Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...
Kundinnen und Kunden meinen
3.1/5.0
Bewertung
aus Solingen
5/5
29.03.2016
eBook (ePUB)
Unterhaltung ist das was zählt
Für mich gibt es nur ein ganz wichtiges Bewertungskriterium. Hat mich das Buch Unterhalten: ja oder nein.
Ich wollte das Buch immer weiter lesen. Also hat es mich wohl Unterhalten. Ich finde die starken jugendlichen Charaktere gut gezeichnet. Sie entwickeln sich alle weiter und glücklicherweise stehen die Romanzen nicht zu sehr im Vordergund. Es gibt einige gut konstruierte Überraschungen und zimperlich ist die Geschichte auch nicht immer. Für mich ein guter Mix. Ich suche aber auch nicht nach Anspruchsvoller Literatur. Wer das erste Buch mochte, sollte von diesem auf keinen Fall enttäuscht sein.
Bewertung
aus Heidenrod
4/5
06.03.2016
eBook (ePUB)
Fortsetzung
Ich war sehr begeistert und dennoch etwas enttäuscht von dem Buch. Die Story ist super und auch die verschiedenen Perspektiven machen das Buch sehr interessant und spannend. Dennoch sollte man sich Zeit nehmen damit man alles versteht.
Durch die verschiedenen Perspektiven passiert von der Handlung nicht viel was mir persönlich nichts ausgemacht hat. Was mein Kritikpunkt ist das sich die Gedanken und Erinnerungen extrem in die Länge ziehen und es dadurch kompliziert und auch langweilig wird.
Ansonsten sehr gutes Buch ich freu mich auf die Umsetzung in dem Film
Petra Donatz
1/5
28.07.2015
eBook (ePUB)
"Die Geschichte geht weiter und versinkt im Meer der Langeweile "
Klappentext
Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...
Über den Autor
Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt oder darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.
Meine Meinung
Story
Die Geschichte geht da weiter, wo der erste Teil endet. Die Überlebenden sitzen in einem Hotel fest und überlegen wie sie der Alien Invasion Herr werden können. Dazu gibt es Rückblicke in ihrem Leben.
Schreibstil
Das Buch ist alles andere als leicht zu lesen. Ich habe den Eindruck, es ging Yancey hauptsächlich darum außergewöhnliche Sätze zu formen.
Charaktere
Mit den diversen Charakteren konnte ich nicht warm werden, dass sie auch noch verschiedenen Namen haben macht es dem Leser nicht gerade leicht, in einer sowieso schon schwer erzählten Geschichte zurecht zu kommen.
Mein Fazit
Ich sage es gleich vorweg, eins der langweiligsten Bücher die ich bisher gelesen habe
und ich habe auf Seite 140 Abgebrochen. Darüber täuschen auch nicht die ungewöhnlichen und hochtrabenden Sätze hinweg. Ich hatte mich ehrlich auf die Fortsetzung gefreut und bin sehr enttäuscht worden, schade um die Zeit. Ich vergebe eine von fünf Sternen. Für mich ein absoluter Flop.
Jenny Wons
aus Bergheim
5/5
07.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine meiner Lieblingsdystopien
Mit Das unendliche Meer setzt Rick Yancey seine dystopische Alien-Invasionsgeschichte kompromisslos fort und liefert einen Mittelband, der nicht nur die Spannung hält, sondern die emotionale und moralische Tiefe der Trilogie deutlich erweitert. Während viele zweite Teile dazu neigen, als bloße Übergangsbände zu fungieren, nutzt Yancey diesen Roman gezielt, um seine Figuren weiterzuentwickeln, neue Perspektiven einzuführen und zentrale Fragen nach Menschlichkeit, Identität und Überleben in den Vordergrund zu stellen.
Handlung
Die Geschichte setzt direkt nach den Ereignissen von Die 5. Welle ein. Eine klassische Zusammenfassung des Vorgängerbandes fehlt bewusst – ein erzählerischer Kniff, der hervorragend funktioniert. Statt dem Leser alles erneut zu erklären, zwingt Yancey ihn, sich aktiv zu erinnern und wieder in diese zerstörte Welt hineinzufinden. Das verleiht der Geschichte eine rohe Authentizität und unterstreicht das Gefühl von Orientierungslosigkeit, das auch die Figuren begleitet.
Cassie, Ben, Sam und die übrigen Überlebenden haben sich in einem verlassenen Hotel verschanzt. Sie warten – auf Sicherheit, auf Antworten und vor allem auf Evan Walker, dessen Schicksal nach dem dramatischen Ende des ersten Bandes ungewiss ist. Doch Stillstand ist in dieser Welt keine Option. Die Bedrohung durch die „Anderen“ wird immer perfider: Die Aliens töten nicht mehr nur, sie manipulieren, täuschen und benutzen gezielt menschliche Emotionen gegen ihre Opfer. Die Grenze zwischen Freund und Feind verschwimmt zunehmend.
Der Roman entfaltet sich in zwei großen Handlungssträngen, die sich thematisch ergänzen, aber emotional sehr unterschiedlich wirken. Während Cassies Gruppe vor allem ums nackte Überleben kämpft, eröffnet die zweite Handlungsebene eine ganz neue Perspektive auf den Krieg – eine, die vieles infrage stellt, was bisher als sicher galt. Diese Struktur sorgt für konstanten Spannungsaufbau und verhindert jede Form von Leerlauf.
Charaktere
Die größte Stärke von Das unendliche Meer liegt ohne Zweifel in seinen Figuren.
Cassie bleibt eine erfrischend starke weibliche Hauptfigur. Sie ist intelligent, sarkastisch, wütend und zweifelnd – aber niemals passiv. Besonders positiv fällt auf, dass sie sich von romantischen Illusionen löst und Evan kritisch hinterfragt. Ihre Auseinandersetzungen mit ihm sind ehrlich, schmerzhaft und realistisch. Cassie ist keine Heldin ohne Angst, sondern eine junge Frau, die trotz Angst handelt.
Ben (Zombie) wächst endgültig über seine frühere Rolle hinaus. Als Anführer übernimmt er Verantwortung, trifft schwierige Entscheidungen und zeigt dabei sowohl Entschlossenheit als auch Mitgefühl. Seine Entwicklung macht ihn zu einer der sympathischsten Figuren des Romans, und seine Dynamik mit den anderen Gruppenmitgliedern wirkt glaubwürdig und organisch.
Evan Walker hingegen bleibt bewusst distanziert. Seine innere Zerrissenheit, seine Schuldgefühle und seine Unklarheit über die eigene Identität machen ihn zu einer tragischen Figur. Dass Cassie ihm nicht alles durchgehen lässt, verleiht ihrer Beziehung Tiefe und verhindert romantische Verklärung.
Auch die Nebenfiguren – insbesondere die Kinder – tragen viel zur emotionalen Wirkung des Romans bei. Sie sind nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern verkörpern genau das, was auf dem Spiel steht: die Zukunft der Menschheit.
Stil, Atmosphäre und Themen
Rick Yanceys Schreibstil ist direkt, eindringlich und schnörkellos. Er beschönigt nichts. Gewalt, Dreck, Hunger, Angst und Tod werden schonungslos dargestellt, ohne voyeuristisch zu wirken. Gerade diese Ehrlichkeit macht den Roman so wirkungsvoll. Die Welt fühlt sich kalt, gefährlich und real an.
Trotz der düsteren Atmosphäre gelingt es Yancey immer wieder, humorvolle Momente einzubauen – meist in Form von trockenem Sarkasmus oder schwarzem Humor. Diese kleinen Lichtblicke verstärken die emotionale Bindung zu den Figuren und sorgen dafür, dass die Geschichte nie erdrückend wirkt.
Zentrale Themen des Romans sind Opferbereitschaft, Identitätsverlust und die Frage, was Menschlichkeit eigentlich bedeutet. Immer wieder stehen die Figuren vor moralischen Entscheidungen, bei denen es kein klares Richtig oder Falsch gibt. Besonders stark sind die philosophischen Reflexionen darüber, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn ihm alles genommen wird – Sicherheit, Familie, Zukunft und sogar der eigene Körper.
Erzählerisch überzeugen die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven, die das Tempo hochhalten und den Roman extrem „suchterzeugend“ machen. Das berühmte „nur noch ein Kapitel“ funktioniert hier bis zur letzten Seite.
Ende und Wirkung
Auch wenn das Ende weniger explosiv ist als erwartet, erfüllt es seinen Zweck als Vorbereitung auf den finalen Band. Nicht alle Fragen werden beantwortet, doch die Enthüllungen sind intensiv genug, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Die offenen Enden fühlen sich nicht frustrierend an, sondern bewusst gesetzt.
Fazit
Das unendliche Meer ist ein herausragender zweiter Band, der zeigt, wie tiefgründig, emotional und brutal ehrlich eine Jugenddystopie sein kann. Der Roman verzichtet auf einfache Antworten und romantische Verklärung und setzt stattdessen auf starke Charakterentwicklung, moralische Komplexität und eine bedrückend realistische Darstellung des Überlebens.
Rick Yancey beweist einmal mehr, dass seine größte Stärke nicht die Action, sondern das Menschliche im Unmenschlichen ist.
5 von 5 Sternen!
Tilly Jones bloggt
3/5
14.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Zäher zweiter Teil
Inhalt/Meinung
Teil 2 der „Die fünfte Welle“-Reihe. Endlich habe ich es auch geschafft, den zweiten Teil zu lesen. Hat ja auch nur *husthust* mehrere Jahre gedauert. (Sechs. Ich hab nachgesehen.)
Naja, ändert ja nix am Inhalt. Wie fand ich „Das unendliche Meer“ nun? Tja. Etwas unendlich, ehrlich gesagt.
Der zweite Band setzt fast genau da an, wo Band 1 endete und ich kam wirklich schnell wieder rein. Der Schreibstil ist mega und gefällt mir persönlich mit am Besten bei der Geschichte. Jede Figur hat ihre eigene Stimme, ich konnte mich sofort in jede Figur einfühlen und mit ihr mitfühlen.
Dennoch zog sich Band 2 meiner Meinung nach etwas hin während des Lesens. Es ist ein Mittelteil und ist mMn nur dafür da, uns Leser irgendwo hin zu führen. Leider wirkt sich das auf die Handlung aus, denn ich hatte nicht das Gefühl, dass wirklich viel passiert ist. Ich hab das schon bei mehreren zweiten Bänden erlebt, die einfach nur zur Füllung da sind. Die Handlungsstränge teilen sich schnell auf, wir verfolgen verschiedene Figuren auf ihrem Weg durch die Welt und auf der Flucht vor den Aliens, aber es gibt auch einige Rückblicke, verwirrende Szenen, bei denen mir aktuell noch nicht klar ist, was sie mir sagen sollten und nicht wirklich voranbringende Handlung.
Ich weiß jetzt zwar, wie es weitergeht (und lese natürlich auch endlich Band 3), aber passiert ist einfach nicht viel, was wirklich interessant gewesen wäre. Es vergeht kaum Zeit und die verschiedenen Perspektiven von Figuren, zu denen ich nicht wirklich eine Bindung hatte, machten das Lesen dieses Bandes für mich nicht ganz einfach. Es war zäh, es zog sich und wenn ich die Reihe nicht endlich beenden wollen würde, hätte ich das Buch wohl schnell wieder weglegt. Natürlich will ich wissen, wie das große Ganze endet, aber hier wäre an einigen Stellen mehr Erklärungen wirklich gut gewesen, an anderen Stellen dafür weniger Geschwafel und mehr Inhalt.
Die Figuren sind meiner Meinung genau die gleichen, wie am Ende von Band 1 und sie verändern sich auch nicht wirklich bis zum Ende hin. Einige Zusammenhänge sind schwierig zu verstehen, weil der Autor ein wenig seinen inneren Goethe rauslässt und die Verbindungen zu anderen, großen Zusammenhängen erst spät klarer werden. Das erschwert das Leseerlebnis zwischendurch mMn stark.
Zum Inhalt kann ich wirklich nichts sagen. Es passiert kaum etwas und ich will nicht spoilern.
Fazit
„Das unendliche Meer“ zieht sich zwischendurch wirklich unendlich in die Länge. Fehlender, spannender Inhalt und verwirrende Perspektivwechsel / Rückblenden sorgten dafür, dass das Lesen von Band 2 zu einer kleinen Herausforderung wurde. Ich frage mich, was die Filmemacher aus diesem Teil gemacht hätten und ob der Film besser als das Buch geworden wäre.
Wer wissen will, wie die Reihe endet, muss Band 2 natürlich lesen, aber soll mMn die Erwartungen runterschrauben.
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