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T. C. Boyle

1. Dr. Sex

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T. C. Boyle

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Dr. Sex

Gesprochen von
5

10,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jan Josef Liefers

Spieldauer

5 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.02.2005

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

71

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

EAN

9783844502046

Beschreibung

Rezension

"T.C. Boyle und J.J. Liefers passen zusammen wie Gin und Tonic."

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Jan Josef Liefers

Spieldauer

5 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.02.2005

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

71

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

EAN

9783844502046

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
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  • Lisega

    5/5

    17.03.2026

    Hörbuch-Download

    Amüsante Story, perfekter Sprecher

    John Milk, ein völlig unbedarfter Student der Universität Indiana, wird Anfang der 40er Jahre zum Mitarbeiter Alfred Kinseys, des "Erfinders“ der Sexualforschung. Milk ist der fiktive Erzähler in T.C. Boyles amüsantem Roman "Dr. Sex“, der Kinsey bei seinen empirischen Studien zum Sexverhalten von Männern und Frauen hilft und als Mitglied des engeren Kreises um "Prok“, wie der charismatische Forscher genannt wird, auch zu eigenen Experimenten angehalten wird. Den ein bisschen naiven Erzählton von John Milk trifft Jan Josef Liefers in dieser gekürzten Hörbuch-Ausgabe perfekt; er ist wieder mal der ideale Sprecher für T.C. Boyles Werk. Wie immer liest er klar und akzentuiert, und mit seiner geschmeidigen Stimme schafft er es, die vielen pikanten Szenen des Buches ein bisschen süffisant und mit genau dem richtigen Hauch Anzüglichkeit wiederzugeben.

  • Bewertung

    aus Göppingen (BaWü)

    5/5

    04.12.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Packend!

    John Milk, eigentlich Literaturstudent, kommt eher zufällig über einen Sexvortrag des Zoologen Professor Kinsey an diesen heran. Der benötigt nämlich gerade einen Interviewer zum Aufbau seiner Studie - und Milk fühlt sich zu Prok (Abkürzung für Prof Kinsey) als Vaterfigur hingezogen. Im weiteren baut sich langsam mit weiteren Mitarbeitern der „Inner Circle" - so der amerik. Titel des Roman - um Kinsey auf, eingeweihte und zur Verschwiegenheit verpflichtete junge Männer, die von Prok auch zu homosexuellen Handlungen und schließlich Gruppensex angehalten werden. Schließlich sollen sie als Wissenschaftler alle Prüderie fallen lassen und sich auch privat ganz den Erkenntnissen ihrer Studien hingeben, frei nach dem Motto: alles ist erlaubt, da es ja auch so in der Gesellschaft vorkommt. Am Ende des Buches, als sich Kinsey mit seinen Veröffentlichungen schon auf der Höhe des Ruhmes befindet und seine Mitarbeiter zu Gruppensex vor laufender Kamera animiert, kommt es zu einem dramatischen Bruch und Milk schafft es, sich dem zunehmend negativen Einfluss Kinseys zu entziehen. Neben der Geschichte um Alfred Kinsey handelt das Buch von der Liebe zwischen John und seiner Frau Iris. Iris ist, im Gegensatz zu John, kritisch gegenüber Kinseys Handeln und Weltbild. Wirkt sie anfangs wie ein Moralapostel, wird bald klar, dass sie die Einzige ist, die sich nicht von Kinsey manipulieren lässt. Während ihr Mann versucht, nach Kinseys Vorstellungen zu leben und immer wieder zulässt, dass Kinsey sich in sein Leben (und das seiner Familie) einmischt, wirkt Iris dagegen. Was bei einem solchen Thema nahe läge, die exzessive Schilderung sexueller Handlungen, wird von Boyle eher behutsam eingesetzt. Wichtiger ist die eigentliche Botschaft des Romans, Milks Erfahrung, dass jenseits aller Messdaten über konvulsivische Zuckungen, Erektionsdauer und Gleitsekrete, ein viel größeres Reich zu entdecken ist: das der Emotionen, der Irrationalität, der Zärtlichkeit – und das der Liebe.

  • Bewertung

    aus Göppingen (BaWü)

    5/5

    04.12.2006

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Packend

    John Milk, eigentlich Literaturstudent, kommt eher zufällig über einen Sexvortrag des Zoologen Professor Kinsey an diesen heran. Der benötigt nämlich gerade einen Interviewer zum Aufbau seiner Studie - und Milk fühlt sich zu Prok (Abkürzung für Prof Kinsey) als Vaterfigur hingezogen. Im weiteren baut sich langsam mit weiteren Mitarbeitern der „Inner Circle" - so der amerik. Titel des Roman - um Kinsey auf, eingeweihte und zur Verschwiegenheit verpflichtete junge Männer, die von Prok auch zu homosexuellen Handlungen und schließlich Gruppensex angehalten werden. Schließlich sollen sie als Wissenschaftler alle Prüderie fallen lassen und sich auch privat ganz den Erkenntnissen ihrer Studien hingeben, frei nach dem Motto: alles ist erlaubt, da es ja auch so in der Gesellschaft vorkommt. Am Ende des Buches, als sich Kinsey mit seinen Veröffentlichungen schon auf der Höhe des Ruhmes befindet und seine Mitarbeiter zu Gruppensex vor laufender Kamera animiert, kommt es zu einem dramatischen Bruch und Milk schafft es, sich dem zunehmend negativen Einfluss Kinseys zu entziehen. Neben der Geschichte um Alfred Kinsey handelt das Buch von der Liebe zwischen John und seiner Frau Iris. Iris ist, im Gegensatz zu John, kritisch gegenüber Kinseys Handeln und Weltbild. Wirkt sie anfangs wie ein Moralapostel, wird bald klar, dass sie die Einzige ist, die sich nicht von Kinsey manipulieren lässt. Während ihr Mann versucht, nach Kinseys Vorstellungen zu leben und immer wieder zulässt, dass Kinsey sich in sein Leben (und das seiner Familie) einmischt, wirkt Iris dagegen. Was bei einem solchen Thema nahe läge, die exzessive Schilderung sexueller Handlungen, wird von Boyle eher behutsam eingesetzt. Wichtiger ist die eigentliche Botschaft des Romans, Milks Erfahrung, dass jenseits aller Messdaten über konvulsivische Zuckungen, Erektionsdauer und Gleitsekrete, ein viel größeres Reich zu entdecken ist: Das der Emotionen, der Irrationalität und Zärtlichkeit – das der Liebe.

  • Liane

    aus Ludwigsburg

    4/5

    21.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsam

    Der Roman hat mich wirklich gut unterhalten und gepackt. Die Figur des John Milk ist interessant aufgezogen und das Thema des Romans ,die Anfänge der Sexualforschung‘ in den 50ern war ein ganz anderer Lesestoff, den man sonst so in der Hand hat. Man fiebert mit der Ehe von John und Iris mit und taucht ein in die Normen und Konventionen einer Gesellschaft, die einem aus heutiger Sicht sehr fremd erscheint. Die Ansichten von Kinsey und Co sind anderseits auch sehr extrem. So gibt es häufig nur ein schwarz oder weiß, sodass vor allem John häufig in ein emotionales Dilemma gerät. Mein erster Boyle und sicher nicht mein letzter :-)

  • Polar

    aus Aachen

    1/5

    05.09.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Monogam oder Nicht-Monogam, heißt die Frage

    Es fällt einem schwer von T.C. Boyle gelangweilt zu sein. Zu facettenreich sind seine Figuren, zu ausgefeilt seine Plots, und er weiß, mit Spannung umzugehen. So las man selbst Riven Rock einen knapp 550 Seiten langen Roman über einen von seiner Familie eingeschlossen Mann gern, weil Schauplatz und Nebenfiguren einen zu fesseln verstanden. Also fragt man sich, was stimmt mit Dr. Sex nicht? Die Geschichte Alfred Kinseys, dessen Report die amerikanische Gesellschaft aufrüttelte, in dem er eine Unmenge sexueller Biographien auswertete, lag Boyle offensichtlich so am Herzen, daß er sich detailversesessen der Geschichte annahm und sie etwas zu heroisch und selbstverliebt ausstattete. Nach einiger Zeit interessiert einen dieser Kensey nicht mehr, egal mit wem er es auch treibt, wie revolutionär seine Leistung auch gewesen sein mag. Boyles große Stärke Nebenfiguren, die um die Hauptfigur gruppiert sind, so auszustatten, daß ein Leser unbedingt herausfinden will, was aus ihnen wird, verfängt diesmal nicht. Sein John Milk bleibt blaß. Was nicht nur an dessen Namen liegt. Mit der Hälfte der Geschichte ist alles gesagt, egal welche überraschende Wendung Boyle auch einbaut. Wir verfolgen die Handlung, ohne daß sie uns packt. Etwas, was Boyle sonst immer schafft. Und das hat nichts damit zu tun, daß Sex einen vielleicht nicht interessiert.

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