Hören, sehen, riechen, spüren. Karl-Markus Gauß erzählt von den ersten sinnlichen Eindrücken eines kleinen Jungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts und entwirft zugleich das Bildnis des Autors als verwöhntes Kind. Die Aufmerksamkeit des namenlosen Erzählers folgt der Stimme aus dem Radio, den Worten der Eltern, Geschwister und Gesprächen in anderen Sprachen. Er erkundet das Zimmer, die Wohnung, das Haus. In dieser kleinen Welt wetterleuchtet die große: Der gerade vergangene und der neue, der Kalte Krieg bleiben in dieser Kindheit immer präsent. Hier zeigt sich ein Kind, das früh die Macht der Wörter erahnt und sich in den Geschichten, die es hört, die Welt auf eigene Weise erklärt.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Marie-Therese Reisenauer
aus Wien
5/5
30.07.2013
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ja, so war es wirklich
Ein einfaches Buch. Gauß schildert seine Kindheit. Boshafte werden sagen, viel hat er nicht erlebt, gerade mal 112 Seiten. Aber viel authentischere Bücher als dieses, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Alleine die Sache mit dem Cibazol und dem Wundschorf. Ach, Sie gehören nicht dieser Generation an? Na, dann haben´s aber was versäumt. Als Trost können´s wenigstens nachlesen. Danke Karl-Markus Gauß!
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