Ein ganz gewöhnlicher Mensch, sein ganz gewöhnliches Leben und sein ganz gewöhnliches Ende. Aber nichts an Lukas Bärfuss‘ neuem Roman will uns gewöhnlich erscheinen. Denn das Ende ist ein Suizid, und der ihn verübt hat, ist sein Bruder. Bärfuss spürt dem Schicksal des Bruders nach und begegnet einem großen Schweigen. Das Thema scheint von einem großen Tabu umstellt. Und von einem Geheimnis. Warum nannten seine Freunde ihn Koala? Wie kam er zu diesem Namen? Die Spurensuche wird zum Versuch der Selbtsvergewisserung. Über die Frage, warum jemand willkürlich den Tod gesucht hat, dringt Bärfuss zu einer anderen vor: Welche Gründe gibt es, sich für das Leben zu entscheiden?
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
5/5
08.03.2017
Buch (Taschenbuch)
Facht Selbstreflektion an!
Koala ist ein Buch über das Leben und warum es sich lohnt. Es wird die Frage gestellt, warum Selbstmord manchmal als Lösung erscheint, es aber nicht ist. Darin eingebaut ist eine Geschichte über die Besiedlung Australiens und darüber, dass manchmal die Zeit fehlt, überhaupt über den Tod nachzudenken. Das Buch inspiriert wirklich dazu, sich selbst zu reflektieren. Es ist packend und lohnt sich!
Bewertung
aus Bern
5/5
17.06.2015
Buch (Taschenbuch)
Geiles Buch
Dieses Buch haute mich regelrecht aus den Socken!!!!! Viel besser als Fifa spielen!
Bewertung
aus Bern
1/5
15.07.2019
Buch (Taschenbuch)
Wikipedia-Stil
Die wenigen Seiten, die der Autor dem Suizid seines Bruders widmet, sind interessant, wenn auch nicht sonderlich literarisch, sondern stilistisch eher dürftig (wie so oft bei diesem maßlos überschätzten Autor). Die Ausführungen über den Koala und Australien sind langfädig, ausgewalzt und könnten in ihrer stilistischen Unbedarftheit direkt aus der Wikipedia stammen. Das war wieder mal zum Fenster hinausgeworfenes Geld und verplemperte Lesezeit. Schade!
Bewertung
5/5
22.06.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein ungewöhlicher Roman
Ein Mensch begeht Selbstmord. Für viele Menschen eine eher ferne Nachricht. Für Lukas Bärfuss ist es die Nachricht über den Tod seines Bruders. Er spürt dem Schicksal des Bruders nach – doch an der Stelle von Antworten tauchen noch mehr Fragen auf: Warum begeht ein Mensch Selbstmord? Welche Gründe gibt es, sich für das Leben zu entscheiden? Warum wurde Bärfuss' Bruder von seinen Freund*innen Koala genannt? Von diesem Punkt aus erkennt der Autor Parallelen zwischen seinem Bruder und dem Beuteltier und geht in eine Art von Referat über die „Entdeckung“ des Koalas über. Eine ungewöhnliche Art, einen Roman zu konstruieren, die besonders ist und mir sehr gut gefallen hat.
Bewertung
aus Limpach
5/5
17.06.2015
Buch (Gebundene Ausgabe)
supergeiles Buch
fesselnd, aktionsreich, blutig, genau mein Ding! Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Und eigentlich bin ich nicht so eine Leseratte! Doch dieses Buch da kann ich nur schwärmen! Ich empfehle es jedem wärmstens dieses Buch zu lesen, der die Möglichkeit bekommt.
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