'Die Wissenschaft ist das was Wissen schafft', schrieb Naturphilosoph Johann Wilhelm Ritter 1806. Für Naturphilosophie, im Gegensatz zum gegenwärtigen philosophischen Naturalismus, der die Wissenschaft zur Quelle für gerechtfertigte epistemische Modelle reduziert, ist Wissenschaft eine produktive Kunst, ein plastischer Ausdruck des noch nicht Gewussten, das, insofern es geschaffen ist, selbst das Produkt derselben Naturkräfte ist, die es analysiert. Das modernistische Bedürfnis nach einer 'synthetischen' oder 'genetischen' Philosophie als Kern der Naturphilosophien Schellings, Deleuze’ und Malevitschs verortend, veranschaulicht an der Chemie, Physik, Kosmologie und Geologie, entwerfen Iain Grants Essays den philosophischen Futurismus, der aus einer Natur folgt, die dann inflationär ist, wenn das Wissen von ihr eine lokale Eigenschaft der Natur ist, die es produziert.
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