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Produktbild: Wir töten Stella
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Marlen Haushofer

1. Wir töten Stella

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Marlen Haushofer

1. Wir töten Stella

Wir töten Stella

Gesprochen von
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13,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Elisabeth Schwarz

Spieldauer

1 Stunde und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.09.2005

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844901917

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Elisabeth Schwarz

Spieldauer

1 Stunde und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.09.2005

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844901917

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    5/5

    17.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Psychologische Abgründe

    Wir töten Stella – ein eindringlicher Titel und einer, der direkt mein Interesse geweckt hat und Fragen auftauchen lassen hat. Wer ist „wir“, warum und wie wurde Stella getötet? In der Retrospektive bin ich mir unsicher, wie weit diese Fragen vollkommen beantwortet wurden und gleichzeitig schafft es die Novelle auf brillante Art und Weise dem Leser das Gefühl zu geben, dass diese Fragen eindeutig beantwortet wurden. Anna, seit Jahren verheiratet, Hausfrau in den 50er Jahren, erzählt aus der Ich-Perspektive von den Ereignissen, die zu Stellas Tod führten. Doch war es Mord, ein Unfall, Selbstmord? Es wird nie ausgesprochen, Anna macht Andeutungen, Indizien, und daraus entwickelt sich die Dynamik des Geschehens. Doch kein einziges Mal wird das „Verbrechen“ deutlich ausgesprochen und benannt, ganz im Gegenteil. Und doch schafft es der Roman durch Annas Mutmaßungen und Intuition zu vermitteln, dass ein Verbrechen geschehen ist, dass Stella Unrecht getan wurde, dass sie gemordet wurde. Der Schreibstil und die Erzählweise sind sachlich und oftmals sehr reflektiert, er springt zwischen vagen Andeutungen und drastischen Gedanken. Schwarz und weiß wird hier oftmals ein Grauton und in dessen Nuancen bewegt sich der gesamte Roman. Hier geht es um mehr als nur die Geschichte, auch ein Hinweis auf die Nachkriegsgeneration, auf familiäre Traumata und klassische Geschlechterrollen sind in verschiedensten Teilen des Romans zu finden. Mich hat der Roman erschreckt und fasziniert gleichzeitig, der Zynismus und die Abgestumpftheit, in der die Geschichte erzählt wurde, ist eindringlichst erzählt. Eine große Leseempfehlung und fünf Sterne, für einen Roman, der unter die Haut geht und mich nachdenklich zurückgelassen hat.

  • SimoneF

    3/5

    11.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    leider nicht meins...

    Vor einer Weile habe ich von Marlen Haushofer „Die Wand“ gelesen und war etwas enttäuscht. Nun wollte ich einem anderen Werk noch eine Chance geben. Leider kann mich auch diese Novelle „Wir töten Stella“ nicht fesseln, zu stark sind die Parallelen in der Grundhaltung der Protagonistin Anna. Auch hier erwähnt die Autorin zweimal eine Art Glaswand, durch die sich Anna vom Rest der Welt getrennt fühlt. Sie wirkt resigniert, depressiv, handlungsunfähig. Einzig Wolfgang, der Sohn der Familie, löste in mir Empathie aus, weil er sowohl seinen Vater als auch seine Mutter durchschaut. Der Roman passt für mich nicht mehr in die heutige Zeit, weil ich die Frauenfigur als schwach und feige empfinde. Sie ist geradezu symbiotisch vernarrt in ihren Sohn, handelt intrigant, lässt das ihnen anvertraute Mädchen Stella sehenden Auges in ihr Unglück rennen und bewahrt nach außen den schönen Schein. Das erinnert mich zu sehr an veraltete Geschlechterklischees.

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