Gutscheinbedingungen

**Gültig vom 07.09.2026 bis 09.09.2026 | Gültig für nicht preisgebundene fremdsprachige Bücher | Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein | Online auf www.bücher.de einlösbar | Click & Collect nur mit Online-Zahlung (Paypal/Kreditkarte) vorab | Nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen oder Preisaktionen | Nur einmal pro Einkauf einlösbar | Gutschein wird auf max. 500€ Bestellwert angerechnet | Keine Barauszahlung | Nicht gültig für Versandkosten und Services

Produktbild: 30. April 1945

30. April 1945 Der Tag, an dem Hitler sich erschoß und die Westbindung der Deutschen begann

1

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2015

Abbildungen

27, Mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,7 cm

Gewicht

338 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46588-2

Beschreibung

Rezension

»Ein grandioses Geschichtspanorama« ("DIE WELT")

»Das ›Unheimliche‹ gehört zu den Obsessionen von Kluge. Auch in diesem Buch hat er das bewiesen. Es ist ein Geschichtsbuch und eines seiner schönsten. Ein Seitenstück zur
Ästhetik des Widerstands
von Peter Weiss.«
("Radio Bremen")
»Erneut hat Kluge in den Versatzstücken subjektiver Wahrnehmung(ssplitter) die Totalität von Umsturzverhältnissen rekonstruiert. Dieses Bruchstückverfahren hat sich schon deswegen nicht überlebt, weil die Geschichte sich nicht überlebt hat. In einem grandiosen Buch zeigt sich, um was für ein Überlebendes es sich beim 30. April 1945 handelt.« ("Frankfurter Rundschau")
»Diese Prosa, wahr und erfunden und in beidem wahrhaftig, schaltet von  Heidegger zu Heiner Müller, von der UNO-Gründung in San Francisco zu Visionen Einar Schleefs ... Ein Strom aus unzähligen Quellen sucht sich seinen Weg durch die Geschichte, reißt überall kleinste Partikel Leben mit, lauter Botschaften, aus einem Zusammenhang gerissen, in einen neuen Zusammenhang getaucht.« ("neues deutschland")
»Wieder ein Kluge-Buch voller Überraschungen und Denkanstöße.« ("Nürnberger Zeitung")
»Der 82-jährige Autor und Filmemacher hat gründlich in der ihm eigenen Patchwork-Technik Ereignisse zusammengetragen. Eine faszinierende Chronik ist entstanden.« ("Saarbrücker Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2015

Abbildungen

27, Mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,7 cm

Gewicht

338 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46588-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    05.05.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Der 30. April 1945, häufig…

    Der 30. April 1945, häufig als „letzter Werktag des Dritten Reiches“ bezeichnet, ist der Tag, an dem sich Hitler erschoss und sich damit feige seiner Verantwortung als Kriegsverbrecher entzog. In seinem Buch versucht der Autor und Filmemacher Alexander Kluge (unterstützt von seinem Schriftstellerkollegen Reinhard Jirgl), einen Überblick zu geben, was an diesem historischen Tag rund um den Erdball geschah. In vertrauter Kluge’scher Manier werden kleine Begebenheiten, Ereignisse und Anekdoten von diesem letzten Apriltag des Jahres 1945 erzählt. Die Geschichten beruhen teilweise auf Tatsachen, andere sind Fiktionen. Deutsche Wehrmachtsangehörige und Zivilisten kommen ebenso zu Wort wie alliierte Politiker und Militärs. Von der zusammenbrechenden Front über die zerstörten Städte, die Reichshauptstadt, die neutrale Schweiz bis in die USA reichen die Orte der Prosa-Miniaturen. Da wird von einem Flüchtlingslager berichtet, vom letzten Meteorologen von Pillau, von einem Scharmützel an einer Berliner S-Bahn-Station, von einer Entbindungsstation im Keller der Charité oder von einer Soldatenhochzeit an diesem Tag. Mitunter sind es absurde Begebenheiten, die man mit diesem Datum aus heutiger Sicht nicht in Verbindung bringen würde, wenn z.B. ein Bankbeamter im schon von der Roten Armee besetzten Pommern telegrafisch 300.000 Reichsmark nach Westfalen überwies, das schon unter britischer Kontrolle war. Immerhin durchlief die Telegrafenübermittlung dabei siebenmal die Frontlinien. Oder wenn das Zugpersonal eines Güterzuges an der Schweizer Grenze seine Loyalität zum Reich niederlegt und in den schweizerischen Dienst tritt. Alexander Kluge selbst hat diesen Tag als 13jähriger in einer Stadt nördlich des Harzes erlebt, die seit dem 11. April schon von den Amerikanern besetzt war. Man mag darüber streiten, ob an diesem 30. April 1945, das „zweite Leben der Deutschen“ oder (wie es im Untertitel heißt) „die Westbindung der Deutschen begann“ - immerhin dauerte der Wahnsinn noch acht Tage, in denen noch viele ihr Leben lassen mussten. Kluge zeigt aber, wie für viele schon die Neuorientierung begann, eine „Wandlung in den Köpfen der Überlebenden“. Obwohl jeder einzelne Text für sich steht, ergibt sich auf den reichlich 300 Seiten ein Panorama des Kriegsendes vor siebzig Jahren.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: 30. April 1945

  • Ankunft am Endpunkt



    Galoppierende Morgenröte



    Tod in Verwirrung



    Die Waffe der Nichtbeachtung



    Der Weg nach Westen



    Die gefährlichste Waffe des Zweiten Weltkriegs auf Transport weiter nach Westen



    Was ist eine Kämpfernatur?



    Letzte Erfolge, schon nicht mehr gewollt



    Keine Sicherung von Eigentum bei Ansturm einer neuen Zeit



    Wege des Geldes



    Ein künftiges Vermögen



    Wenigstens auf einen Blick



    Auf gedachten Straßen



    Unternehmung nach Art eines »Geländespiels«, nur weil ein Benzinvorrat vorhanden war



    Übungsflug aus Übermut



    Nachbeben der Kriegszeit



    Filmszene im Park



    Ende einer Epoche



    Bearbeitung der Beute



    Von der Front überrannt



    Ein Unglück unter Millionen



    Kein Feind war nötig, um den Krieg zu beenden



    Tödliche Begegnung zweier Zuständigkeiten



    Ein antibolschewistisches Prag für einen Tag



    Vieles, was liegengeblieben war, sollte noch erledigt werden



    Erfahrungszuschuß aus der Alpenfestung für Frankreich



    Die letzten Tage des »ewigen Frankreichs«



    Ein provisorisches Leben



    Die Bahnen östlich des Brenners arbeiteten auf Hochtouren



    Drei russische Offensiven in den Ostalpen und donauaufwärts



    »Man nennet aber diesen den Ister. Schön wohnt er«



    Das Ende der Feindseligkeit, erlebt im Burgtheater Wien



    Hotel im Niemandsland



    Die »Schwarze Hand« von 1914 hätte gegen den Präsidenten der USA keine Chance



    Himmelschreiende Entschlüsse in so kurzer Zeit



    So viel Verschwendung war nie



    Termindruck des Führers



    Venus plus Mars im Quadrat zu Saturn: die Todeskonstellation



    Hemmschwelle gegenüber gewaltsamer Tötung bei einem Steinzeitstamm



    »Alle waren mit der Tötung einverstanden«



    Wie wenig militärische Voraussagen ein Vierteljahrhundert überstehen



    Auf Nebenpfaden



    Er wünschte sich, nach Hause zu kommen



    »Schuld, der älteste Marmor«



    Verschränkung der spirituellen Welten mit den realen



    Geisterhafte Himmelserscheinung über dem Brocken



    Heiner Müller: Das Eiserne Kreuz



    Der letzte Meteorologe von Pillau