In einem Haus in Brooklyn überschlagen sich Anfang der 1940er Jahre die Ereignisse. Die zwölfjährige Esther Shaffer muss nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter verkraften, dass ihr Vater freiwillig in den Krieg zieht, Penny Goodrich, die heimlich in Esthers Vater verliebt ist, eröffnet sich dadurch die Chance ihres Lebens und Jakob Mendel, der um seinen Sohn in Ungarn bangt, wird beschuldigt, die Synagoge seiner Gemeinde angezündet zu haben. Alle Bewohner des Hauses fiebern dem Frieden entgegen, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Werden sie erkennen, dass Gott in ihrem Leben am Wirken ist - selbst wenn er schweigt?
Werden sie erkennen, dass er sie liebt und auch heute noch Wunder wirkt?
Ein mitreißender Roman über das Leben, die Liebe und das Festhalten
an Gott auch in schwierigen Zeiten.
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Sehr sehr berührend!
Bewertung aus Niederstetten am 17.05.2022
Bewertungsnummer: 1713593
Bewertet: eBook (ePUB)
Ein Haus in Brooklyn - Lynn Austin
Kurzbeschreibung:
Brooklyn, 1940er Jahre: Die 12-jährige Esther Shaffer und ihr kleiner Bruder Peter müssen den plötzlichen Tod ihrer Mutter verkraften. Sie können nicht verstehen, warum ihr Vater ausgerechnet jetzt freiwillig in den Krieg zieht und seine beiden Kinder in der Obhut einer jungen Frau lässt, die heimlich in ihn verliebt ist. Zum Glück gibt es da noch Jakob Mendel, der mit im Haus wohnt und wie ein Großvater für die Kinder ist. Als in unmittelbarer Nähe die Synagoge in Brand gerät, überschlagen sich die Ereignisse. Werden die Bewohner des Hauses erkennen, dass Gott in ihrem Leben am Wirken ist – selbst wenn er schweigt? Werden sie erkennen, dass er sie liebt und auch heute noch Wunder wirkt? Ein mitreißender Roman über das Leben, die Liebe und das Festhalten an Gott auch in schwierigen Zeiten.
Mein Leseeindruck:
Nach langer Zeit durfte ich wieder ein gefühlvolles, ergreifendes und tolles Buch von der Autorin Lynn Austin lesen. Dieses Buch geht wie all ihre Bücher ans Herz und ist geprägt vom Glauben.
Aber wohin kommen wir ohne Glauben und Vertrauen in uns selbst und die anderen?
Die Geschichte von Ester und ihrem Bruder Peter hat mich sehr berührt und ich habe mir den Kindern mitgetrauert, als der Vater sie bei Penny zurück lässt, die die Hoffnung die neue Frau ihres Vaters zu werden im Herzen trägt.
Das sich Jakob und Eddie zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammen fügen liegt am Tod der beiden Frauen. Jakob als Jude verlernt durch den Verlust das Beten. Ich kann das gut nachvollziehen, da ich selbst schon vor dem Scheideweg stand, in einigen schlimmen Situationen meinen Glauben zu verlieren.
Fazit:
Ein Buch das wirklich ans Herz geht. Das gefühlvoll und so schön ist, das man es wohl zu den Bücher einreiht, die man nie vergisst.
Von mir gibt es wieder begeistertet 5 Sterne und ein ruhige, aber intensive Leseempfehlung!
*****
Glück ist etwas, das aus dem eigenen Herzen kommt...
Hopeandlive am 23.05.2026
Bewertungsnummer: 3146677
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Glück ist etwas, das aus dem eigenen Herzen kommt und nicht von anderen Menschen."
Wir befinden uns Anfang der 1940er Jahre in Brooklyn in Amerika in einem ganz bestimmten Haus. Die tragisch verstorbene Miriam, die diesen weisen Satz ihrem Mann Jakob Mendel immer wieder sagte, lebte ihn anscheinend auch. Doch nun in diesen schwierigen Jahren des 2. Weltkrieges, der zwar nicht auf amerikanischem Boden stattfand, zumindest nur punktuell, der jedoch tiefgreifende Veränderungen in jeder Familie verzeichnete und der in vielen Menschen großes Unglück auslöste.
In diesem besagten Haus treffen wir als erstes auf die zwölfjährige Esther Schaffer und ihren neunjährigen Bruder Peter. Die Kinder sind unglücklich, nicht nur dass ihre Mama kürzlich einem tödlichen Unfall zum Opfer fiel, nun will auch ihr Vater Eddie in den Krieg ziehen. Er kommt nicht über den Tod seiner Frau hinweg und fühlt sich berufen für sein Land zu kämpfen. Da seine Kinder nicht bei ihrer Großmutter bleiben können, die ihr Haus mit Erinnerungen und allerlei Krempel vollgestopft hat, kommt er auf die grandiose Idee, seine unscheinbare Nachbarin Penny als Kindermädchen und Haushaltshilfe zu engagieren. Penny ist schon sehr lange unsterblich in Eddie verliebt und sagt dankend und innerlich jubelnd zu, in der Hoffnung, dass Eddie sie nun endlich bemerkt und zu lieben beginnt. Die Kinder sind davon jedoch alles andere als begeistert und somit verläuft der das gemeinsame zukünftige Leben mehr als holprig und Penny kommt in vielerlei Beziehung oft an ihre Grenzen, die von ihren Eltern mehr als eng gesteckt wurden.
Weiter begegnen wir Jakob Mendel, vor langer Zeit aus Ungarn eingewandert und konnte sich in Amerika mit seiner Miriam und seinem Sohn Avraham ein gutes Leben einrichten. Doch dieses Glück ist vergangen, denn Avraham ging noch vor dem Krieg nach Ungarn um dort die Thora zu studieren und sieht sich nun, gemeinsam mit seiner jungen Frau Sara Rivka, von den gefährlichen Progromen der Nazis verfolgt. Jakob verliert nach und nach seinen Lebensmut und seinen Glauben, denn er bekommt keine Nachricht mehr von seinem Sohn und er kommt auch nicht über den tragischen Tod seiner geliebten Miriam hinweg. Zu allem Unglück wird er auch noch der Brandstiftung beschuldigt, nachdem die gegenüberliegende Synagoge in Brooklyn abgebrannt ist.
Alle Protagonisten sehnen sich nicht nur nach dem äußeren Frieden und das der Krieg endlich ein Ende findet. Vor allem sehnen sie sich auch nach einem innerem Frieden, einem Glück, das aus dem eigenen Herzen kommt und das nur der Eine uns schenken kann. Doch bis das geschieht, ist es noch ein sehr weiter Weg, der durch viel Zweifel, Unglaube, Wut, Zorn ,Unvergebenheit und verschiedene Familiengeheimnisse führt und an dem alle Protagonisten wachsen und heil werden.
Lynn Austin hat es wieder mal geschafft in sehr einfühlsamen, wahren Worten den Leser mit auf eine Zeitreise zu nehmen und bei allem, was die Protagonisten zu durchleben haben, zu zeigen wie doch der Herr Wache hält zwischen den Menschen, auch wenn sie sich nicht sehen. Dazu ist es ihr wunderbar gelungen, einfache Menschen zu beschreiben und deren charakterliche Entwicklung, wie sie es schaffen, Lebenslügen zu identifizieren und lernen an der Wahrheit festzuhalten und danach zu leben. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, weil auch die Glaubensimpulse in einer so feinen Art und Weise sich ganz natürlich in die Geschichte eingewebt wurden.
Absolut lesenswert!
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