Mysteriöse Todesfälle im exotischen Laos – Dr. Siris 2. FallFür Dr. Siri, den einzigen Leichenbeschauer von ganz Laos, bringt der Frühling in Laos nicht nur große Hitze, sondern auch seltsame Todesfälle: Ein Bär ist aus dem Käfig eines Nobelhotels entwischt und scheint nun die Straßen von Vientiane unsicher zu machen. Denn wer oder was sonst sollte die Obstverkäuferin getötet haben, die offenbar von einer mit Klauen und Zähnen bewehrten Kreatur zerfleischt wurde? Und sie bleibt nicht das einzige Opfer.Bald werden weitere Frauen mit ähnlichen Wunden aufgefunden und zu Dr. Siri gebracht. Gleichzeitig geben ihm zwei tote Männer Rätsel auf, die auf einem vollständig verbeulten Fahrrad mitten in der Hauptstadt gefunden wurden.Mit Hilfe seiner beiden Angestellten – des unter einem leichten Down-Syndrom leidenden Mr. Geung und der zupackenden Krankenschwester Dtui – untersucht Siri die Todesfälle. Dabei bekommt er es mit einem abgesetzten König, einer Truppe russischer Zirkusartisten inklusive Dompteur und ein paar Holzpuppen mit einer riesigen Wut im Bauch zu tun ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
PMelittaM
aus Köln
5/5
17.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Dr. Siri muss man einfach mögen
Laos, 1970er Jahre: Dr. Siri ist der einzige Leichenbeschauer des Landes. Erst landen zwei Männer auf einem Fahrrad auf seinem Tisch, dann zerfleischte Frauenleichen und schließlich zwei verbrannte Menschen, für die er sogar nach Luang Prabang reisen muss, wo er eine interessante Begegnung hat.
Auch im zweiten Band der Reihe spielt das Land, Laos, wieder eine große Rolle, politisch, sozial, aber auch mythologisch – mit einem guten Schuss Gesellschaftskritik. Man muss es mögen bzw. akzeptieren, dass hier viel mythologischer Glaube mit hinein spielt, so kann Siri z. B. Geister sehen.
Siri selbst muss man einfach mögen, er ist bereits über 70 Jahre alt, der Liebe wegen Kommunist geworden, ist neugierig, klug, manchmal schelmisch, und hat sich seinen Humor erhalten. Landet ein Mordopfer auf seinem Tisch, muss er einfach Ermittlungen anstellen, und hat am Ende auch immer zumindest zur Lösung beigetragen. Auch seine Arbeitskollegen sind gut besonders, Dtui, was ein laotisches Kosewort ist, und „Mobbelchen“ bedeutet, ist Krankenschwester und möchte gerne selbst Pathologin werden, ich bin gespannt, ob sie das im Laufe der Reihe (die schon einige Romane beinhaltet) werden wird, und Herr Geung, der das Down-Syndrom hat, aber ein perfekter Sektionsgehilfe ist. Dazu kommen noch Siris Jugendfreund Chivilai, der ein höheres Tier in der Partei ist, und der Polizist Phosy. Alle liebenswert und mehr oder weniger skurril.
Skurril sind auch hier wieder die Fälle, die Siri aber letztlich mit viel Einsatz nachvollziehbar löst. Der Autor erzählt bildhaft, das Kopfkino hat viel zu tun, Land und Leute werden vor dem inneren Auge lebendig, Siri hat wieder einige interessante Begegnungen, und man erfährt mehr über sein Leben – und auch über Dtuis.
Mir ist der laotische Leichenbeschauer schon im ersten Band ans Herz gewachsen, das hat sich hier auch nicht geändert. Ich freue mich darauf, ihn und seine Freunde wiederzutreffen. Die Krimis sind besonders, denn neben die reale Welt tritt manchmal auch die mystische, geisterhafte, das spricht vielleicht nicht jeden an, aber es lohnt sich, sich darauf einzulassen. Ich vergebe gerne wieder volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.
Bewertung
5/5
19.03.2018
eBook (ePUB)
Der zweite Fall für den einmaligen Dr. Siri
Ein entlaufener Zoobär und zwei mysteriöse Todesfälle auf einem Fahrrad geben Dr. Siri und seinen Verbündeten Rätsel auf. Gewohnt skurril und ironisch- perfekte Krimi Unterhaltung.
Lisega
5/5
29.11.2011
Buch (Taschenbuch)
Wer dreiunddreißig Zähne hat…
Wer dreiunddreißig Zähne hat (Originaltitel: "Thirty-Three Teeth"), wie z.B. der Legende nach Buddha oder der laotische König Fa Ngum, ist als Brücke zur Geisterwelt geboren worden. Auch Dr. Siri, einziger staatlicher Leichenbeschauer im Laos der postrevolutionären 70er Jahre, hat 33 Zähne, und auch er hat eine Verbindung ins Jenseits. Davon kann er in diesem zweiten Fall der exotischen Krimi-Reihe von Colin Cotterill reichlich Gebrauch machen, wenn es darum geht, die Geister königlicher Puppen zu besänftigen, einem Elefanten das Sterben zu Erleichtern, bösen Phibob zu entgehen oder das Rätsel um einige Leichen mit seltsamen Bisswunden in Vientiane zu lösen. Auch im zweiten Band "Dr. Siri sieht Gespenster“ kann Cotterill mit einer wunderbar skurrilen, spannenden Geschichte überzeugen, die er mit einem geistreichen trockenen Humor und viel Lokalkolorit des exotischen Schauplatzes Laos erzählt. Wer mit volkstümlichem Geisterglauben nicht viel anfangen kann, sollte die Finger von der Dr. Siri-Reihe lassen, allen anderen sei diese außergewöhnliche Krimi-Reihe wärmstens empfohlen.
Lesebegeisterte
5/5
24.11.2010
eBook (ePUB)
Toll!
Dr. Siri einziger Leichenbeschauer von Laos ermittelt wieder. Ein Bär ist aus dem Käfig eines Nobelhotels ausgebrochen und zieht durch die Strassen von Vientiane und tötet Menschen. Auch zwei tote Männer geben Dr. Siri ein Rätsel auf. Er und seine beiden Angestellten suchen nach der Wahrheit und stoßen dabei auf sehr ungewöhnliche Dinge. Dr. Siri wird sogar verhaftet. Da in Laos aber Anwälte Mangelware sind, vertritt sich der Dr. selbst. Kurze Zeit später wird Schwester Dtui vermisst. Sie hat eine heiße Spur bezüglich des Bären erhalten ..
Spannender, witziger und schräger Krimi! Entweder man liebt Dr. Siri oder nicht!
Odilie Pressberger
aus Regensburg (Donau EKZ)
4/5
24.01.2021
eBook (ePUB)
Cotterill, Dr.Siri sieht Gespenster
Der liebenswerte, alte laotische Pathologe Dr.Siri muß in dem zweiten Buch von Cotterill schwierige Fälle lösen. Frauen werden zerfleischt. Könnte der entflohene Bär aus dem Zoo des einzigen "Luxus"-Hotels dahinterstecken? Und dann wird Dr.Siri noch dringend gebraucht, um eine Holztruhe aus dem ehemaligen Königshaus zu öffnen. Kann diese Kiste wirklich voller Geister, Gespenster stecken, die Menschen töten können? Diese neue Krimiserie ist jedenfalls sehr charmant. Und wenn Sie erst einmal akzeptiert haben, daß die Grenze in Laos zwischen Toten und Lebenden vielleicht durchlässiger sein könnte, als bei uns, werden Sie genauso sehnsüchtig wie ich auf die nächsten Fälle für Dr.Siri und seine beiden Assistenten warten!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.