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Produktbild: Januskinder
Band 3

Januskinder Kriminalroman

Aus der Reihe Chefermittler Charkow
6

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.02.2015

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,8/11,8/3,2 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1015

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1682-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.02.2015

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,8/11,8/3,2 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1015

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1682-8

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
Deutschland
Email: info@gmeiner-verlag.de
Url: www.gmeiner-verlag.de
Telephone: +49 7575 20950
Fax: +49 7575 209529

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    05.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    wie die Büchse der Pandora

    Richmanns Krimi dreht sich um entführte Babys, die letztendlich ausgesetzt werden, in einem zweiten Strang geht es um russische Frauen, die im Milieu arbeiten, dann geht es um Kindsmissbrauch und als viertes wird mit der Verwahrung ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte thematisiert. - Ein sehr komplexer, vielschichtiger Krimi. Was hier lose aneinander gereiht zu sein scheint… verknüpft sich immer mehr - nur ein Strang ist definitiv ein ‘Einzelgänger’. Richmann vermag die Geschichte gut aufzubauen, bringt immer wieder Andeutungen, die Spannung erzeugen - um dann wieder am andern Erzählfaden zu spinnen. Dabei blendet er immer auch in die Geschichte und Vergangenheit der beteiligten Ermittler, Psychologen, etc. und deren Beziehungsgeflecht - Altlasten kommen ans Licht - das macht das ganze dann hin und wieder ‘langfädig’ - aber nicht unbedingt lang-weilig (auch eine Kunst :-)). Und wer sich (v.a.) für russische Küche interessiert, kommt ebenfalls auf die Rechnung! Schade ist, dass Richmann einen Strang sorgfältig aufbaut und ihn auch spannungsvoll auflädt - und weil’s ein ‘Nebenstrang’ war, wird er nicht wirklich aufgelöst. Plötzlich ist eine Person wieder im Gewohnten und es kommt nur eine kurze Rückblende - das finde ich enttäuschend… Nicht nur Charkow hat mit den verschwundenen Babys einen herausfordernden Fall! Auch Gabriela Goldsachs (Psychologin, mitunter in Polizeidiensten) Patientin wird zur ‘Büchse der Pandora’, nachdem Goldsachs in deren Vergangenheit schnüffelt - und andere mit hinein zieht. Der Krimi bringt, wie angedeutet, eine Fülle von Handlungen, Details - und schaukelt sich immer mehr zur Atemlosigkeit auf. Er hat mich gepackt, weil man eben auch sehr viel erfährt (siehe die genannten Stränge). Ein lohnenswerter Krimi - wenngleich am Schluss, wo fast alles eskaliert, die Kost doch deftig ist!

  • eskimo81

    Book Circle Community

    5/5

    29.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Längst liebt' ich dich, eh ich dich sah

    Auf dem Cover steht Kriminalroman, für mich kommt es eher einem Thriller gleich. Er spielt in Zürich, Marcus Richmann ist ein Schweizer Autor - also ein Muss für Schweizer Liebhaber Ein Krimi, der unter die Haut geht. Wenn Kleinkinder die Hauptrolle spielen, finde ich immer, das geht noch mehr unter die Haus als “normale” Krimis. Die Gänsehaut, das Gefühl der Ohnmacht, die Wut, wie jemand so sein kann. Die Auflösung in diesem Buch zeigt dann wieder einmal ein Ausmass an unmöglichem, aber doch realistischem. Ich möchte nicht spoilern, deshalb lasse ich es weg, was ich eigentlich schreiben wollte. Ich denke, jeder, der das Buch liest, weiss, was ich meine. Fazit: Ein süchtig machender Krimi, ein Schweizer Krimi der tief unter die Haut geht und noch lange nachhallt. Chapeau Marcus Richmann! Ein Buch, auch wenn man es weglegt, bleibt der Inhalt hängen, das Ziel wurde bei mir erreicht. Ein herausragendes Buch, dass jeder Krimifan lesen muss, man darf aber nicht zartbesaitet sein und Mut haben, zwischen den Zeilen zu lesen.

  • leseratte1310

    5/5

    05.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dunkle Vergangenheit

    Ein Obdachloser findet ein totes Baby an einer Baustelle. Das Baby wurde entführt, aber es gab keine Lösegeldforderung. Maxim Charkow übernimmt mit seinem Team den Fall. Bald schon gibt es ein weitere Opfer, dieses Baby wird zwischen Müllsäcken hinter einem Restaurant gefunden. Doch dieses Mal gibt es keine Meldung über eine Entführung. Als ein weiteres Kind entführt wird, rennt den Ermittlern die Zeit davon. Charkow wendet sich an die Polizeipsychologin Gabriella Goldsachs, mit der er eine Beziehung hatte. Aber sie ist auch sehr in eine andere Geschichte involviert. Ihre Patientin Georgette sucht Hilfe, gibt aber nichts von sich preis. Da Gabriella Parallelen zu ihrer eigenen Vergangenheit sieht, versucht sie mehr über ihre Patientin herauszufinden. Dies ist der dritte Band um Chefermittler Maxim Charkow. Obwohl ich die anderen Bücher nicht kannte, hatte ich keine Mühe mich zurecht zu finden. Maxim Charkow ist ein sympathischer und besonnener Ermittler. Auch seine Mitarbeiter Priska und Cla sind sympathisch und engagiert. Die Geschäftsführerin eines Nachtklubs, Evelina Schukowa, ist ebenfalls eine interessante Person. Obwohl sie versucht Charkow zu unterstützen, verfolgt sie ganz eindeutig auch ihre eigenen Interessen. Die Geschichte zeigt uns, was das Gesetz für fürsorgerische Zwangsmaßnahmen in der Schweiz möglich machte und wie es ausgenutzt werden konnte, um Menschen wegzusperren, um Zwangssterilisation und Zwangsabtreibung vorzunehmen. Sie zeigt aber auch wieder einmal, wie skrupellose Menschen ihre Macht ausüben, um sich zu bereichern und ihre Macht zu erweitern. Was zählen da schon die Gefühle anderer. Die Story ist gut und nachvollziehbar erzählt und ist von Anfang an spannend. Nach und nach fügen sich die verschiedenen Handlungsstränge zusammen und am Ende sind alle Fragen beantwortet. Ein empfehlenswerter Krimi.

  • Bewertung

    aus Neftenbach

    5/5

    18.04.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Der Richmann-Effekt.

    Ein weiters Buch aus der Charkov-Reihe, das mich gepackt hat - wahrscheinlich noch mehr als die bisherigen Bände. Die ersten Seiten hab ich verteilt über ein paar Wochen gelesen, die restlichen 270 "musste" ich dann in einer Nacht durchlesen. Ein weiterer fesselnder Krimi mit einer Geschichte die weit mehr als ein typischer Krimi ist. Eine unglaublich tiefgründige Geschichte mit unerwarteten Windungen und verschlungenen Sidestories die am Schluss alle im Highspeed Tempo zu einem wahnsinnigen Ende führen. Wow. Unbedingt lesen! Kanns kaum erwarten bis die nächste Episode da ist...

  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    16.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Zürich. Die neun Monate alte…

    Zürich. Die neun Monate alte Jacqueline Schöllhorn wurde entführt, doch der Entführer meldet sich nicht, eine Lösegeldforderung bleibt aus. Wenige Tage später findet ein Obdachloser das kleine Mädchen tot auf einer Baustelle. Sie ist verdurstet. Kurz darauf wird im Hinterhof eines Restaurants zwischen Müllsäcken die Leiche eines zweiten Kleinkindes gefunden – Identität unbekannt. Hat derselbe Täter ein zweites Mal zugeschlagen? Eine fieberhafte Spurensuche beginnt - der Druck auf die Ermittler wächst, als ein weiteres Kind entführt wird… „Januskinder“ ist bereits der 3. Fall für Maxim Charkow - für mich war dieser Einsatz in Zürich der erste, den ich mit dem russischstämmigen Chefermittler erleben durfte. Auch ohne Kenntnis der ersten beiden Bände war ich schnell mit den Akteuren und ihren Eigenarten vertraut und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden. Maxim Charkow ist ein emotionaler Ermittler. Sehr aufbrausend, wenn es um die grausamen Taten geht, hat er auch eine melancholische Seite. Bei seinen Ermittlungen geht er äußerst sorgfältig und objektiv vor. Besonders beeindruckt hat mich der Mittvierziger mit seinem guten Gespür für seine Mitmenschen und seiner Fähigkeit, sich schnell auf eine gegebene Situation einzustellen. Zunächst scheinbar gänzlich voneinander unabhängige Handlungsstränge wachsen nach und nach zusammen. Während Charkow und sein Team versuchen, den Tätern auf die Spur zu kommen und in verschiedenen Richtungen ermitteln, stellt Psychologin Gabriela Goldsachs - neben ihrer Arbeit für die Polizei - Nachforschungen zu einer Patientin an, zu der sie einfach keinen Zugang findet. Man spürt beim Lesen, dass sowohl die polizeilichen Ermittlungen wie auch Gabrielas Recherchen zusammenhängen müssen, aber man bekommt den verknüpfenden Faden einfach nicht zu packen – ein sehr verzwickter, äußerst spannender Fall!! Man kann durchweg sehr gut Miträtseln und Mitgrübeln und wird dann am Ende von den grausamen Hintergründen fast erschlagen. Neben Prostitution, Menschenhandel und Kindesmissbrauch greift Marcus Richmann ein düsteres Kapitel der schweizerischen Sozialgeschichte auf – fürsorgerische Zwangsmaßnahmen. Ein Thema, das mir bisher nicht bekannt war und mich einfach sprachlos macht. Menschenrechtsverletzungen auf Behördenentscheid - und das bis in die späten Jahre des 20. Jahrhundert. Personen, deren Lebensweise nicht den gängigen Vorstellungen von Moral und Ordnung entsprach, wurden zu unfassbaren Maßnahmen verurteilt, von Zwangsabtreibungen über Fremdunterbringungen bis hin zur Einweisung in Heime, Heil- oder Strafanstalten und das für die Betroffenen ohne ein gerechtes Verfahren oder die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Die möglichen dramatischen Auswirkungen und Folgen solcher Maßnahmen hat Marcus Richmann mit einer fesselnden Krimihandlung verwoben. „Januskinder“ ist ein mitreißend erzählter Krimi, der mir ein paar sehr spannende Lesestunden beschert hat.

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