Produktbild: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49505

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2016

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Hellblau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71332-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49505

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2016

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Hellblau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71332-5

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Gela

    aus Hambühren

    4/5

    18.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Zen - mal ganz anders

    Nach langen Jahren der Ausbildung in Japan kehrt 1988 Ernst Liesgang zurück nach Norddeutschland. Sein Ziel ist es, einen Original Anagama-Holzbrandofen zu bauen, um die japanische Keramikkunst auszuüben. Ofenbaumeister Yamashiro hilft ihm das Vorhaben nach traditionellem Regelwerk in Angriff zu nehmen. Doch deutsches Baurecht und japanische Tradition passen nicht immer zusammen und so wird der Bau zu einer besonderen Herausforderung der Kulturen. Bevor ich den Roman gelesen habe, hatte ich keinerlei Kenntnis über Anagama-Keramiken und die daraus resultierende Flugascheglasur. Diese alte traditionelle Kunst des Brennens bringt der Roman sehr gut zur Geltung. Dabei gelingt Christoph Peters der Spagat zwischen Wissensvermittlung und charmantem Humor, Zen-Poesie und Wirtshaus-Präsenz. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Ansichten ist sehr glaubwürdig beschrieben. "Sind wir aber unseren Handlungen gegenüber erst einmal ohne Respekt, werden wir bald überhaupt keine Achtung vor uns selber mehr haben. Denn lange bevor wir mit unserem Denken zu dieser oder jener Überzeugung gelangen oder Gedankentürme errichten, sind wir die Bewegungen unserer Hände und Füße." Die eigentliche Überraschung ist allerdings der Held des Romans: der japanische Ofen. Alles dreht sich um sein Entstehen, das Werden und am Ende seine Erweckung zum Leben. Besonders charmanten Humor besitzen die Szenen in denen der ehrenwerte Ofenbaumeister Yamashiro seinen Auftritt hat. Angereist mit einem eigenen Team, das für sein leibliches Wohl sorgt, wird er mit allem nötigen Respekt behandelt. Bis die nachbarliche Gaststättenbetreiberin feststellt, dass dem Mann eine ordentliche Mahlzeit fehlt. Sehr zum Verdruss der eigenen Köchin begeistert sich Herr Yamashiro für Mettbrötchen und Schnitzel. "Herr Yamashiro hatte schon zugegriffen, furchtlos hineingebissen und nach ersten Kaubewegungen begann er abwechselnd zu lachen und zu nicken, hob immer wieder den Daumen und sagte:'Oishi'!" Eingefahrene Vorstellungen beider Seiten werden ad absurdum geführt. Für mich ein Wochenend-Wohlfühlroman!

  • Bewertung

    aus Nagasaki

    5/5

    27.12.2014

    eBook (ePUB)

    An alle Japanfans - Unbedingt lesen!

    Unvorsichtigerweise habe ich diesen Roman gelesen, während ich in meiner Wahlheimat Nagasaki auf eine Autoreparatur wartete, meine plötzlichen Heiterkeitsausbrüche dürften einige Irritationen hervorgerufen haben, aber jede(r), Japanfan wird in diesem genau und liebevoll beobachteten Roman diverse deutsche und japanische Macken wiedererkennen können. Wer dazu noch Interesse an Keramik hat, und/oder die Mysterien des japanischen Meister-Schüler-Verhältnisses ergründen möchte, wird dieses Buch so sehr lieben wie ich!!!

  • Bewertung

    4/5

    01.07.2014

    eBook (ePUB)

    Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

    Ernst Liesgang hat über viele Jahre die Töpferkunst in Japan erlernt. Kann doch nicht so schwer sein, dachte ich. Ist es aber! Es kommt nicht nur auf das Ergebnis an, sondern die Art des Brennofens ist enorm wichtig. Und dann kehrt Ernst in seine deutsche Heimat zurück, mit dem Versprechen eines japanischen Meisters ihm im fernen Europa einen solchen Ofen zu bauen. Als der Meister ein paar Jahre später in der tiefsten deutschen Provinz eintrifft, treffen Welten aufeinander und ich habe mich an vielen Stellen bestens amüsiert. Vor allem das Ende des Romans führte die Arroganz der Kunst ad absurdum. Sie sollten unbedingt auch -Wir in Kahlebeck- vom gleichen Autor lesen. Zwar völlig anders, doch absolut gut.

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