezogen wurde. Jakob Kuisl, der in Schongau mal wieder für einen Eklat gesorgt hat, wird vom Gerichtschreiber Lechner dazu verdonnert, ihn nach Oberammergau zu begleiten, um dort den Mordfall zu untersuchen. Jakobs Schwiegersohn ist bereits vor Ort, da er Sohn Peter in der dortigen Schule unterbringen möchte. Während die Männer in Oberammergau ermitteln, haben Magdalena und Schwester Barbara ganz andere Sorgen, denn Barbara wird der Hexerei angeklagt und nur Gerichtschreiber Lechner kann hier noch helfen. Der vorliegende sechste Band der Reihe um die Henkersfamilie Kuisl führt die Familienmitglieder auf unterschiedlichen Wegen in das Bergdorf Oberammergau. Seit der letzten Geschichte ist einige Zeit ins Land gegangen und auch bei der Henkersfamilie gibt es einige Veränderungen. Jakob Kuisl, schon immer recht bärbeißig ist noch grantiger als gewohnt und trinkt mehr als ihm gut tut. Tochter Barbara träumt von einem besseren Leben und schlägt über die Strenge wo sie kann und auch Magdalena hat so ihre Probleme. Simon ist zunächst eher zufällig in Oberammergau, da er Sohn Peter in der dortigen Schule unterbringen möchte, als die erste Leiche gefunden wird, bittet man den Bader, sich den Toten doch einmal anzusehen. Als später der Henker dazu stößt, können Schwiegervater und Schwiegersohn gemeinsam ermitteln. In einem zweiten Handlungsstrang bekommt Magdalena in Schongau alle Hände voll zu tun, wird doch ihre Schwester der Hexerei angeklagt und Magdalena will natürlich alles versuchen, die kleine Schwester zu retten. Zunächst scheinen beide Erzählstränge nichts miteinander zu tun zu haben und laufen parallel nebeneinander, doch dem Autor gelingt es hier geschickt, die Ereignisse zu verknüpfen und zu einem logischen Ende zusammen zu führen. Als Leser tappt man allerdings lange Zeit im Dunkeln, wer hier der Mörder und Drahtzieher hinter allem ist, man wird geschickt auf falsche Fährten gelenkt und durchschaut den ganzen Krimifall wirklich erst zum Schluß. Seine Figuren hat der Autor liebevoll und mit all ihren Macken und Schrullen weiter entwickelt, sie wirken dadurch lebendig und realistisch und wachsen dem Leser weiter ans Herz, so dass man unbedingt wissen möchte, wie es mit ihnen weiter geht. Ganz nebenbei erfährt man viel Interessantes über historische Ereignisse, Aberglauben und Mythen der damaligen Zeit, über die Lebensumstände der Menschen und auch über Vorurteile. Abgerundet wird der Krimifall durch einen informativen Anhang, Kartenmaterial und interessante Reisetipps. FaziT: spannende und unterhaltsame Histo-Krimilektüre, die keine Wünsche offen läßt! Der knifflige Krimifall ist geschickt eingebettet in die grandiose Bergkulisse der Oberammergauer Alpen und dem Autor gelingt es erneut, historische Fakten mit seiner fiktiven Geschichte zu verknüpfen.

In Oberammergau soll zum…

tassieteufel am 14.03.2016
Bewertungsnummer: 2705204
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Oberammergau soll zum Pfingstfest 1670 das berühmte Passionsspiel aufgeführt werden. Doch während der Proben wird der Christus Darsteller gekreuzigt aufgefunden. Mord oder eine Strafe Gottes, da das Passionsspiel eigentlich nur alle 10 Jahre stattfinden soll und nur auf Drängen des einflussreichen Ratsvorsitzenden Konrad Faistenmantel vorgezogen wurde. Jakob Kuisl, der in Schongau mal wieder für einen Eklat gesorgt hat, wird vom Gerichtschreiber Lechner dazu verdonnert, ihn nach Oberammergau zu begleiten, um dort den Mordfall zu untersuchen. Jakobs Schwiegersohn ist bereits vor Ort, da er Sohn Peter in der dortigen Schule unterbringen möchte. Während die Männer in Oberammergau ermitteln, haben Magdalena und Schwester Barbara ganz andere Sorgen, denn Barbara wird der Hexerei angeklagt und nur Gerichtschreiber Lechner kann hier noch helfen. Der vorliegende sechste Band der Reihe um die Henkersfamilie Kuisl führt die Familienmitglieder auf unterschiedlichen Wegen in das Bergdorf Oberammergau. Seit der letzten Geschichte ist einige Zeit ins Land gegangen und auch bei der Henkersfamilie gibt es einige Veränderungen. Jakob Kuisl, schon immer recht bärbeißig ist noch grantiger als gewohnt und trinkt mehr als ihm gut tut. Tochter Barbara träumt von einem besseren Leben und schlägt über die Strenge wo sie kann und auch Magdalena hat so ihre Probleme. Simon ist zunächst eher zufällig in Oberammergau, da er Sohn Peter in der dortigen Schule unterbringen möchte, als die erste Leiche gefunden wird, bittet man den Bader, sich den Toten doch einmal anzusehen. Als später der Henker dazu stößt, können Schwiegervater und Schwiegersohn gemeinsam ermitteln. In einem zweiten Handlungsstrang bekommt Magdalena in Schongau alle Hände voll zu tun, wird doch ihre Schwester der Hexerei angeklagt und Magdalena will natürlich alles versuchen, die kleine Schwester zu retten. Zunächst scheinen beide Erzählstränge nichts miteinander zu tun zu haben und laufen parallel nebeneinander, doch dem Autor gelingt es hier geschickt, die Ereignisse zu verknüpfen und zu einem logischen Ende zusammen zu führen. Als Leser tappt man allerdings lange Zeit im Dunkeln, wer hier der Mörder und Drahtzieher hinter allem ist, man wird geschickt auf falsche Fährten gelenkt und durchschaut den ganzen Krimifall wirklich erst zum Schluß. Seine Figuren hat der Autor liebevoll und mit all ihren Macken und Schrullen weiter entwickelt, sie wirken dadurch lebendig und realistisch und wachsen dem Leser weiter ans Herz, so dass man unbedingt wissen möchte, wie es mit ihnen weiter geht. Ganz nebenbei erfährt man viel Interessantes über historische Ereignisse, Aberglauben und Mythen der damaligen Zeit, über die Lebensumstände der Menschen und auch über Vorurteile. Abgerundet wird der Krimifall durch einen informativen Anhang, Kartenmaterial und interessante Reisetipps. FaziT: spannende und unterhaltsame Histo-Krimilektüre, die keine Wünsche offen läßt! Der knifflige Krimifall ist geschickt eingebettet in die grandiose Bergkulisse der Oberammergauer Alpen und dem Autor gelingt es erneut, historische Fakten mit seiner fiktiven Geschichte zu verknüpfen.

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Die Henkerstochter und das Spiel des Todes

von Oliver Pötzsch

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