Produktbild: Rot ist mein Name
Artikelbild von Rot ist mein Name
Orhan Pamuk

1. Rot ist mein Name

Rot ist mein Name

3

9,69 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sylvester Groth + weitere

Spieldauer

2 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.11.2005

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

33

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844506631

Beschreibung

Rezension

"Literaturnobelpreis 2006 für Orhan Pamuk""Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2005" "Ein wunderbar reiches Stück Weltliteratur."

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

2 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.11.2005

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

33

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844506631

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Jakob Arnim-Ellissen

    aus Wien

    4/5

    05.05.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Parabelhaft

    Orient trifft Okzident und zerfleischt sich deshalb selbst. Könnte man beinahe als aktuelle politische Parabel lesen. Bei Pamuk sind es osmanische Illustratoren, die mit den Einflüssen der fränkischen Porträtmalerei ringen. Deren Widerspruch zum Islam führt zu Mord und Totschlag unter Muslimen. Erzählt aus unzähligen Perspektiven, von Lebenden und Toten, Menschen, Tieren und Fantasien.

  • Serena

    3/5

    01.06.2022

    eBook (ePUB)

    Nicht als erwartet

    Als ich dieses Buch gekauft hatte, hatte ich ganz andere Erwartungen. Ich dachte das war ein Krimi aber, obwohl einen Mann tot gefunden wird, bleiben die Ermittlungen im Hintergrund und das ganze Buch dreht sich um die Malerei. Es ist sehr interessant, etwas über die Malerei in Instanbul im Mittelalter zu erfahren, aber die Geschichte ist so oft von Beschreibungen unterbrochen worden, dass das Lesen schwer war. Außerdem ändert sich der Erzähler in jedem Kapitel und das ist am Anfang ein wenig störend. Ich mochte auch die Figuren nicht und fande sie ab und zu eigentlich ärgerlich.

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    23.12.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Gipfel literarischer Ambivalen…

    Gipfel literarischer Ambivalenz Der Nobelpreisträger Orhan Pamuk nutzt seine Reputation als hochgeachteter Schriftsteller gern zu politischer Einflussnahme. Er ist als Mahner unbequem in seiner vom Selbstverständnis her zwischen Orient und Okzident zerrissenen, türkischen Heimat, in der man ihn als besonnenen Vermittler denn auch heftig anfeindet. Von diesen spezifisch nationalen Identitätsproblemen handelt auch sein Roman «Rot ist mein Name», der die Konflikte historisch am Buchmalerstreit Ende des 16ten Jahrhunderts spiegelt. Die zunächst nur auf prachtvoller Kalligrafie und üppiger Ornamentik beruhende orientalische Buchkunst wurde damals zunehmend ergänzt durch eine figurale Malerei, die im Widerspruch stand zum streng orthodoxen Islam. Einige Maler jener kunstvollen Miniaturen in den wertvollen Büchersammlungen der osmanischen Herrscher sind Protagonisten des vorliegenden Romans. Die zeitlich neun Tage im schneereichen Winter des Jahres 1591 umfassende, in 59 Kapiteln multiperspektivisch erzählte Geschichte beginnt furios: «Ein Toter bin ich nun, eine Leiche auf dem Grund eines Brunnens.» Fein Efendi, ein Ornamentierer und Vergolder aus einer Malertruppe in Istanbul, die im Auftrag des Padischahs an einem geheimen Buch arbeitet, wurde erschlagen und in einen Brunnen geworfen, er spricht nun aus dem Zwischenreich, jener Zeit zwischen Tod und Jüngstem Gericht, direkt zum Leser und fordert ihn auf, seinen Mörder zu finden. Im nächsten Kapitel «Mein Name ist Kara» berichtet der Meister-Illustrator von seiner Ankunft in Istanbul nach zwölfjährigem Aufenthalt in fernen Ländern. Sein Oheim, der ihm damals die Hand seiner Tochter Şeküre verweigert hatte, braucht ihn zur Fertigstellung des geheimen Buches. Außer dem Oheim, Kara und Şeküre kommt ein Hund zu Wort, ein Baum, der Altmeister Osman, die Straßenhändlerin Esther, der Mörder, die drei Maler aus der Werkstatt des Oheims Schmetterling, Storch und Olive, eine Münze, der Tod, die Farbe Rot natürlich, die dem Roman seinen Titel gab, Satan, eine Frau und zwei Gottesnarren. Die Liebe zwischen Kara und Şeküre bildet den einen, die Suche nach dem Mörder, der später auch den Oheim umbringt, den zweiten Handlungsstrang in dem chronologisch erzählten Plot. Im letzten Kapitel, ganz am Ende, überrascht uns Şeküre: «Weil es unmöglich sein wird, diese Geschichte zu malen, habe ich sie meinem Sohn Orhan erzählt, damit er sie vielleicht aufschreibt.» Sic! Neben der kurz skizzierten eigentlichen Handlung nehmen endlos scheinende Gespräche der Buchmaler den weitaus breitesten Raum ein, historische Einschübe und ausufernd detaillierte Erörterungen der orientalischen Maltechniken, bis zum letzten Pinselstrich sozusagen. Die aus Venedig stammende Neuerung perspektivischer Malerei und die «fränkischen» Art der realistischen, nicht idealisierten Darstellung, zu der zum Beispiel auch das Hinzufügen von Schatten gehört, die das vorher flächige Bild erstmals plastisch wirken lässt, erregt die Gemüter ebenso wie ganz neuartige Bildmotive. Diese im Islam als Revolution, ja als Ketzerei empfundene neue Malweise ist denn auch der Anlass für die beiden Morde. Wem, fragte ich mich am Ende bestürzt, könnte man diesen Roman zur Lektüre empfehlen? Nur hartgesottenen Lesern, die auch noch unendliche Geduld mitbringen! Geduld mit einer verschnörkelten, überbordend arabesken Erzählweise, mit in epischer Breite abgehandelten, kulturhistorischen Details, mit einer auch für Orientalisten wohl kaum verifizierbaren, inflationären Schar von Herrschern, Kriegern, Malern, deren eigentlich völlig irrelevante Namen die Verwirrung des Lesers vollends auf die Spitze treiben. Zudem stehen dem beim Lesen zuweilen wohltuenden Humor schockartig brutalste Grausamkeiten gegenüber, viel abstoßender noch wirkt die omnipräsente, häufig thematisierte Päderastie. Ich habe selten einen so ambivalenten Roman gelesen - und mich auch noch nie so schwer getan, ihn für mich stimmig zu bewerten!

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

1

3

1

2

1

1

0

Bewertungen (3)

Weitere Artikel findest du in

  • Produktbild: Rot ist mein Name