Würde! Wer beruft sich nicht auf sie? Und wer braucht sie, außer als Phrase? Emporkömmlinge, Provinzpotentaten und Steuerbetrüger, die frech versuchen, mit ihren Lügen durchzukommen; käufliche Politiker und Medien, denen nicht zu trauen ist; Bankenspekulationen, die den Staat und Europa bedrohen und für die der Steuerzahler haftet. Selbst die jüngste Opposition ist diebisch: Naiv setzen die Piraten auf die Diktatur des Digitalen und pfeifen auf die Unantastbarkeit geistigen Eigentums. Politik und Wirtschaft in Österreich und der EU sehen schlecht aus. Armin Thurnher schreibt in diesem Buch über das, was unserer Gesellschaft abhandengekommen ist - Ethik und Würde.
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5.0/5.0
Marie-Therese Reisenauer
aus Wien
5/5
10.10.2013
Buch (Taschenbuch)
Chapeau, Herr Thurher
Um Österreich ist es rein von den wirtschaftspolitischen Daten her nicht so schlecht bestellt. Je nach Statistik, zwet-, oder drittreichstes Land der EU, das kann sich sehen lesen. Doch was servieren einen die Medien im Alltag: Korruption, Betrug quer durch alle Gesellschaftsschichten und Parteien. Kann es sein, dass dem Land in den letzten Jahren etwas verloren ging, was in früheren Zeiten Inhalt eines jeden Klassikers war? Nämlich Ethik und Würde. Mehr Thurnhers braucht das Land!
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