Drama am Südpol | Robert Falcon Scotts Tagebücher der letzten Fahrt (Ausgabe zum hundertsten Jahrestag)
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Sprache:Deutsch
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.01.2011
Verlag
AuraBooks - eClassicaSeitenzahl
160 (Printausgabe)
Dateigröße
1565 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783956904813
. Mit aktuellem Begleitwort (Dez/2011) zum hundertsten Jahrestag der Erreichung des Südpols durch Amundsen und Scott
Mit einem detaillierten Inhaltsverzeichnis (nach Datum), über die eBook-Steuerung erreichbar
Es ist das vielleicht dramatischste Tagebuch der Menschheitsgeschichte, das uns Robert Scott (1868 - 1912) hinterlassen hat. Gefunden wurde es, im November 1912, acht Monate nach seinem Tod, festgefroren auf seiner Brust - neben einem ans Herz gedrückten Foto seiner Frau und seines Sohnes. Es war das tragische Ende des Wettstreits darum, als erster Mensch den Südpol zu erreichen.
Den unglaublich mühevollen Weg zum Pol schafften er und vier seiner Männer. Doch sie waren schon bei der Ankunft besiegt, denn ein anderer, Amundsen, war ihnen zuvor gekommen. Der Rückweg nach dieser unglaublichen Frustration war am Ende mörderisch. Erfrierungen und Hunger plagten die Männer, kraftlos schleppten sie sich dahin. Der erste starb an Erschöpfung. Mit zwei Gefährten schleppte sich Scott weiter, der rettenden Kante der Eiswüste entgegen. Sie erkannten, dass sie sterben würden.
Ein Suchtrupp fand sie acht Monate später in ihrem Zelt, nur 18 Kilometer von einem rettenden Zwischendepot entfernt. So fand man das Tagebuch. Es ist ein Dokument des dramatischen Untergangs. Scott schrieb die letzten Sätze, als ihm längst klar war, er würde sterben. Der letzte Eintrag:
»Freitag, 29. März
Seit dem 21. hat es unaufhörlich aus Südwest gestürmt. Jeden Tag waren wir bereit, nach unserm nur noch 20 Kilometer entfernten Depot zu marschieren, aber draußen vor der Zelttür ist die ganze Landschaft ein wirbelndes Schneegestöber. Wir können jetzt nicht mehr auf Besserung hoffen. Aber wir werden bis zum Ende aushalten; der Tod kann nicht mehr fern sein. Es ist ein Jammer, aber ich glaube nicht, daß ich noch weiter schreiben kann. R. Scott.
Um Gottes willen - sorgt für unsere Hinterbliebenen!«
Auf die erste Seite des Tagebuchs hatte er vermerkt:
»Schickt dieses Tagebuch meiner Frau! R. Scott.«
Dann strich er das Wort »Frau« durch, und schrieb darüber: »Witwe«.
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