Produktbild: Rilke und die Frauen

Rilke und die Frauen Biografie eines Liebenden

2

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.03.2015

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

22676 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492970259

Beschreibung

Rezension

»Heimo Schwilk zeichnet ein irritierendes Psychogramm des Dichters – und er beschreibt die Frauen, die ihn geliebt, gefördert und inspiriert haben. Eine Seelen-Biografie und ein Stück Zeitgeschichte – glänzend geschrieben und wunderbar zu lesen.«, Bayern 2, 01.12.2015

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

09.03.2015

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

22676 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492970259

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Rilke und die Frauen zeigt…

renlla7130 aus Dessau am 16.08.2016

Bewertungsnummer: 2706359

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rilke und die Frauen zeigt den Dichter von einer Seite, die nicht so bekannt ist wie seine Gedichte. Liebe war für ihn immer etwas Geistiges und erst in zweiter Linie Körperliches. Sie floss vor allem in sein Werk ein und war so etwas wie eine große Ehre für die Frauen, die für ihn da waren. So entstanden solche wunderbaren Gedichtzeilen, wie ich sie z. B. meinem "Schwebezustand" vorangestellt habe: Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hin heben über dich zu andern Dingen? (aus: Rainer Maria Rilke, LIEBES-LIED)

Rilke und die Frauen zeigt…

renlla7130 aus Dessau am 16.08.2016
Bewertungsnummer: 2706359
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rilke und die Frauen zeigt den Dichter von einer Seite, die nicht so bekannt ist wie seine Gedichte. Liebe war für ihn immer etwas Geistiges und erst in zweiter Linie Körperliches. Sie floss vor allem in sein Werk ein und war so etwas wie eine große Ehre für die Frauen, die für ihn da waren. So entstanden solche wunderbaren Gedichtzeilen, wie ich sie z. B. meinem "Schwebezustand" vorangestellt habe: Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hin heben über dich zu andern Dingen? (aus: Rainer Maria Rilke, LIEBES-LIED)

Leben, Lieben und Leiden des Rilke

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 05.04.2017

Bewertungsnummer: 1010920

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rilke, einer der wohl grössten deutschen Dichter, hat ein Thema immer wieder in seine Verse gepackt: Die Liebe. Aus seiner Feder stammen Gedichte, welche daraufhin über Jahrzehnte zwischen Liebenden ausgetauscht wurden. Es sind Gedichte, welche die Liebe feiern, sie hochheben. Es sind aber auch Gedichte eines Mannes, der selber einerseits zeitlebens auf der Suche nach (mütterlicher) Liebe war, sie andererseits aber nie auf Dauer leben konnte. Heimo Schwilk zeichnet im vorliegenden Buch das Bild eines Mannes, welcher früh von der Mutter verlassen wurde und der unter diesem Verlust zeitlebens litt. So sehr er seine Mutter teilweise in Briefen an verschiedene Adressaten beschuldigte und beschimpfte, so wenig kam er von ihr los. Davon zeugen nicht nur sein ganzes Leben begleitende Rituale, sondern auch ein lebenslanger Briefwechsel mit der Mutter sowie wohl auch sein Verhalten Frauen gegenüber. Und um dieses geht es im vorliegenden Buch. Heimo Schwilk stellt Rilkes Beziehungen zu den unterschiedlichsten Frauen vor, den meisten von ihnen war eines gemeinsam: Sie unterstützten ihn (vor allem finanziell und teilweise auch emotional) in seiner Kunst. Seinem Schreiben gehörte wohl seine ganz grosse Liebe, denn diesem unterordnete er alles andere. So war denn auch die grösste Angst in seinem Leben immer wieder, ausgeschrieben zu sein. Sein Leben, dessen war er sich bewusst, gehörte der Kunst und für diese brauchte er eines dringend: Einsamkeit. Und natürlich das nötige Geld, um sich das Leben angenehm zu machen. Wer nun denkt, er sei ein blosser Profiteur der Gunst der reichen Frauen gewesen, dem muss insofern widersprochen werden, als diese ja – vor allem verführt durch seine Worte in der Dichtung und in Briefen – ihn freiwillig unterstützten, weil sie an ihn und seine Dichtung glaubten. Zudem zeichnete Rilke eines ganz gewiss aus: Dankbarkeit. So sagte denn auch der Philosoph Hans Blumenberg über Rilke: Zwar kein Meister der Verführung, aber ein Meister der Dankbarkeit. Er war es. Heimo Schwilk gelingt es, in einer leicht lesbaren Weise das Leben und Lieben (auf seine Weise tat er durchaus) des Rainer Maria Rilke nachzuzeichnen anhand seiner Beziehungen zu verschiedenen Frauen. Ab und an tut er das auf eine fast schon spöttisch anmutende Weise, die nicht immer angebracht scheint, dabei beweist er aber grosse Kenntnis des Lebens und Werks Rilkes und öffnet einen Blick hinter die Kulissen des ganz in seiner Kunst aufgehenden Dichters. Fazit: Ein gut lesbares, tiefe Einblicke gewährendes Buch über das Leben und Lieben Rainer Maria Rilkes. Absolut empfehlenswert!

Leben, Lieben und Leiden des Rilke

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 05.04.2017
Bewertungsnummer: 1010920
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rilke, einer der wohl grössten deutschen Dichter, hat ein Thema immer wieder in seine Verse gepackt: Die Liebe. Aus seiner Feder stammen Gedichte, welche daraufhin über Jahrzehnte zwischen Liebenden ausgetauscht wurden. Es sind Gedichte, welche die Liebe feiern, sie hochheben. Es sind aber auch Gedichte eines Mannes, der selber einerseits zeitlebens auf der Suche nach (mütterlicher) Liebe war, sie andererseits aber nie auf Dauer leben konnte. Heimo Schwilk zeichnet im vorliegenden Buch das Bild eines Mannes, welcher früh von der Mutter verlassen wurde und der unter diesem Verlust zeitlebens litt. So sehr er seine Mutter teilweise in Briefen an verschiedene Adressaten beschuldigte und beschimpfte, so wenig kam er von ihr los. Davon zeugen nicht nur sein ganzes Leben begleitende Rituale, sondern auch ein lebenslanger Briefwechsel mit der Mutter sowie wohl auch sein Verhalten Frauen gegenüber. Und um dieses geht es im vorliegenden Buch. Heimo Schwilk stellt Rilkes Beziehungen zu den unterschiedlichsten Frauen vor, den meisten von ihnen war eines gemeinsam: Sie unterstützten ihn (vor allem finanziell und teilweise auch emotional) in seiner Kunst. Seinem Schreiben gehörte wohl seine ganz grosse Liebe, denn diesem unterordnete er alles andere. So war denn auch die grösste Angst in seinem Leben immer wieder, ausgeschrieben zu sein. Sein Leben, dessen war er sich bewusst, gehörte der Kunst und für diese brauchte er eines dringend: Einsamkeit. Und natürlich das nötige Geld, um sich das Leben angenehm zu machen. Wer nun denkt, er sei ein blosser Profiteur der Gunst der reichen Frauen gewesen, dem muss insofern widersprochen werden, als diese ja – vor allem verführt durch seine Worte in der Dichtung und in Briefen – ihn freiwillig unterstützten, weil sie an ihn und seine Dichtung glaubten. Zudem zeichnete Rilke eines ganz gewiss aus: Dankbarkeit. So sagte denn auch der Philosoph Hans Blumenberg über Rilke: Zwar kein Meister der Verführung, aber ein Meister der Dankbarkeit. Er war es. Heimo Schwilk gelingt es, in einer leicht lesbaren Weise das Leben und Lieben (auf seine Weise tat er durchaus) des Rainer Maria Rilke nachzuzeichnen anhand seiner Beziehungen zu verschiedenen Frauen. Ab und an tut er das auf eine fast schon spöttisch anmutende Weise, die nicht immer angebracht scheint, dabei beweist er aber grosse Kenntnis des Lebens und Werks Rilkes und öffnet einen Blick hinter die Kulissen des ganz in seiner Kunst aufgehenden Dichters. Fazit: Ein gut lesbares, tiefe Einblicke gewährendes Buch über das Leben und Lieben Rainer Maria Rilkes. Absolut empfehlenswert!

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Rilke und die Frauen

von Heimo Schwilk

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