Produktbild: Charlotte

Charlotte Roman

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2015

Verlag

DVA

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22,2/14,4/2,4 cm

Gewicht

415 g

Farbe

Messing

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Christian Kolb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04708-3

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2015

Verlag

DVA

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22,2/14,4/2,4 cm

Gewicht

415 g

Farbe

Messing

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Christian Kolb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04708-3

Herstelleradresse

DVA Dt.Verlags-Anstalt
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Die Kölnerin

    aus Palmersheim

    5/5

    10.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Top

    Eine sehr bewegende Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Lehrreich, unterhaltsam und auch spannend. Der Franzose David Foenkinos hat den Dreh für gute Bücher einfach raus. Klare Leseempfehlung!

  • Daniela B.

    5/5

    01.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte der Charlotte Salomon

    Die Erzählung beginnt in Berlin in den 1930er Jahren. Charlotte ist eine junge Frau, deren Kindheit leider nicht sehr glücklich war. Ihre Mutter hat sich genau wie viele andere Verwandten mütterlicherseits das Leben genommen. Ihr Vater ist ein erfolgreicher Arzt und hat mittlerweile wieder geheiratet - eine gefeierte Sängerin. Charlotte kommt mit vielen Künstlern, Schriftstellern, Wissenschaftlern usw. in Kontakt. Ihr eigener Traum ist es Malerin zu werden und tatsächlich wird sie trotz des aufsteigenden Nazi-Regimes an der Berliner Kunstakademie aufgenommen. Dort feiert sie frühe Erfolge und lernt in dieser Zeit ihre erste große Liebe Albert kennen, den Gesangslehrer ihrer Stiefmutter. Doch als Charlottes Vater kurzzeitig in einem Lager inhaftiert wird, woraus er zum Glück wieder entlassen wird, entschließt sich die Familie Charlotte zu ihren Großeltern in das vermeintlich sichere Südfrankreich vorzuschicken. Sie selbst wollen ebenfalls schnellstmöglich fliehen. Charlotte verlebt noch einige sowohl glückliche als auch traurige Jahre in Frankreich, wobei einzig die Malerei ihr die Kraft zum Weiterleben gibt. Ihre Familie und Albert schaffen es leider nicht ihr nach Frankreich zu folgen, dafür findet sie andere Freunde und Vertraute in ihrer neuen Umgebung bis sie wenige Monate vor Kriegsende doch noch den Nazis in die Hände fällt... Was ein toller und ergreifender Roman! Die Malerin Charlotte Salomon inklusive ihrer Werke ist mir zwar ein Begriff, doch ihre genauen Lebensumstände waren mir bisher unbekannt. Das für mich beeindruckende an David Foenkinos' Roman ist seine Erzählweise. Er schafft es in kurzen, prägnanten Sätzen alles Wichtige zu sagen und gleichzeitig eine emotionale Ebene zu schaffen. Wenn man das Buch aufschlägt, meint man im ersten Moment Gedichte zu erkennen. Eine kurzweilige Geschichte, die jedoch ein tiefes Gefühl hinterlässt. Sehr beeindruckend und lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    07.10.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich und sehr eindringlich

    Was ist David Foenkinos für ein ungewöhnlicher Autor! Vor einiger Zeit habe ich „Natalie küsst“ (DTV) von ihm gelesen und war begeistert. Danach kam bei mir „Souvenirs“ (DTV), wovon ich enttäuscht war. Und nun wollte ich eigentlich keinen neuen Versuch wagen. Aber nachdem mir Buchhändlerinnen einer kleinen Buchhandlung dieses Buch so sehr empfohlen haben, habe ich es dann doch gewagt. Und das Thema ist ja eins, welches, wie einige von Ihnen gleich erkennen werden, ich sehr gerne lese – eine Geschichte vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin. David Foenkinos erzählt dieses Mal die Geschichte von Charlotte Salomon, einer jungen Berliner Jüdin, die nur 26 Jahre alt wurde. Sie hat ein einziges, allerdings sehr umfangreiches und ungewöhnliches Werk verfasst – „Leben? Oder Theater?“. Dieses Werk umfasst ca. 800 Gouachen im expressionistischen Stil, die sie mit erläuternden Texten und Hinweisen zu Musikstücken kombiniert hat. Das Ganze ist aufgebaut wie ein Theaterstück. Und es erzählt die Geschichte ihrer Familie und ihrer großen Liebe. Als Buch ist das Werk leider nicht mehr neu erhältlich. Und die Bilder werden im Joods Historisch Museum in Amsterdam verwahrt. Und David Foenkinos erzählt nun diese Familiengeschichte. Eine tragische Geschichte, in der sehr viel von Depressionen und Selbstmord die Rede sein wird. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zum Inhalt sagen. Als ich das Buch das erste Mal aufgeschlagen hab, hat es mich erschreckt. Auf den ersten Blick sieht es nämlich so aus, als ob es ein Gedicht sei. Aber das täuscht. Der Autor schreibt nur sehr kurze Sätze und macht nach jedem Satz einen Zeilensprung. Dadurch sieht es aus wie ein Gedicht. Was anfangs etwas gekünzelt wirkt, macht nach längerem Lesen durchaus Sinn. Ich habe etwas gebraucht, bis ich in dem Buch drin war. Aber dann hat es mich nicht wieder losgelassen. Und dieser besondere Stil passt hervorragend. Charlotte war nur eine kurze Lebenszeit gegönnt. Und gerade kurz vor ihrem Ende musste sie die Zeit gut nutzen. Und so zieht einen dieses Buch mit seinen knappen Sätzen immer mehr in die Geschichte rein. Man wird beim Lesen hast atemlos. Sehr interessant ist während des Lesens, dass der Autor nicht nur die Geschichte von Charlotte Salomon erzählt, sondern auch immer wieder einmal mit einfließen lässt, wie er überhaupt auf die Idee zu diesem Roman gekommen ist, und was er während der Recherche erlebt hat. Mich hat dieses Buch zutiefst beeindruckt. Ich kann es nur empfehlen. 240 Buchseiten, die einen gefangennehmen.

  • orfe1975

    5/5

    18.09.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben der Charlotte Salomon auf besondere Art erzählt

    Cover: ---------- Das Cover zeigt einen Ausschnitt des Selbstporträts von der Malerin Charlotte Salomon. Sie schaut den Leser direkt ins Gesicht, man fühlt sich somit direkt angesprochen und passt sehr gut zum Inhalt, der von ihrem Leben handelt. Inhalt: -------- Der Autor David Foenkinos wandelt in dem Roman auf den Lebensspuren der jüdischen Malerin Charlotte Salomon, ausgehend von ihrem Werk "Leben? oder Theater?". Ihr Leben stand von vorneherein unter keinem guten Stern, sie hat aber bis zu ihrer Ermordung im KZ immer wieder gekämpft und dabei in der Entdeckung der Malerei halt gefunden. Mein Eindruck: ------------------- Das Buch überwältigt einen vollkommen und ist daher schwer in Worten zu beschreiben, ich versuche es hier und hoffe, dass es mir ansatzweise gelingt. Der Schreibstil des Autors mutet anfangs sehr sonderbar an. Er schreibt in kurzen knappen Sätzen, die oft sehr abgehackt sind. Er schreibt selber in dem Buch über seine Schreibweise, dass er beim Schreiben oft stockte. Dabei verwendet er oft Metaphern oder poetisch anmutende Satzkonstruktionen. Kurz: es ist der ungewöhnlichste Schreibstil, der mir bisher untergekommen ist. Dennoch: Ich habe mich schnell daran gewöhnt, fand ihn sogar extrem gut. Man muss allerdings sehr genau und konzentriert lesen, stellenweise geht der Autor von der Geschichte in der Vergangenheit fließend in die Gegenwart über, in der er sich auf Charlottes Spurensuche befindet. Dadurch empfand ich mich als Betrachter, wie bei französischen Filmen mit "Off-Kommentaren", wie im Film "Die Welt der Amelie" zum Beispiel. Dadurch fühlte ich mich auf angenehme Weise an der Hand genommen vom Erzähler und im "Schwung der Geschichte". Für mich ist genau dieser Stil sehr lesefördernd, ich muss aufpassen, dass ich dadurch nicht zu sehr durchrase, sondern ab und an mal innehalte und die Poesie in der Sprache genieße. Der Stil ist schwer mit Worten beschreibbar, man muss sich einfach drauf einlassen. Die Lebensstationen der Charlotte Salomon sind sehr einfühlsam geschrieben, man merkt daran, wie sehr der Autor die Malerin innerlich verehrt. Der Leser erfährt bei der Lektüre sowohl etwas über das Leben der Malerin, nebenbei aber auch über die Recherche des Autors für seine Biographie. Durch den erzählerischen Übergang von ihrer Vergangenheit in Foenkinos Gegenwart, wird Foenkinos praktisch auch ein Teil ihres Lebens. Was Charlotte Salomon in ihrem Leben widerfahren ist, ist so tragisch, das wünscht man niemandem. Es berührt, macht traurig und stellenweise wütend. Man wünscht sich ein gutes Ende, das es nicht geben wird - leider. Und doch bewundert man auch ihre Stärke, immer wieder weiterzumachen und wie sie es schafft, durch die Malerei einen gewissen inneren Halt zu finden. Foenkinos ist auf sehr außergewöhnliche Weise gelungen, eine bewegende und gleichzeitig informative Biographie über eine jüdische Malerin zu schreiben, die mittlerweile etwas in Vergessenheit geraten ist und somit wieder neugierig auf Ihre Werke zu machen. Sie führt einem jedoch auch schonungslos die Grausamkeiten zu Zeiten der Weltkriege vor Augen und regt so zusätzlich zum Nachdenken an. Fazit: ------------ Schwer einzuordnen und zu beschreiben, aber toll, unbedingt lesen!

  • orfe1975

    5/5

    18.09.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben der Charlotte…

    Das Leben der Charlotte Salomon auf besondere Art erzählt Cover: --------------- Das Cover zeigt einen Ausschnitt des Selbstporträts von der Malerin Charlotte Salomon. Sie schaut den Leser direkt ins Gesicht, man fühlt sich somit direkt angesprochen und passt sehr gut zum Inhalt, der von ihrem Leben handelt. Inhalt: ----------- Der Autor David Foenkinos wandelt in dem Roman auf den Lebensspuren der jüdischen Malerin Charlotte Salomon, ausgehend von ihrem Werk "Leben? oder Theater?". Ihr Leben stand von vorneherein unter keinem guten Stern, sie hat aber bis zu ihrer Ermordung im KZ immer wieder gekämpft und dabei in der Entdeckung der Malerei halt gefunden. Mein Eindruck: ---------------------- Das Buch überwältigt einen vollkommen und ist daher schwer in Worten zu beschreiben, ich versuche es hier und hoffe, dass es mir ansatzweise gelingt. Der Schreibstil des Autors mutet anfangs sehr sonderbar an. Er schreibt in kurzen knappen Sätzen, die oft sehr abgehackt sind. Er schreibt selber in dem Buch über seine Schreibweise, dass er beim Schreiben oft stockte. Dabei verwendet er oft Metaphern oder poetisch anmutende Satzkonstruktionen. Kurz: es ist der ungewöhnlichste Schreibstil, der mir bisher untergekommen ist. Dennoch: Ich habe mich schnell daran gewöhnt, fand ihn sogar extrem gut. Man muss allerdings sehr genau und konzentriert lesen, stellenweise geht der Autor von der Geschichte in der Vergangenheit fließend in die Gegenwart über, in der er sich auf Charlottes Spurensuche befindet. Dadurch empfand ich mich als Betrachter, wie bei französischen Filmen mit "Off-Kommentaren", wie im Film "Die Welt der Amelie" zum Beispiel. Dadurch fühlte ich mich auf angenehme Weise an der Hand genommen vom Erzähler und im "Schwung der Geschichte". Für mich ist genau dieser Stil sehr lesefördernd, ich muss aufpassen, dass ich dadurch nicht zu sehr durchrase, sondern ab und an mal innehalte und die Poesie in der Sprache genieße. Der Stil ist schwer mit Worten beschreibbar, man muss sich einfach drauf einlassen. Die Lebensstationen der Charlotte Salomon sind sehr einfühlsam geschrieben, man merkt daran, wie sehr der Autor die Malerin innerlich verehrt. Der Leser erfährt bei der Lektüre sowohl etwas über das Leben der Malerin, nebenbei aber auch über die Recherche des Autors für seine Biographie. Durch den erzählerischen Übergang von ihrer Vergangenheit in Foenkinos Gegenwart, wird Foenkinos praktisch auch ein Teil ihres Lebens. Was Charlotte Salomon in ihrem Leben widerfahren ist, ist so tragisch, das wünscht man niemandem. Es berührt, macht traurig und stellenweise wütend. Man wünscht sich ein gutes Ende, das es nicht geben wird - leider. Und doch bewundert man auch ihre Stärke, immer wieder weiterzumachen und wie sie es schafft, durch die Malerei einen gewissen inneren Halt zu finden. Foenkinos ist auf sehr außergewöhnliche Weise gelungen, eine bewegende und gleichzeitig informative Biographie über eine jüdische Malerin zu schreiben, die mittlerweile etwas in Vergessenheit geraten ist und somit wieder neugierig auf Ihre Werke zu machen. Sie führt einem jedoch auch schonungslos die Grausamkeiten zu Zeiten der Weltkriege vor Augen und regt so zusätzlich zum Nachdenken an. Fazit: ----------- Schwer einzuordnen und zu beschreiben, aber toll, unbedingt lesen!

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