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Lea Novelle

16

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

33062

Erscheinungsdatum

01.09.2012

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1153 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446241176

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

33062

Erscheinungsdatum

01.09.2012

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1153 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446241176

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eindringlich und aufwühlend

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052081

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kometenhafter Aufstieg einer aussergewöhnlichen Begabung - und ebensolcher Absturz - ein Leben, das immer mehr zerbröselt… zurück bleibt ein Scherbenhaufen, an dem sich nicht nur der Vater wund ritzt sondern auch die Lesenden… So jedenfalls mein Eindruck! ‘Lea’ von Pascal Mercier ist keine leichte Kost. In einem Cafe in Saint-Rémy (Provence) begegnen sich zufällig Adrian Herzog und Martijn Van Vliet. Sie kommen ins Gespräch, fahren zusammen zurück nach Bern - eine Heimreise, die für Herzog zur Reise ins Leben eines Anderen wird… In erschütternden, aufwühlenden Bildern erzählt Van Vliet die Geschichte seiner Tochter Lea. In ihrer Trauer um die verstorbene Mutter festgefroren, taut die 8-jährige unter Geigenklängen auf. Unversehens im Berner Bahnhof in ihr Herz gefallen, will auch sie das Geigenspiel erlernen. Der verwitwete Vater tut alles, um seiner zu neuem Leben erwachten Tochter den Wunsch zu erfüllen. - Aus der Leidenschaft wird immer mehr Obsession und letztendlich Destruktion - sowohl für die Tochter als auch in für den Vater. Man fällt gleicherweise in die Seelenabgründe des einen wie des andern… - Van Vliet reflektiert die Jahre vom Beginn des Übens bis zum Zusammenbruch… und Adrian Herzog hört geduldig zu - wird in den Sog der starken Bilder und Momente hinein gezogen - und rührt dabei an seine eigene Geschichte - ebenfalls (nach Scheidung) allein erziehend, hat er seine Tochter in ein Internat gegeben. Der Faden zu ihr scheint, wenn nicht ganz zerrissen, so doch sehr dünn… Van Vliets Erzählung wird zu einem Anknüpfungspunkt zu seiner eigenen Geschichte und Beziehung zur Tochter. Die Novelle lässt sich nicht eigentlich in einer Rezension verbalisieren - man muss sich ihr stellen und sie in sich hinein gleiten, fallen lassen… Mich hat sie enorm berührt. Wie Mercier es versteht, das Psychogramm der einzelnen Beteiligten zu zeichnen, ist einfach nur fantastisch - und genau darum auch beklemmend. Ich habe das Gefühl, aus dieser Geschichte geht man anders heraus als hinein…

eindringlich und aufwühlend

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052081
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kometenhafter Aufstieg einer aussergewöhnlichen Begabung - und ebensolcher Absturz - ein Leben, das immer mehr zerbröselt… zurück bleibt ein Scherbenhaufen, an dem sich nicht nur der Vater wund ritzt sondern auch die Lesenden… So jedenfalls mein Eindruck! ‘Lea’ von Pascal Mercier ist keine leichte Kost. In einem Cafe in Saint-Rémy (Provence) begegnen sich zufällig Adrian Herzog und Martijn Van Vliet. Sie kommen ins Gespräch, fahren zusammen zurück nach Bern - eine Heimreise, die für Herzog zur Reise ins Leben eines Anderen wird… In erschütternden, aufwühlenden Bildern erzählt Van Vliet die Geschichte seiner Tochter Lea. In ihrer Trauer um die verstorbene Mutter festgefroren, taut die 8-jährige unter Geigenklängen auf. Unversehens im Berner Bahnhof in ihr Herz gefallen, will auch sie das Geigenspiel erlernen. Der verwitwete Vater tut alles, um seiner zu neuem Leben erwachten Tochter den Wunsch zu erfüllen. - Aus der Leidenschaft wird immer mehr Obsession und letztendlich Destruktion - sowohl für die Tochter als auch in für den Vater. Man fällt gleicherweise in die Seelenabgründe des einen wie des andern… - Van Vliet reflektiert die Jahre vom Beginn des Übens bis zum Zusammenbruch… und Adrian Herzog hört geduldig zu - wird in den Sog der starken Bilder und Momente hinein gezogen - und rührt dabei an seine eigene Geschichte - ebenfalls (nach Scheidung) allein erziehend, hat er seine Tochter in ein Internat gegeben. Der Faden zu ihr scheint, wenn nicht ganz zerrissen, so doch sehr dünn… Van Vliets Erzählung wird zu einem Anknüpfungspunkt zu seiner eigenen Geschichte und Beziehung zur Tochter. Die Novelle lässt sich nicht eigentlich in einer Rezension verbalisieren - man muss sich ihr stellen und sie in sich hinein gleiten, fallen lassen… Mich hat sie enorm berührt. Wie Mercier es versteht, das Psychogramm der einzelnen Beteiligten zu zeichnen, ist einfach nur fantastisch - und genau darum auch beklemmend. Ich habe das Gefühl, aus dieser Geschichte geht man anders heraus als hinein…

Entfremdung zwischen Vater und Tochter und Musik als Bindeglied

Stefanie Loebel aus Berlin am 14.04.2020

Bewertungsnummer: 1315633

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine eindrucksvolle und beklemmende Geschichte über das Nicht-Loslassen-Können eines Vaters sowie darüber, warum neben einer bedingungslosen Leidenschaft auch immer noch weitere Aspekte dem Leben eines Menschen einen Sinn geben sollten. Eine Geschichte über Musik als Heilung, der Schwierigkeit, Gefühle zu zeigen, und einer Besessenheit, die schließlich in einer Tragödie endet. Wunderschön geschrieben und hervorragend durch das Nachwort des Autors abgerundet.

Entfremdung zwischen Vater und Tochter und Musik als Bindeglied

Stefanie Loebel aus Berlin am 14.04.2020
Bewertungsnummer: 1315633
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine eindrucksvolle und beklemmende Geschichte über das Nicht-Loslassen-Können eines Vaters sowie darüber, warum neben einer bedingungslosen Leidenschaft auch immer noch weitere Aspekte dem Leben eines Menschen einen Sinn geben sollten. Eine Geschichte über Musik als Heilung, der Schwierigkeit, Gefühle zu zeigen, und einer Besessenheit, die schließlich in einer Tragödie endet. Wunderschön geschrieben und hervorragend durch das Nachwort des Autors abgerundet.

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Lea

von Pascal Mercier

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