Begründung, Methodik und Wirkung der christlichen Zen-Rezeption
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
110 (Printausgabe)
Dateigröße
839 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656844709
Ob die folgende Einschätzung des britischen Geschichtsphilosophen und Kulturhistorikers Arnold Toynbee (1889-1975) überzogen ist, sei dahingestellt - jedenfalls zeigt sie, welche Bedeutung der Begegnung von Christentum und Buddhismus beigemessen werden kann:
Sollte in tausend Jahren ein Historiker die Geschichte unserer Tage schreiben, wird er sich weniger mit dem Vietnamkrieg, dem Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus oder dem Rassismus befassen als vielmehr mit dem, was sich ereignete, als Christentum und Buddhismus einander tief zu beeinflussen begannen.
Dieser Einfluss wird besonders daran deutlich, dass sich eine Vielzahl von Christen dem Zen-Buddhismus zuwandten und seine Meditationsmethoden übernahmen, dabei ihre christliche Identität jedoch nicht in Frage stellten. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff "christliches Zen" geprägt, den wohl erstmals der irische Jesuit William Johnston (geb. 1925) in seinem 1970 erschienenen Buch "Christian Zen - A Way of Meditation" (dt. "Zen - ein Weg für Christen") verwendete. Seither wurden zahlreiche Bücher publiziert, die sich mit dem Nutzen und der Vereinbarkeit des Zen (-Buddhismus) mit dem Christentum befassen; zudem wurde Zen als Meditationsmethode in katholische Klöster integriert. [...]
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